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SAP TechEd BUILD Demo: Wie Anwender eingebunden werden

Video | 8. November 2016 von Susan Galer 0

Im Video-Interview erläutern Build-Experten das neue Entwicklertool, mit dem sich benutzerfreundliche Anwendungen schnell entwickeln lassen.

Es ist leicht, Anwendungen zu entwickeln, die auf den ersten Blick ganz eindrucksvoll aussehen. Den Anwender aber dazu zu bringen, sie auch zu nutzen, ist etwas ganz anderes. Dies gelingt nur, wenn dieser in jede Phase des Design- und Entwicklungsprozesses eingebunden wird.

Da ich bereits über das Tool Build geschrieben habe, ließ ich mir die Chance nicht entgehen, mir eine Demo auf der SAP TechEd in Las Vegas anzuschauen. Dort hatte ich die Gelegenheit, ein Interview mit zwei Experten der SAP zu führen – Nir Kol, Head of UXD Development Studio und Ben Ceaser, Vice President of Product Management.

Anwender in die Entwicklung mit einbinden

Laut Kol und Ceaser ist es leicht, Vermutungen darüber anzustellen, was Kunden interessieren könnte. Um allerdings attraktive Benutzererlebnisse zu schaffen, muss man sich in den Kunden hineinversetzen: Mit was setzt er sich täglich auseinander? Was möchte er erreichen? Build bietet sowohl erfahrenen als auch unerfahrenen Entwicklern die erforderlichen Werkzeuge, um besser nachvollziehen zu können, wie ihre Kunden arbeiten – von den Dingen, die sie täglich ärgern, bis hin zu ihren Zielen. Mit Hilfe von Design Thinking ändert Build den Entwicklungsprozess grundlegend. Dazu nutzen Designer vor allem SAP Web IDE (Integrated Development Environment), eine cloudbasierte Umgebung für die Entwicklung von HTML5-Apps, die Teil der SAP HANA Cloud Platform ist.

Wie man in der Demo sehen kann, interpretiert Build schnelle Zusammenarbeit in Echtzeit neu. Entwickler können Anwendungsbeispiele sofort in Prototypen umwandeln. Auf diese Weise wird der Iterationsprozess mit dem Projektteam und dem Endanwender beschleunigt. Mit Hilfe von Visualisierungswerkzeugen lassen sich Konzepte einfach in Designs umwandeln, ohne dass der Entwickler sie vorher manuell aufgezeichnet haben muss. Entwickler können die bestehenden Vorlagen in SAP Fiori nutzen und sich sofort mit dem Endanwender austauschen.

Es genügt schon lange nicht mehr, einfach ein Produkt zu entwickeln und zu hoffen, dass es sich schon irgendwie verkauft. Das gilt vor allem für Geschäftssoftware. Die besten Innovationen geben den Menschen heutzutage genau das, was sie sich am meisten wünschen.

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Weitere Informationen

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Bild oben via Shutterstock.

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