TechEd 2010: Demo Jam

Feature | 14. Oktober 2010 von Frank Völkel 0

Community-Chef Mark Yolton eröffnet den Demo-Wettbewerb (Foto: Frank Völkel)

Community-Chef Mark Yolton eröffnet den Demo-Wettbewerb (Foto: Frank Völkel)

Bei den präsentierten Ideen, Software-Tools und technischen Umsetzungen ist die verwendete Geräte-Basis recht auffällig: Unter den sechs Finalisten setzen drei Teams auf Smartphones mit Android-Betriebssystem als Basis. Zu Beginn des Demo Jams wird ein fünfköpfiges Team vorgestellt, welches sich am Wochenende erst kennengelernt und innerhalb von 30 Stunden einen Prototyp entwickelt hat.

Das aus den gezeigten und bewerteten Software-Häppchen auch einmal ein fertiges Produkt entstehen kann, zeigt der Demo-Jam-Gewinner des vergangenen Jahres Alexis Naibo. Letzterer hat auf der Basis seines Prototypen den SAP BusinessObjects Explorer für das iPhone – entwickelt, der mittlerweile über 100.000 Downloads im Apple AppStore zu verzeichnen hat – siehe Artikel SAP TechEd 2009: Datenanalyse auf iPhone.

Alexis Naibo (rechts), Entwickler des BusinessObjects Explorer für iPhone (Foto: Frank Völkel)

Alexis Naibo (rechts), Entwickler des BusinessObjects Explorer für iPhone (Foto: Frank Völkel)

Jetzt widmen wir uns den sechs Finalisten und stellen ihre Ideen samt Software vor:

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Smartphone-Dienste für Kleinunternehmen

Software innerhalb 30 Stunden entwickelt: Team aus sechs Personen (Foto: Frank Völkel)

Software in 30 Stunden gebaut: Team bestehend aus fünf Entwicklern (Foto: Frank Völkel)

Platz 6: Smartphone-Dienste für Kleinunternehmen

Platz 6 für Craig Haworth (Sybase) und Jan Eloff (SAP) (Foto: Frank Völkel)

Platz 6 für Jan Eloff (SAP) und Craig Haworth (Sybase) (Foto: Frank Völkel)

Das Team um Jan Eloff und Craig Haworth stellte Geschäftsdienste für Smartphones vor, die besonders für Firmen mit bis zu 10 Mitarbeitern interessant sind. Ein Alleinstellungsmerkmal der entwickelten Software ist die Geräte-Unabhängigkeit für die angebotenen Geschäftsdienste. Zu den Diensten gehören beispielsweise eine erweiterte Kundensuche und Rechnungserstellung, die innerhalb einer Cloud des Telefondienst-Providers ablaufen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: CLUEY – Prototyp

Platz 6 für einfache Geschäftsdienste auf Smartphone

Platz 6 für einfache Geschäftsdienste auf Smartphones

Platz 5: CLUEY – Prototyp

Platz 5 für Ulrike Brecht und Hans-Friedrich Witschel von SAP (Foto: Frank Völkel)

Platz 5 für Ulrike Brecht und Hans-Friedrich Witschel von SAP (Foto: Frank Völkel)

Bei CLUEY handelt es sich um einen Prototypen, der eine Integration von „informellen Daten“ in SAP CRM und SAP ERP ermöglicht. Dabei sollen persönliche Desktopnotizen, die nicht für jeden Mitarbeiter innerhalb einer Gruppe sichtbar sein dürfen, sich von Fall zu Fall mit formalen und offiziellen Daten in einem System verknüpfen lassen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: ARNIE – Augmented Reality in Unternehmen

Platz 3: ARNIE – Augmented Reality in Unternehmen

Platz 4 geht an Alexander Dreiling und Marek Kowalkiewicz (Foto: Frank Völkel)

Platz 4 geht an Alexander Dreiling und Marek Kowalkiewicz (Foto: Frank Völkel)

Das Team um Alexander Dreiling und Marek Kowalkiewicz setzt auf erweiterte Realität (Augmented Reality) im Zusammenspiel mit einem Smartphone. Vor allem zeigt AR in abgeschlossenen Räumen und Gebäude eindeutig seine Schwächen, wenn kein GPS-Signal zum Empfang zur Verfügung steht. Trotz fehlender Satellitenverbindung hat das Team eine App entwickelt, die über Serverdaten AR in Gebäuden ermöglicht. Zudem kann der Dokumentenstatus mittels QR-Code ins Backend zurückgespielt werden, indem pro Dokument ein eigener 2D-Code erzeugt wird, der sich mittels Smartphone-Kamera einlesen lässt.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Notsituationen per Smartphone regeln

Platz 4: Notsituationen per Smartphone regeln

Platz 3 für Echtzeit-Alarme auf Smartphones von Stephen Dawson und Noreen O'Connor von SAP

Platz 3 für Echtzeit-Alarme auf Smartphones von Stephen Dawson und Noreen O'Connor von SAP

Die Smartphone-Anwendung von Stephen Dawson und Noreen O’Connor zielt darauf ab, bei auftretenden Alarmmeldungen in einem Rechenzentrum mittels Geo-Tagging (Location Services) einen in der Nähe befindlichen Fachmann für das Problem zu finden. Die App wurde für die Android-Basis geschrieben.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Prototyp auf Android-Smartphone

Platz 2: Prototyp auf Android-Smartphone

Platz 2 für Philippa Holland und Steffen Schwark von bluefinsolutions (Foto: Frank Völkel)

Platz 2 für Philippa Holland und Steffen Schwark von bluefinsolutions (Foto: Frank Völkel)

Der zweite Platz geht an Philippa Holland und Steffen Schwark von der Firma bluefinsolutions. Sie haben die Idee einer Android-App zur Zeiterfassung verwirklicht, die die Daten in das CATS-Backend zurückspielt. Diese Entwicklung erfolgte ohne eine Beteiligung von SAP-Mitarbeitern.

Lesen Sie auf der nächsten Seite: Smartpen-Notizen und Tonaufnahme

Platz 2 für Zeiterfassung über Android App von bluefinsolutions

Platz 2 für Zeiterfassung über Android App von bluefinsolutions

Platz 1: Smartpen-Notizen und Tonaufnahme

Platz 1 geht an Florian Schultz (Livescribe) und Tobias Queck (SAP) (Foto: Frank Völkel)

Platz 1 geht an Florian Schultz (Livescribe) und Tobias Queck (SAP) (Foto: Frank Völkel)

Der erste Platz im Demo-Jam-Wettbewerb geht an Florian Schultz von Livescribe und Tobias Queck von SAP. Die beiden zeigten am Beispiel des Biertrinkens, wie sich handschriftliche und Sprachnotizen über einen Smartpen mit SAP Easy Document Management in SAP-Systemen ablegen lassen.

Wie jedes Jahr wurden die Gewinner übrigens ganz demokratisch nach Lautstärke ermittelt – Wer den größten Applaus und das meiste Gejohle bekam, durfte den begehrten Pokal mit nach Hause nehmen.

Platz 1 für Datenübernahme von einem Smartpen ins SAP-Backend

Platz 1 für Datenübernahme von einem Smartpen ins SAP-Backend

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