Steeb baut Systemhaus-Geschäft weiter aus

Feature | 8. Februar 2005 von admin 0

“Wir haben in einem durchwachsenen Marktumfeld unser Geschäft durch neue marktgerechte Lösungen ausbauen können und unsere Position deutlich gestärkt”, so Steeb-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemna. Der IT-Lösungsanbieter konnte den Gesamtumsatz von 46,6 Millionen Euro auf 58,3 Millionen Euro erhöhen. Dieses starke Wachstum resultiert wesentlich aus dem Zusammenschluss mit dem Softwareanbieter DCW Software. Bereinigt um den Zusammenschluss erzielte Steeb im Geschäftsjahr 2004 ein hohes einstelliges Umsatzwachstum. Dieses lag ebenso wie die weiterhin deutlich positive Rentabilität über dem Marktdurchschnitt. Dabei gelang es dem Unternehmen, sowohl die Lizenz- und Wartungserlöse als auch die Beratungserlöse zu steigern. Durch den Zusammenschluss mit DCW erhöhte sich die Zahl der Mitarbeiter von 217 auf 255.
Steeb akquirierte im vergangenen Jahr 129 Neukunden und damit erneut mehr als im Vorjahr. Durch die Neukunden sowie die DCW-Anwender nahm die Anzahl der Kunden auf rund 1.150 zu. Damit baute Steeb seine Marktposition als führendes SAP-Systemhaus und eines der größten AS/400-Softwarehäuser in Deutschland deutlich aus. Mit SAP Business One sowie den eigenen Paketlösungen Steeb Fix ERP und Steeb Fix CRM konnte das Unternehmen vor allem kleinere mittelständische Unternehmen gewinnen. Mit den in 2004 erstmals vorgestellten Paketlösungen reagierte Steeb auf die Marktentwicklung hin zu stärker vorkonfigurierten IT-Lösungen. Diese zeichnen sich durch kurze Einführungsprojekte zu einem fest kalkulierbaren Preis aus. Die Paketlösungen waren auch mit ausschlaggebend für die Zunahme des Beratungsgeschäftes. Hier gelang es dem IT-Lösungsanbieter außerdem einen neuen Beratungsansatz zu etablieren, der effizientere Projekte mit kurzen Einführungszeiten ermöglicht, um den Beratungsanteil bei IT-Projekten weiter zu senken.
Das Unternehmen setzt außerdem verstärkt auf Partner, um für die wachsende Nachfrage nach internationalen Roll-Out-Projekten gerüstet zu sein. Dabei übernimmt Steeb auch die Generalunternehmerschaft. Zudem definierte das Unternehmen die Fokusbranchen Automobilzulieferindustrie, Chemie und Pharma, Konsumgüterindustrie sowie Maschinen- und Anlagenbau, um die Beratung noch kundenorientierter aufzustellen. Bei den Beratungsprojekten geht es neben der Einführung für betriebswirtschaftliche Standardsoftware auch verstärkt um die Einführung von Lösungen für Business Intelligence sowie für Kunden- und Lieferantenbeziehungsmanagement. Zu den Kunden zählten im vergangenen Jahr unter anderem die Automobilzulieferer Sortimo und Gustav Wahler, die Pharmaunternehmen betapharm Arzneimittel und Wörwag Pharma, der Anlagenbauer Kurz Silosysteme und der Maschinenhersteller Weinig, der Spielzeughersteller Playmobil sowie die Wein- und Sektkellerei Jakob Gerhardt.
Insgesamt sieht Steeb den mittelständischen IT-Markt grundsätzlich optimistisch. “Da der mittelständische Markt wiederum nur einstellig wachsen wird, wird die Marktkonsolidierung weiter gehen. Wir sehen uns aber dank unseres Kundenstamms und unserer Strategie gut aufgestellt. Dabei setzen wir vor allem auf ein weiter wachsendes Interesse an unseren vorkonfigurierten Paketlösungen. Mit Standardsoftware können unsere Kunden die Geschäftsprozesse verschlanken und beschleunigen bei gleichzeitiger Erhaltung der im Mittelstand besonders notwendigen Flexibilität”, so Steeb-Geschäftsführer Dr. Wolfgang Kemna.

Quelle: Steeb

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