Transparenz rund um den Vertrieb von Medizintechnik

Feature | 17. Juli 2003 von admin 0

Die Grazer Firma TOM Medical Handels GmbH produziert und vertreibt medizinisch-technische (Mess-)Geräte, wie zum Beispiel EKG-Rekorder. Die Hauptabnehmer sind Institute des britischen Gesundheitswesens. Zu den Kunden zählen aber auch Krankenhäuser in Australien und Südostasien.
„Ich habe im Herbst letzten Jahres eine Zeitungsannonce zum Thema SAP Business One entdeckt und auf Grund der Beschreibung einfach bei SAP Österreich angerufen“, schildert Thomas Hasiba, Geschäftsleiter von TOM Medical, seine Kontaktaufnahme. Mit der Vorstellung der Software-Lösung für kleine und mittelständische Unternehmen auf der ifabo wurde das Produktinteresse vorerst befriedigt. Erst eine Präsentation von vier verschiedenen Anbietern in Graz gab den Zuschlag zugunsten der neuen, betriebswirtschaftlichen SAP-Software.
„Gerade kleine Firmen müssen besonders auf das Haushaltsbudget achten und jede Investition im Vorfeld genau kalkulieren und prüfen“, betont Hasiba. Letztendlich überzeugte das Preis-Leistungsverhältnis: ein den Erwartungen entsprechender Programmumfang gepaart mit einem günstigen Preis.
Nach der Vorführung Anfang November 2002 entschieden sich die Verantwortlichen für den Einsatz. Am 3. Dezember wurde SAP Business One innerhalb eines Tages installiert. Bis zum 1. Februar 2003 lief die Lösung im Parallelbetrieb und ging dann nach der Übernahme sämtlicher alter Datenbestände endgültig produktiv.
„Wir verwalten das Rohmaterial über die Funktion Lagerwirtschaft, wobei der Einkauf der Grundstoffe ebenfalls über die SAP-Lösung läuft. Die Endproduktion passiert bei uns im Haus und das Fabrikat wird danach vertrieben“, beschreibt der Geschäftsleiter den Produktzyklus. Aber auch die Funktion Buchhaltung wird mittlerweile nicht mehr zum Steuerberater ausgelagert, sondern über den integrierten Buchhaltungsteil abgewickelt.

Vielschichtige Anwendung

„Da wir selbst im Haus Software produzieren, wissen wir um die Problematik bei der Entwicklung und das SAP-Produkt stellt eine gelungene, vielschichtige Anwendung für kleine Handelsunternehmen dar“, erläutert Thomas Hasiba. „Wir können beispielsweise während der Rechnungserstellung, die größtenteils in englischer Sprache erfolgt, über jeden Zahlenwert in eine nachfolgende, eigenständige Bildschirmmaske verzweigen. So erreichen wir über die Kundennummer die Geschäftspartner oder über die Produktnummer verlinken wir gegebenenfalls in den Lagerbestand.“ Auch für die komplette Abwicklung des Zahlungsverkehrs und das Berichtswesen greift TOM Medical auf SAP Business One zurück – unter anderem wegen des „sehr ansprechenden Designs“ und der „sehr hohen Bedienfreundlichkeit“.
„Durch die hohe IT-Kompetenz des Kunden trat der seltene Fall ein, dass die Mitarbeiter von TOM Medical relativ viel selbstständig erledigen konnten“, erzählt Mag. Breuer von der Plaut Austria GmbH, der in diesem Projekt als Implementierungspartner fungierte. „Wir haben mit Unterstützung deutscher SAP-Kollegen SAP Business One aufgesetzt, Schulungen waren nur minimal im Rahmen der Systeminitialisierung notwendig. Das liegt auch daran, dass SAP Business One sehr einfach in der Handhabung ist – sowohl von technischer Seite als auch im Anwendungsbereich.“
„Es war eine hervorragende Zusammenarbeit mit raschen Reaktionszeiten und hoher Problemlösungskompetenz“, resümiert Thomas Hasiba und ergänzt: „Mit dem nun folgenden, neuen Update entsprechen wir wieder ganz unserem gewählten Leitsatz: immer einen Herzschlag voraus.“

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