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SuccessConnect: Im Sinne der Mitarbeiter

7. September 2016 von Susan Galer 0

Bei der Auftaktveranstaltung wurde das Publikum gleich doppelt überrascht. Es regnete Konfettiherzen von der Decke und SAP-SuccessFactors-Chef Mike Ettling eröffnete die SuccessConnect 2016 in Las Vegas mit einer Morning-Show anstatt einer Keynote-Präsentation.

Die Veranstaltung war als „The Simply Human Show“ angekündigt worden. Durch den Vormittag führte SAP-TV-Nachrichtenmoderatorin Megan Meany. Sie unterhielt das Publikum mit Mitschnitten von Versprechern und Pannen, die bei einem Live-Dreh passiert waren.

Das Wichtigste sind die Anforderungen des Kunden und nicht nur die Technologie

Ettling wies darauf hin, dass sich das Personalwesen mitten im Wandel befinde. Er beschrieb die wichtigsten Herausforderungen, vor denen Unternehmen heute stehen. Dazu zählen fünf Generationen am Arbeitsplatz, die zunehmende Bedeutung von externen Mitarbeitern und Teilzeitkräften, die Notwendigkeit der Vereinfachung und Standardisierung und das Talentmanagement.

„Es wird viel über das Konzept der Digitalisierung geredet. Aber Erfolg hängt nicht nur von der Technologie ab. „Mit Software werden nur dann Erfolge erzielt, wenn die Reise des Unternehmens erfolgreich ist“, erklärte Ettling. „Es geht wirklich um die einzelnen Personen. Bei SAP SuccessFactors konzentrieren wir uns auf die Anforderungen des Kunden und nicht nur auf die Software. Wir entwickeln eine marktführende Anwendungssuite, die in der Cloud betrieben wird, um Prozesse zu vereinfachen und zu standardisieren. Wir orientieren uns dabei am Prinzip „Mobile First“, denn die Menschen reagieren auf Soundbites – Performance Management unterwegs und überall.

Der „Service“ in SaaS

Ettling erklärte, dass er sich persönlich für Service in einer cloudbasierten Welt einsetze und dass auch SAP SuccessFactors serviceorientiert sei – mit kurzen Innovationszyklen und Mehrmandantenfähigkeit. „Wir sagen: Wenn Sie Ihre Software mit hohem Innovationstempo entwickeln, warum sollten Sie nicht auch Ihre Geschäftsabläufe beschleunigen“, sagte Ettling. „Die Kultur unserer Entwicklungsteams integrieren wir auch in andere Bereiche, zum Beispiel in die Art und Weise wie wir unsere Support-, Implementierungs- und Planungsservices betreiben. So können wir in 13-wöchigen Zyklen Innovationen hervorbringen. Letzten Endes kaufen unsere Kunden nicht einfach nur Software, sie kaufen Ergebnisse. Die Reise sieht bei jedem Unternehmen anders aus, deshalb haben wir eine Anleitung für Cloud-Technologie erstellt, um Unternehmen bei der Umsetzung ihrer Ziele zu helfen.“

Mitarbeiter und Geld

Bei der Digitalisierung geht es darum, eine starke Beziehung zwischen Vorstandsetage, Finanzchef und Personalleitung zu schaffen. Beispielhaft verdeutlicht wird dies laut Ettling mit dem Cloud-Software-Portfolio der SAP. Des Weiteren ging Ettling auf die jüngste Ankündigung der Cloud-Lösung Managed Payroll ein. Sie ermöglicht Kunden, ihre bestehende Gehaltsabrechnungssoftware in die Cloud umzuziehen. Er lud das Publikum auch ein, sich im Ausstellungsbereich Produktdemos der Anwendung SAP Digital Boardroom anzusehen. „In der Geschäftswelt geht es im Wesentlichen um zwei Dinge: Mitarbeiter und Geld“, meinte Ettling. „Um ein Unternehmen erfolgreich zu führen, müssen Sie verstehen welchen Einfluss die Mitarbeiter auf das Geschäft und das Geld haben. Wir sehen, dass Finanzwesen und HR wieder zusammenarbeiten und Lösungen wie SAP SuccessFactors und SAP S/4HANA einsetzen, um auf Führungsebene bessere Echtzeit-Entscheidungen treffen zu können.”

Gesellschaftliches Engagement

Eines der Highlights der Morning-Show war ein Interview mit einem Schüler, der an einem Lernangebot teilnimmt, das von der National Academy Foundation (NAF) finanziert wird. Die NAF ist eine gemeinnützige Organisation, die jedes Jahr fast 90.000 sozial benachteiligten Schülern die Möglichkeit bietet, berufsbezogene Lernerfahrungen in MINT-Fächern zu sammeln. Für jeden Tweet, der auf #sconnect16 #BeFutureReady abgesetzt wird, spendet SAP SuccessFactors einen US-Dollar an die NAF.

Ein Arbeitsumfeld ohne Vorurteile

Anschließend folgte eine Reihe von Videos über SAP-Mitarbeiter, die große Schwierigkeiten überwunden haben und sich nun in besonderer Weise engagieren. Ettling erläuterte die Strategie von SAP SuccessFactors, Unternehmen zu helfen, gegen Vorurteile am Arbeitsplatz anzugehen – und zwar während der Recruiting-, Performance-Management- und Kalibrierungs-Prozesse. „Wenn wir die Ursachen für Vorurteile bereits im Zuge der HR-Prozesse ermitteln, und wenn wir zu diesem Zeitpunkt damit beginnen, Technologien einzusetzen, die uns helfen, Vorurteilen den Nährboden zu entziehen, dann können wir das Problem der unbewussten Voreingenommenheit beseitigen“, betonte er. „Wir haben diesen Weg eingeschlagen und beginnen nun damit, Technologien zu nutzen, um Veränderungen im Arbeitsumfeld zu bewirken.“

Niemand kann Innovation für sich beanspruchen

Soziale Medien verändern das Konzept des Lernens am Arbeitsplatz grundlegend. Vor diesem Hintergrund stellte Ettling zwei neue Lösungen vor: SAP  SuccessFactors Learning Marketplace, eine Online-Lernplattform, die Mitarbeitern regelmäßig Soundbites bietet, die gezielt auf ihre Arbeitsanforderungen zugeschnitten sind, und SAP SuccessFactors App Center, eine offene Plattform mit einem Verzeichnis für Partnerangebote rund um die SAP SuccessFactors HCM Suite.

„Viele Unternehmen dehnen ihre wirtschaftlichen Grenzen aus. Die sogenannten Extended Enterprises brauchen die Möglichkeit, Mitarbeiter von Geschäftspartnern in ihr Corporate Learning einzubinden“, erklärte Ettling. „Wir haben Komponenten von SAP Hybris in unsere Lernlösung eingebettet. So haben wir eine marktführende Lernlösung für das Extended Enterprise geschaffen. Die Zukunft der HR-Technologie wird auf eine Plattform verlagert, und das bedeutet häufige und schnelle Nutzung von Apps und Innovationen. Niemand kann Innovation für sich beanspruchen. Der Grundgedanke ist, Innovationen zu ermöglichen, damit unsere Kunden davon profitieren können. Unser App Center wird die zentrale Anlaufstelle für Partner und Kunden sein.“

Folgen Sie Susan Galer auf Twitter unter @smgaler.

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