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Tablet-Verkäufe explodieren

22. Januar 2014 von Friederike Orths 0

Gigantische Wachstumsraten sagen die Marktforscher von Gartner für dieses Jahr verschiedenen Kategorien mobiler Geräte voraus. So soll allein der Markt für Tablets 2014 um voraussichtlich 47 Prozent wachsen.

Als Ursache macht Gartner vor allem niedrigere Verkaufspreise aus. In der Klasse der Ultramobiles, zu denen die Marktforscher Tablets, Hybrids und Klapphandys zählen, rechnen sie sogar mit 54 Prozent mehr Verkäufen als im Vorjahr.

Der Markt für klassische PCs geht hingegen um sieben Prozent zurück. Insgesamt werden laut Gartner 2014 weltweit zweieinhalb Milliarden Geräte wie PCs, Tablets, Ultramobiles und Handys verkauft werden. Über alle Geräteklassen hinweg bedeutet das einWachstum von 7,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Android knackt erstmals die Milliardenmarke

„Nutzer wenden sich mehr und mehr vom traditionellen PC ab, da die höhere Flexibilität von Tablets, Hybrids und leichteren Notebooks ihre Bedürfnisse besser anspricht“, sagt Ranjit Atwal, Research Director bei Gartner. Klassische Handys sieht er weiterhin als „Must-have“, erwartet aber für die Zukunft geringeres Wachstum bei den Verkäufen. Was die Betriebssysteme auf den dieses Jahr abgesetzten Geräten angeht, wird Android laut Gartner wohl erstmals die Milliardenmarke knacken. Damit bleibt das Betriebssystem von Google die Nummer eins.

Beim Blick auf die IT-Ausgaben von Unternehmen weltweit stellen die Marktforscher ebenfalls wieder eine Zunahme beim Kauf von Hardware fest: Im Gegensatz zu 2013, als die Ausgaben für Geräte um 1,2 Prozent sanken, geht Gartner für 2014 von einem Wachstum von 4,3 Prozent aus. Insgesamt schätzen die Marktforscher die weltweiten IT-Ausgaben auf voraussichtlich 3,8 Milliarden US-Dollar, was einem Wachstum von 3,1 Prozent entspricht. 2013 waren es nur 0,4 Prozent.

Den größten Anteil investieren Unternehmen nach wie vor für Software. Dafür werden sie dieses Jahr geschätzt 6,8 Prozent mehr ausgeben als 2013. Vor allem ihre Ausgaben für Software zum Customer Relationship Management und Supply Chain Management wollen IT-Verantwortliche demnach erhöhen.

B2B: Ein Zehntel mehr Budget für Supply Chain Management

„Die Investitionen werden aufgrund von Analyseergebnissen getätigt, um B2C-Prozesse effizienter zu gestalten und das Kundenmarketing zu verbessern. Auch B2B-Analysen werden beim Investment eine Rolle spielen, besonders im SCM-Bereich, wo man für 2014 ein Wachstum von 10,6 Prozent erwartet“, meint Richard Gordon, Managing Vice President bei Gartner. „Der Fokus liegt darauf, die Erfahrung des Kunden während der Presales-, Sales- und Postsales-Prozesse zu verbessern.“

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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