SAP Partnernews 27/2010

Feature | 9. Juli 2010 von Daniel Hardt und Christiane Stagge 0

Energy Cube der KACO GmbH (Foto: Steeb)

Energy Cube der KACO GmbH (Foto: Steeb)

Steeb: SAP Business All-in-One für KACO new energy GmbH

KACO, Hersteller von Wechselrichtern für Photovoltaikanlagen, führt mit Hilfe von Steeb SAP Business All-in-One ein und löst die bisherige ERP-Software von Sage ab. Das wachsende mittelständische Unternehmen mit ca. 500 Mitarbeiter entschied sich für einen Wechsel, weil das Datenvolumen im Laufe der Jahre stark angestiegen und SAP Business All-in-One auf die Bedürfnisse einer international agierenden Firma ausgerichtet ist. Neben klassischen Anwendungen für Finanzbuchhaltung, Controlling, Materialwirtschaft, Vertrieb, Qualitätsmanagement und Lagerwirtschaft unterstützt die Software auch branchenspezifische Anwendungen. So kann beispielsweise das gesamte Fertigungsspektrum verschiedener Geräteklassen, von der Varianten- bis zur Kleinserienfertigung,  dargestellt werden. Zudem können Mitarbeiter auf SAP BusinessObjects für Business-Intelligence Funktionalitäten zurückgreifen. Die Lösung soll ausgehend von den deutschen Standorten und der spanischen Service-Niederlassung, sukzessive auf weitere Standorte ausgedehnt werden.

Hybris: Partner für SAP Business ByDesign

Hybris, Hersteller von Standardsoftware für Online-Vertriebe, ist jetzt Lösungspartner von SAP Business ByDesign. Mit der on Demand-Software von Hybris werden alle Online-Vertriebsaktivitäten automatisch in Business ByDesign synchronisiert. Die Hybris-Software importiert Daten aus Produktkatalogen und Angaben zu Preislisten aus SAP Business ByDesign. So können Produktbestandsinformationen in Echtzeit über die Hybris-Software abgefragt werden. Die Lösung lässt sich auch mit Partneranwendungen wie Paymetric oder Computop für Kreditkartenabrechnungen kombinieren.

All for One: BI für Automobilzulieferer

All for One for Midmarket führt SAP Business All-in-One for Automotive bei der Jopp Gruppe sowie bei Egon Großhaus GmbH ein und ergänzt die Software mit Business-Intelligence-Funktionen. Bei Jopp wird parallel in Deutschland und am Standort in Tschechien implementiert. Die Software soll in beiden Filialen zeitgleich für 290 Anwender produktiv sein. SAP Business All-in One wird die Mitarbeiter vor allem im Rechnungswesen und in der Logistik unterstützen.

Bei Großhaus wird die alte Lösung IKIAS (DTM Datentechnik) abgelöst. Ergänzend zur SAP-Software implementiert All for One Zusatzlösungen für Scannerprozesse im Lager sowie zur Lieferantenbeurteilung und Betriebsdatenerfassung. SAP Business All-in-One wird zunächst in Deutschland, dann in der Filiale in Ungarn implementiert. Zum Schluss sollen 140 Anwender auf die Software zugreifen können.

Cormeta: Tradesprint-Software berücksichtigt  EU-Reifenkennzeichnungsversordnung

Tradesprint, die Unternehmenssoftware von Cormeta, wurde erneut von der SAP AG qualifiziert. Die Software für den technischen Großhandel ist mit einem überarbeiteten Vertriebscockpit ausgestattet, das die Abläufe im Reifenhandel steuert und Arbeitsabläufe wie den Kfz-Service-Betrieb, die Ein- und Auslagerung, den Bar- und Thekenverkauf, den Werkstattauftrag sowie die Lager- und Filialbestandsübersicht abbildet. Je nach Bedarf lassen sich die einzelnen Felder im Cockpit ein- und ausblenden. Die Bedienoberfläche von Tradesprint kann Cormeta auf jede Firma individuell anpassen. Eine weitere Besonderheit: Die Software berücksichtigt die neue EU-Verordnung Nr. 1222/2009 zur Kennzeichnung von Reifeneigenschaften. Das bedeutet, dass ab November 2012 alle Reifenhersteller und –händler Faktoren wie Rollgeräusch, Nasshaftung und Kraftstoffeffizienz ausweisen müssen. Die Software hilft dabei, diese Verordnung umzusetzen.

Freudenberg IT: SAP-Certified Cloud Services

Die SAP AG hat die Cloud Services von Freudenberg IT global zertifiziert. Damit stellt der IT-Dienstleister Software on Demand, das heißt auf Abruf, zur Verfügung. Die Bedienung der Programme erfolgt über den Internetbrowser. Schwere Serverschränke im Firmenkeller gehören damit der Vergangenheit an. Mit Cloud Computing lassen sich integrierte Personal- (HCM) oder Kundenbeziehungsmanagement (CRM)-Lösungen schon nach wenigen Stunden implementieren und Funktionen wie Service-Level, Vertragslaufzeit und Nutzerzahlen schneller verändern.

Catenic: Finanzmanagementsoftware unterstützt SAP Shared Services Framework

Der Begriff „Shared Services“ umfasst die Zentralisierung von Dienstleistungsprozessen. Das bedeutet, dass gleichartige Prozesse zusammengefasst und von einer zentralen Stelle, dem Shared Service Center, bearbeitet werden.  Dieses Verfahren der Zentralisierung soll nicht nur Kosten sparen, sondern auch die Kunden-Service-Qualität erhöhen. SAP Sharded Service Framework, das seit Mitte Juni 2010 auf dem Markt ist, soll Shared Service Centern mit speziellen Funktionen aus SAP CRM beziehungsweise der SAP Business Suite unterstützen.

Die Catenic AG hat nun eine Schnittstelle zur eignen Finanzmanagement-Lösung Anafee entwickelt. Dadurch können Shared Services auch nach Kosten- und Leistungskriterien im Hinblick auf das Finanzwesen zentral gesteuert werden.

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