SAP und Siemens kündigen weltweite Zusammenarbeit für höhere Effizienz im Gesundheitswesen an

Feature | 26. April 2005 von admin 0

Mit der neuen Partnerschaft bauen SAP und Siemens ihre seit über zehn Jahren bestehende Zusammenarbeit im Gesundheitswesen weiter aus. Die Kooperation wurde heute gleichzeitig auf der internationalen SAP-Kundenkonferenz SAPPHIRE’05 in Kopenhagen und der ITeG in Frankfurt bekannt gegeben. Die ITeG gilt als bedeutende IT-Messe und fördert den Dialog im Gesundheitswesen. Beide Veranstaltungen finden vom 26. bis 28. April statt. Mit dieser integrierten Lösung lassen sich diagnostische und therapeutische Prozesse besser koordinieren, Bettenauslastung und Behandlungspläne optimaler gestalten und steuern. Die Lösung wird umfassende Werkzeuge für das Patientenmanagement bereitstellen und den administrativen Aufwand deutlich reduzieren. Gesundheitsdienstleister können bereichsübergreifende Geschäftsplanungen, detaillierte Finanzanalysen sowie Aufgaben des Personalwesens durchführen. Interne und externe Beschaffung und Logistik, Gerätewartung und andere Geschäftsprozesse werden besser unterstützt.

Als einer der weltweit führenden Anbieter von Medizinprodukten und IT-Lösungen bringt Siemens langjährige Erfahrung in der Entwicklung von umfassenden IT-Systemen und modernen Technologien für die medizinische Bildgebung, Diagnose, Behandlung und Überwachung von Patienten in die Partnerschaft ein. Zudem profitieren Kunden vom breiten Know-how des Unternehmens im Bereich der klinischen Workflow-Optimierung und der Neustrukturierung klinischer Prozesse. „Der gemeinsame Ansatz von Siemens und SAP bietet Dienstleistern des Gesundheitswesens umfassende Expertise im Workflow-Management, fundierte IT-Erfahrung sowie einen engagierten, kundenorientierten Service. Dies hilft den Organisationen des Gesundheitswesens die Produktivität zu steigern und die Gesamtkosten für eingesetzte Technologien zu senken”, so Tom Miller, Geschäftsgebietsleiter Health Services der Siemens AG Medical Solutions. „Diese Allianz passt nahtlos in die Strategie von Siemens, das Gesundheitswesen durch innovative Lösungen voranzubringen, die allen Bereichen der Gesundheitsversorgung entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu Gute kommen.”
SAP bietet bewährte Methoden und Modellszenarien zur Implementierung von ERP- und Patientenverwaltungssystemen, in die Erfahrungen aus über tausend erfolgreichen Projekten unterschiedlichster Größenordnungen aus dem öffentlichen und privaten Gesundheitswesen sowie dem Bildungs- und Forschungsbereich einfließen. Zudem unterstützt die kollaborative Ausrichtung der SAP-Lösungen Gesundheitsdienstleister dabei, komplexe Umgebungen durch die nahtlose Integration verschiedener Software-Systeme zu verwalten. Diese beinhalten Lösungen für das Personalwesen, die Finanzwirtschaft, die Qualitätssicherung, das Umwelt-, Gesundheits- und Sicherheitsmanagement, die Kundenbeziehungen, das Management von Lieferketten und Lieferantenbeziehungen sowie für die Instandhaltung und das Anlagenmanagement.

Probleme bei der Systemintegration sind Vergangenheit

Die gemeinsame Lösung wurde auch im Hinblick darauf entworfen, um die Zusammenarbeit zwischen Medizin und Verwaltung zu verbessern. Ein benutzerfreundliches Portal sorgt für unternehmens- und systemweite, durchgängige Informationen. Diese Integration wird nicht nur Anbietern dabei helfen, diese Prozesse besser zu managen, sondern auch Organisationen der Gesundheitsversorgung dazu befähigen, gesetzlichen Vorgaben einzuhalten, etwa die des US-amerikanischen Healthcare Insurance Portability und Accountability Act (HIPPA) oder die komplexen Dokumentations- und Abrechnungsregeln des deutschen DRG-Systems. Die Lösung wird Gesundheitsdienstleister mit einer IT-Basis versorgen, mit der sie Wertschöpfungsketten der gesundheitlichen Versorgung vom Behandlungszimmer bis zum Backoffice in Echtzeit steuern können.
„Die Anforderungen der Gesundheitsversorger sind im Wandel. Es entstehen neue Rollen, für die Krankenhaus- und niedergelassene Ärzte sowie medizinisches Personal Prozesse nutzen müssen, welche die Grenzen von Systemen und Abteilungen verschwinden lassen“, betont Tom Shirk, Senior Vice President Public Services bei SAP. „Die neue Lösung bietet die Flexibilität, diese Rollen und Prozesse zu entwerfen und kontinuierlich anzupassen. Gesundheitsdienstleister können effizienter arbeiten sich gleichzeitig noch intensiver um ihre Patienten kümmern.“

Quelle: SAP AG

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