SAP Solution Manager erweitert

9. August 2012 von Andreas Horn 0

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Ein wesentlicher Bestandteil der neuen Lösung sind Funktionen für das Dokumenten-Lifecycle- Management. Hierzu zählen beispielsweise die Abbildung der Geschäftsprozesse und die dazugehörige Dokumentation. Oft müssen Unterlagen auf elektronischem Weg unterschrieben oder freigegeben werden. Der SAP Solution Manager stellt hierfür revisionssichere, digitale Signaturen zur Verfügung. Er unterstützt diese Prozesse mit Basisfunktionen, jedoch benötigen Organisationen oft mehr Flexibilität bei der Implementierung. Hierfür lässt sich auf Erweiterungen von Realtech zurückgreifen, die die strengen gesetzlichen Auflagen hinsichtlich der Dokumentation und Genehmigung von Prozessen erfüllen.

Sieben Erweiterungen auf einen Blick

Die entwickelte Erweiterungen und Funktionen für den SAP Solution Manager auf einen Blick:

  1. Mehrfachsignaturen
  2. Dynamisches Vier-Augen-Prinzip
  3. Abbildung der Prozessstruktur
  4. Workflow
  5. Benachrichtigung per Mail bei erforderlicher Signatur
  6. Versionierung von Dokumenten
  7. Compliance mit US-FDA-Verordnungen (Food and Drug Administration)

Lesen Sie auf der nächsten Seite was hinter den sieben Erweiterungen steckt.

Mit der Implementierung von Mehrfachsignaturen kann ein SAP-Anwender, der mehrere Rollen vereint, auch mehrere Unterschriften im Signaturprozess leisten. Ein dynamisches Vier-Augen-Prinzip errichtet individuell einstellbare Sicherheitsstufen und erlaubt eine flexible Anpassung von Berechtigungen. Weiterhin lässt sich die Prozessstruktur des Unternehmens abbilden, sowie deren Verknüpfung mit dem Organisationsmodell des SAP-Standards.

Berechtigungen anpassen, Prozesse berücksichtigen und elektronische Aufzeichnungen regeln

Durch diese Zuordnung im Signaturprozess ist klar, welcher Verantwortliche eine Unterschrift zu leisten hat. Für mehr Flexibilität sorgt die Möglichkeit, mit Hilfe von Business Workflows eine Applikation zu steuern. Eine automatische E-Mail-Benachrichtigung weist den jeweils verantwortlichen Mitarbeiter auf eine erforderliche Signatur hin und sorgt so für eine höhere Sicherheit im Prozess. Ebenfalls möglich ist nun die Versionierung: Nach jeder geleisteten Signatur und anschließender Archivierung bekommt das jeweilige Dokument eine neue Versionsnummer. Das alte Dokument wird als Vorgänger mit entsprechender Nummerierung abgelegt.

Gleichzeitig wird mit der Versionierung eine auditfähige Struktur realisiert. Dies ist besonders interessant für Unternehmen aus der pharmazeutischen Industrie, die sich nach der FDA-Verordnung richten müssen. Die Signaturstrategie kann so konzipiert werden, dass sie der US FDA-Verordnung 21 CFR (Code of Federal Regulation) Part 11 entspricht, welche die Behandlung elektronischer Aufzeichnungen und digitaler Unterschriften regelt.

Mit der Erweiterung für den SAP Solution Manager erhalten Unternehmen Customizing Transaktionen, die individuell anpassbar sind. Durch die digitale Verarbeitung werden veraltete Methoden abgelöst, um die Prozesse zu beschleunigen und die Sicherheit zu erhöhen. Unternehmen können zudem ein individuelles Berechtigungskonzept und eigene Berechtigungsobjekte nutzen, um die Anwenderzufriedenheit durch eine komfortable Lösung zu erhöhen. Einblicke in die neuen Möglichkeiten des SAP Solution Manager geben Workshops. Die auf ein bis zwei Tage angelegten Trainings vermitteln Grundlagen oder geben praxisorientierte Tipps für das Upgrade. Mehr Details zu den Workshops sowie weiterführende Whitepaper sind hier abrufbar.

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