SAP stellt nächste Softwaregeneration für Versorgungsunternehmen vor

Feature | 22. Februar 2005 von admin 0

Im Rahmen von Kundenvorträgen präsentieren unter anderem die französische EDF Gruppe, EnBW, E.ON Kraftwerke, E.ON Ruhrgas, RWE Energy sowie Vattenfall Europe aus Deutschland, Energy East und OG&E Electric Services aus den USA, GazMetro aus Kanada, die britische National Grid Transco, PowerCor Australia, Belgorodenergo aus Russland und die Stadtwerke Kapstadt ihren Einsatz von SAP for Utilities.

Services-orientierte Branchenlösungen

SAP wird ihre Branchenlösung künftig entsprechend dem Konzept einer Enterprise Services Architektur (ESA) entwickeln. Damit können Versorgungsunternehmen ihre Geschäftsprozesse flexibel an die Anforderungen des Marktes anpassen. Dazu wird SAP for Utilities eng mit der Technologieplattform SAP NetWeaver verknüpft. So entsteht eine enge Verbindung zwischen Anwendungssoftware und technologischer Basis, die von Analysten von Forrester Research auch als „Applistructure“ bezeichnet wird. Diese Verbindung aus Applikation und Infrastruktur ermöglicht den umfassenden Einsatz von Web-Services-Technologien und eröffnet Firmen eine erhöhte Flexibilität. So können Geschäftsprozesse und die sie unterstützenden Softwareprogramme stets zügig an sich verändernde Markterfordernisse angepasst werden.
Die Services-orientierte Architektur der neuen SAP-Lösungen erlaubt Versorgungsunternehmen, gesetzliche Regelungen zügig umzusetzen, und zum Beispiel Kunden den problemlosen Wechsel von einem Anbieter zu einem anderen zu ermöglichen: Sämtliche Arbeitsschritte wie das Ablesen von Zählerständen, die Rechnungsstellung oder die Verrechnung mit beteiligten Unternehmen können den jeweiligen Richtlinien entsprechend reorganisiert werden.

Flexibilität für deregulierte Märkte

Zu den aktuellen Trends und Herausforderungen für die Versorgungsindustrie gehören auch die Deregulierungsbestrebungen in einzelnen Märkten. Sie haben weitreichende Auswirkungen auf Organisation, Geschäftsprozesse und IT-Systeme der Unternehmen. So müssen beispielsweise Energieunternehmen in der EU und einigen anderen Ländern ab 2007 ihre bis dahin „gebündelten“ Bereiche Energieerzeugung, -verteilung und -handel entflechten („Unbundling“). Damit alle Marktteilnehmer gleichermaßen Zugang zum Verteilernetzwerk erhalten, müssen die Softwarelösungen in den Unternehmen verstärkt kooperative Prozesse unterstützen und für einen zuverlässigen, reibungslosen Datenaustausch mit Drittsystemen sorgen.
Mit den SAP-Lösungen können Versorgungsunternehmen diesen Datenaustausch untereinander individuell anpassen und zugleich die Vorschriften der einzelnen Märkte im Bezug auf freien Wechsel der Kunden, Abrechnung sowie Ausgleichszahlungen an beteiligte Unternehmen erfüllen. SAP for Utilities unterstützt aber nicht nur Unternehmenskooperationen in deregulierten Märkten, sondern bietet auch die nötige Funktionalität, um die Einhaltung gesetzlicher Auflagen zu kontrollieren, sowie ergänzende Analysefunktionen. „SAP verfügt über eine leistungsfähige Technologieplattform, langjährige Branchenerfahrung und eine klare Vorstellung, welche Aufgaben Versorgungsunternehmen heute und in Zukunft lösen müssen. So sind wir in der Lage, geschäftskritische Prozesse der Branche jederzeit zu unterstützen”, erklärt Klaus Heimann, Senior Vice President und Leiter des Bereichs Versorgungswirtschaft bei SAP. „Mit ESA und SAP NetWeaver können Versorger morgen Umsätze generieren, wo heute bloße Herausforderungen bestehen.“
Unternehmen wie die E.ON Ruhrgas AG setzen SAP for Utilities auf der Basis von SAP NetWeaver ein, um Prozesse besser an ihre Geschäftsfelder anzupassen. Zugleich rüsten sie sich für die Zukunft Services-orientierter Geschäftslösungen: „Wir wechseln schrittweise auf SAP NetWeaver. Zur Zeit setzen wir bereits die Business Intelligence-Fähigkeiten und die Portal-Technologie der neuen Plattform ein, jetzt folgt der Datenaustausch mit Drittsystemen”, bestätigt Rüdiger Erbe, Teamleiter IT Support für SAP Financials bei E.ON Ruhrgas. „Wir haben unsere verschiedenen Datenbanken mit SAP Business Intelligence integriert und nutzen SAP Enterprise Portal als strategische Plattform für das Berichtswesen, Auswertungen und die Verteilung von Informationen. Mit der SAP-Plattform können wir unsere IT-Infrastruktur prozessorientiert organisieren. Für unsere Mitarbeiter heißt das, sie erhalten über eine einzige, rollenbasierte Benutzeroberfläche genau die Informationen und Geschäftsanwendungen, die sie für ihre Arbeit benötigen.”
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Quelle: SAP AG

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