Probleme als Chancen Begreifen

Feature | 1. September 2010 von Stephan Magura 0

Spectrum_Suedafrika_Vormars

Dr. Mjwara, was sind die wichtigsten Aufgaben Ihres Amtes?

Phil Mjwara: Das Ministerium für Wissenschaft und Technologie untersucht, wie sich die Lebensqualität der Bürger und die Wettbewerbskraft unserer Wirtschaft mithilfe des technischen Fortschritts verbessern lassen. Als Staatssekretär gebe ich dabei die Richtung vor und achte darauf, dass unser nationales Innovationssystem den Vorgaben des Ministeriums folgt. Ich sorge dafür, dass  die Bedeutung von Wissenschaft, Technik und Innovation in unserem Land erkannt wird. Und ich bin dafür verantwortlich, dass unsere Zielgruppen und Partner mit der Arbeit des Ministeriums zufrieden sind.

Die drei größten technischen Probleme Südafrikas sind für Sie die zu geringe Masse des ITK-Sektors, Qualifikationslücken sowie der eingeschränkte Zugang zu Telekommunikation. Wie stellt sich die Lage dar?

Die kritische Masse haben wir immer noch nicht erreicht. Punktuell sind die Kapazitäten ausgezeichnet, doch fehlt die flächendeckende Vernetzung. Einige unserer Vorhaben erfordern gewaltige Investitionen. Die aber sind nur zu stemmen, wenn man über die Masse auf entsprechende Skalenerträge kommt. Momentan spüren unsere kürzlich gegründeten Kompetenzzentren Probleme auf, die sich mit technischen Mitteln lösen lassen. Nach der Bestandsaufnahme laden wir potenzielle Partner ein, unter der Federführung der Kompetenzzentren solche Lösungen zu entwickeln. Außerdem werben wir über die Zentren Diplomanden und Doktoranden an.

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