„Einfache Softwarehandhabung ist oberstes Gebot“

Feature | 6. Februar 2009 von Anna Simmes, SAP AG 0

Veranstaltungsort der 12. SAP-IBIS-Tagung in Würzburg (Alle Fotos:verclas & friends kommunikationsberatung gmbh)

Die Veranstalter, die IBIS Prof. Thome AG und die SAP, hatten für die über hundert Tagungsteilnehmer ein umfangreiches Programm zusammen gestellt – mit 21 Vorträgen u. a. über Anwendungsmanagement (SAP Solution Manager und ITIL), Geschäftsprozess-Management (Business Process Management) und Innovationen aus der Entwicklung (SAP Business ByDesign und SAP Business Suite)

Sich an Kundenbedürfnissen messen lassen

Peter Lorenz, Leiter SME-Solutions der SAP AG


Peter Lorenz, Leiter SME-Solutions der SAP AG, spann in seiner Keynote den Bogen von den Anforderungen des Mittelstands über die mit SAP Business ByDesign verfolgten Ziele bis hin zu den entsprechenden Schritten, die der Walldorfer Softwarekonzern 2009 plant.

„Wir müssen mit SAP Business ByDesign unmittelbaren Wert für ein mittelständisches Unternehmen schaffen, sonst verlieren wir unsere Kunden“, so Lorenz. Der Mittelstand sei ein sehr anspruchsvoller Bereich, da sich hier viele Rollen und Aufgaben in einem Mitarbeiter vereinigen. Eine einfache Softwarehandhabung sei demnach oberstes Gebot.

Folgerichtig haben Usability, Performance und Funktionalität bei SAP Business ByDesign zu den Bereichen gehört, die in den vergangenen Jahren stetig optimiert worden und heute auf der Höhe der Zeit sind. Verbesserungsbedarf bestehe jedoch in den Bereichen Betriebskosten, Flexibilität und Erweiterbarkeit. Darauf werde laut Lorenz im Jahr 2009 ein besonderes Augenmerk liegen.

Nutzen durch Standardsoftware

Die IBIS Prof. Thome AG
1994 von Prof. Rainer Thome gegründet, verbindet IT und klassische Betriebswirtschaftslehre. Ziel des Unternehmens ist es, durch die Entwicklung einer regelbasierten Betriebswirtschaft, Unternehmen individuelle Problemlösungen zu bieten und somit deren Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. IBIS Prof. Thome arbeitet mit Partnerfirmen wie SAP und Siemens sowie Mitarbeitern des Lehrstuhls für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik im Rahmen von Forschungsprojekten zusammen – mit dem Ziel: innovative, praxisorientierte Forschungs- und Projektaufgaben methoden- und toolbasiert voranzubringen.

Dem Nutzen einer Standardsoftware ging die Keynote von Prof. Dr. Rainer Thome nach. Der Inhaber des Lehrstuhls für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik der Universität Würzburg und Aufsichtsratsvorsitzende der IBIS Prof. Thome AG hob dabei die Bedeutung einer kontinuierlichen Anpassung der Geschäftsprozesse in einem Unternehmen hervor.

Dies sei nötig, denn Marktanforderungen würden sich permanent ändern. In einigen Firmen sei die Einführung einer ERP-Software Anlass, erstmals die Geschäftsprozesse zu überprüfen. Eine Standardsoftware sei demnach entscheidend, da die Geschäftsprozesse den aktuellen Anforderungen entsprächen. „In Zukunft wird das Business-IT-Alignment immer wichtiger. Die Betriebswirtschaftslehre wird künftig durch das bestimmt werden, was in der Software abläuft“, so Thome.

Neue Funktionalitäten durch Enhancement Packages

Prof. Rainer Thome, Gründer der IBIS Prof. Thome AG


Bei den Vorträgen genossen sehr positive Resonanz die Innovationen aus der Entwicklung – und hier SAP Business Suite, SAP Business ByDesign und SAP-Business-Objects-Lösungen.

Zur Business Suite referierte Dr. Oliver Schipp, Mitarbeiter der IBIS Prof. Thome AG, über die Neuerungen bei der SAP Business Suite 7.0 und die Vorteile der Enhancement Packages (EHP). Durch diese sei eine einfachere Einführung neuer Funktionen und Prozesse möglich, ohne dass ein vollständiger Release-Wechsel vollzogen werden müsse. Für SAP ERP 6.0 seien die Enhancement Packages 1 bis 3 bereits verfügbar, das vierte EHP befinde sich momentan im Ramp-up, also der Einführungsphase mit Pilotkunden.

Neue Möglichkeiten durch SAP-Business-Objects-Lösungen

Die Chancen und Herausforderungen für die SAP durch die Übernahme von Business Objects skizzierte Steffen Vierkorn, Head of Research and Consulting bei BARC, einem unabhängigen Software-Marktanalysten, der sich auf den Bereich Business Intelligence spezialisiert hat.

Eine zentrale Herausforderung stelle eine klare Kommunikation mit Kunden dar, auf welchen Produkten bei Zusammenführung der beiden Lösungsportfolios der Fokus liegen werde. Vierkorns zentrales Fazit: „Die Übernahme von Business Objects bedeutet eine echte Verbesserung in der Produktlinie der SAP.“

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