Software soll Begeistern

Feature | 4. März 2010 von Stephan Magura 0

Jim_Hagemann_Snabe_spektrum

Herr Hagemann Snabe, was bringt die neue Produktstrategie dem Kunden?

Jim Hagemann Snabe: Entwicklung und Auslieferung unserer Produkte werden sich deutlich beschleunigen. Wir wollen erreichen, dass der Anwender in kürzester Zeit von unseren Lösungen profitiert. Die Software wird leicht zu installieren und zu bedienen sein und sich positiv auf das Geschäft des Kunden auswirken.

Wie soll das funktionieren?

Wann immer möglich, werden wir technische Neuerungen einbauen, dem Anwender aber auch Kontinuität bieten. Diesen scheinbaren Zielkonflikt lösen wir durch unser Prinzip der „zeitlosen“ Software. Dahinter steht ein dreistufiges Architekturmodell, bei dem sich jede Ebene im eigenen Rhythmus weiterentwickeln lässt. Die untere Ebene trägt die Kernprozesse; ihre Systeme sind normalerweise am Kundenstandort installiert. Zur Abbildung neuer Arbeitsabläufe oder Teilprozesse, die eine kurzfristige funktionale Erweiterung erfordern, ziehen wir eine mittlere Ebene ein. Diese besteht aus sogenannter On-Demand- oder Mietsoftware. Im Gegensatz zu den Kernprozessen, die vielleicht alle fünf, sechs Jahre angefasst werden, gehen wir in der mittleren Schicht von einer Aktualisierung im Fünf- oder Sechsmonatstakt aus. Die obere Ebene schließlich betrifft die Anpassung der Lösungen an die Hardware und an den Arbeitsalltag der Nutzer. Da kann es schon passieren, dass alle fünf bis sechs Wochen neue Anforderungen gestellt werden.

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