Tobacco Group: Eine zündende Idee

25. September 2012 von Panaya 0

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33 Prozent Codekorrekturen eingespart, 50 Prozent weniger Modultests, 300 geklonte Programme erkannt und behandelt. „Durch den Einsatz von Panaya sahen wir, wie viele Probleme verschwanden und wie viel wir nicht mehr testen mussten.”

Das Unternehmen

Imperial Tobacco ist mit Produkten in über 160 Ländern eines der führenden Tabak-Unternehmen. Das Spektrum umfasst Zigaretten, Tabak, Zigarettenpapier und Zigarren, weltweit produziert in 51 Werken. Mit seinen bekannten Marken, etwa Davidoff, Gauloise Blonde oder West, bilanzierte Imperial Tobacco 2010 einen  Umsatz von 28,1 Milliarden Pfund. Für das Management seiner internationalen Operationen mit Fokus auf Produktionsqualität und Kostenoptimierung setzt der Konzern auf SAP.

Die Herausforderung

Christian Schmidtmann hatte ein herausforderndes Projekt vor sich. Als IS Manager Application Standards bei der Imperial Tobacco Group IS sollte er SAP ERP von SPS 2 auf das aktuelle SPS 3 umstellen (SPS = Support Package Stack). „Gestiegene Compliance-Anforderungen zwangen uns zu diesem Upgrade.“ Aber das war nur das halbe Projekt. Auch die Implementierung des Enhancement Package 4 stand an. Mehr als 20 Module und 5000 Transaktionen mussten umgestellt werden. Und das alles, ohne die Zeit der SAP-Nutzer mit exzessivem Testen zu verschwenden. Der Zeitrahmen für die Umstellung war eng: Start nach dem Ende des Geschäftsjahres im Oktober 2010, Fertigstellung bis Weihnachten.

Die Lösung

Um den Installationsprozess zu vereinfachen, analysierte Christian Schmidtmann die aktuellen Lösungen für die Support-Package-Automatisierung. Er hatte die Angebote bereits in der Vergangenheit begutachtet, störte sich aber an dem regelmäßig erforderlichen eigenen Server. Einer der Service-Partner empfahl ihm, sich Panaya anzuschauen. Als er realisierte, dass Panayas Software-as-a-Service-Ansatz keinen eigenen Server benötigte, wandte er sich an die zuständige Account Managerin Elsa Shweid. Er bat um einen Testdurchlauf mit seinen eigenen Daten und evaluierte mit seinem Team eingehend das Ergebnis.

„Panayas Testdurchlauf zeigte uns die Daten aus unserem eigenen  Entwicklungssystem, so bekamen wir eine gute Übersicht, was passiert, wenn wir das Support Package implementieren“, erinnert sich Christian Schmidtmann. „Was wir sahen, war sehr vielversprechend.“ Die Genauigkeit der Testdaten und der SaaS-Ansatz von Panaya überzeugten den IT-Manager. Im Oktober 2010 entschied sich Imperial Tobacco für Panaya. „Seitdem hatte ich ein wesentlich besseres Gefühl bei dem Projekt.“

Die Implementierung

Nach dem Ende des Geschäftsjahres 2010 wurde es ernst. Der Plan? Die Modultests für das Support und das Enhancement Package gleichzeitig durchzuführen. Christian Schmidtmanns Team begann sofort, Panaya für Codekorrekturen einzusetzen. Die Automatisierungslösung identifizierte 300 geklonte Programme, die auf Kompatibilität mit den neuen Packages geprüft wurden und deren Code, falls notwendig, korrigiert wurde. „Das war wirklich eine große Hilfe“, blickt Christian Schmidtmann zurück. „Durch Panaya waren wir in der Lage, die geklonten Programme, etwa kopierte Funktionsmodule oder Y- und Z-Programme, schnell zu finden und auftretende Probleme zu beseitigen.“

Die Modultests begannen bald danach. Schmidtmann wies sein Team an, einen Großteil der Tests durchzuführen, bevor die Nutzer mit dem „User Acceptance Testing“  (UAT) beginnen. Obwohl das Team die meisten der aktiven Funktionalitäten testete, nutzte es Panayas Empfehlungen, um sich auf die kritischen Transaktionen zu konzentrieren. Das Projekt ging schnell voran: zwei Wochen für Codekorrekturen, je eine Woche für Modultests und UAT mit einigen simultan durchgeführten, weiteren Codekorrekturen.

Regelmäßig schickte Christian Schmidtmann aktualisierte Teile der verschiedenen Systeme (DEV, QAS, PROD) zum Statuscheck an Panaya. „Was mich wirklich überraschte, war, dass sich Panaya an die vereinbarten Rücksendetermine hielt. Die neue Analyse war normalerweise in 24 Stunden fertig, wirklich schnell.“ Die Modultester hatten kein Problem, die verbleibenden Punkte mit Panaya abzuarbeiten. Als das UAT begann, war das System sauber. „Alles lief reibungslos für die Nutzer. Sie bemerkten gar nichts von der großen System-Umstellung.“ Imperial Tobacco ging live mit SPS 6 und EhP 4, bevor die Weihnachtsferien begannen – so, wie geplant.

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Die Ergebnisse

Als Christian Schmidtmann die Zahlen analysierte, stellte sich Panayas Beitrag gut dar. 33 Prozent Codekorrekturen eingespart, 50 Prozent weniger Modultests, 300 geklonte Programme erkannt und behandelt. „Durch den Einsatz von Panaya vor und nach den Codekorrekturen sahen wir, wie viele Probleme verschwanden und wie viel wir nicht mehr testen mussten. Wenn das Problem behoben war, musste die Interaktion nicht weiter getestet werden.“ Panayas Vorteile gingen über das Quantitative hinaus: „Durch das Erkennen der kommenden Probleme im Voraus gab uns Panaya das Vertrauen in das Gelingen des Projekts, das sonst voller Unwägbarkeiten gewesen wäre. Man kann nicht Tausende von SAP-Notizen durchgehen – und mit Panaya ist es auch nicht notwendig.“

Die Empfehlung

Nach dem erfolgreichen Start des aktualisierten SAP ERP hat Christian Schmidtmann einen simplen Rat: Nutze Panaya. „Panaya kann die Projektzeit verkürzen, reduziert den Aufwand und gibt dir Vertrauen in das, was du tust.“ Noch ein Tipp: Er empfiehlt, Panaya zu nutzen, bevor die Codekorrekturen beginnen. „Ich würde Panaya bereits in die Projektplanung integrieren. Wenn du mit den alten Projektmethoden beginnst, gehen alle Vorteile von Panaya verloren. Wenn du das richtige Timing für Codekorrekturen und Modultests hast, werden die meisten Probleme beseitigt sein, bevor das UAT beginnt.“

Christian Schmitdmann glaubt, dass Panaya helfen kann, die „Testbürde“ zu erleichtern. „In der Vergangenheit hatten wir wirklich Schwierigkeiten, unsere Nutzer für die Tests zu motivieren. So ein Projekt passt nie in ihre Zeitpläne. Sie haben keinen offensichtlichen Vorteil davon.“ Panaya hat das geändert: „Mit Panaya steigt die Motivation der Nutzer, weil sie während des UAT kaum noch Fehler finden. Für sie hat sich nichts geändert und das bedeutet, das Testen ist alles andere als schwierig.“

Christian Schmidtmann weiß, wie wichtig es in der schwierigen wirtschaftlichen Situation ist, die Wirksamkeit des IT-Teams für das Unternehmen zu maximieren. „Die Nutzer schätzen weder Ausfallzeiten, noch wollen sie ihre Zeit in technische System-Upgrades investieren, die für sie keinen unmittelbaren Nutzen haben. Mit Panaya lässt du Testfälle laufen, schaust sie dir an und schließt sie ab. Kein Stress und E-Mail-Ping-Pong mit der Support-Abteilung. Du sparst Geld und arbeitest an Projekten, die dem Geschäfts direkt zugute kommen.“ Christian Schmidtmann schaut bereits weiter. Er wird mit Panaya kleinere Support-Package-Updates durchführen, um große IT-Wartungsprojekte, wann immer es geht, zu vermeiden. Imperial Tobaccos SAP-Nutzer werden es ihm sicherlich danken.

Über Panaya

Panayas „Software-as-a-Service“-Lösung ermöglicht Unternehmen, die SAP oder Oracle einsetzen, bis zu 80 Prozent ihrer Test- und ERP-Upgrade-Risiken und Aufwände zu reduzieren. Mit einem Cloud-basierenden Supercomputer simuliert Panaya das bevorstehende Upgrade, identifiziert die dabei entstehenden Fehler bei den kundeneigenen Entwicklungen und korrigiert automatisch den größten Teil der anfallenden Probleme. Panayas Testlösung beschleunigt das ERP-Testing erheblich und eliminiert das manuelle Erstellen von Test-Scripts. Panaya erfasst durch Hintergrundprozesse automatisch Business-Wissen, während die Nutzer mit der Lösung arbeiten und generiert Test-Scripts in Englisch, die schnell umzusetzen sind und sich auf Basis der Test-Ergebnisse ständig neu anpassen. Weitere Informationen finden Sie auf: www.panayainc.com

 

 

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