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Trenitalia und SAP stellen gemeinsam digitale Innovationen vor

Pressemitteilung | 30. September 2016 von SAP News 8

Gemeinsam mit der italienischen Eisenbahngesellschaft Trenitalia stellte SAP vor, wie Unternehmen durch intelligente Geräte und das Internet der Dinge (Internet of Things, IoT) effizientere betriebliche Abläufe bei der Wartung von Equipment erreichen. Bei Trenitalia kommt ein dynamisches Wartungsmanagement und SAP-Technologie für das Internet der Dinge zum Einsatz. Anhand dieses Beispiels wurde deutlich, wie sich das Anlagenmanagement durch Sensordaten und Echtzeit-Einblicke wandelt und sich traditionelle, geplante und reaktive Modelle mit Prognosefunktionen erweitern lassen. Die Präsentation der Technologie, die das digitale Transportwesen künftig verändern kann, fand im Nationalen Eisenbahnmuseum von Pietrarsa in Italien statt.

 „Trenitalia setzt sich für die stetige Weiterentwicklung von Serviceleistungen und Prozessen ein“, sagte Barbara Morgante, Vorstandsvorsitzende bei Trenitalia. „Wir möchten unseren Kunden ein erstklassiges Erlebnis bieten. Deshalb investieren wir in Hightech-Lösungen, die effizientere, nachhaltigere und schnellere Bahnreisen ermöglichen. Die Kooperation mit SAP ist Teil dieser Strategie und hilft uns, unsere Serviceleistungen zu verbessern und dabei die industriellen Kosten erheblich zu reduzieren.“

„Wir freuen uns sehr, dass wir Trenitalia beim digitalen Wandel und bei der Optimierung der Geschäftsprozesse unterstützen können“, sagte Bill McDermott, Vorstandsvorsitzender von SAP. „Trenitalia setzt zukunftsweisende Technologien ein, um topaktuelle Einblicke in das operative Unternehmensgeschehen zu erhalten. Das ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, welche Vorteile das Internet der Dinge für das Unternehmen und die Millionen Fahrgäste, die jedes Jahr Trenitalia nutzen, bringt.“ Noch am Tag vor der gemeinsamen Veranstaltung hatte SAP bekannt gegeben, dass der Softwarekonzern bis 2020 zwei Milliarden Euro in den Ausbau seines IoT-Portfolios investieren wolle.

Besserer Service und niedrigere operative Kosten

Trenitalia gehört zur italienischen Eisenbahngesellschaft Ferrovie dello Stato Italiane (FS) und hat beinahe 30.000 Lokomotiven, elektrische und LRV-Züge und Waggons im Einsatz. Täglich verkehren über 8.000 Züge. Mit einschlägiger Erfahrung im Bereich Innovationen suchte Trenitalia nach einer Möglichkeit, Ausfällen und wartungsbedingten Ausfallzeiten vorzubeugen und gleichzeitig den Lebenszyklus von Geräten durch die Verarbeitung riesiger Datenmengen, Hyperkonnektivität und Prozessoptimierung zu verlängern. Schon 2014 arbeitete Trenitalia mit SAP zusammen, um ein dynamisches Wartungsmodel einzuführen. Das Unternehmen implementierte die Lösung SAP Predictive Maintenance and Service, um per Remotezugriff Sensordaten auszuwerten und das Equipment-Verhalten zu überwachen. Gleichzeitig sollten die Kosten für Wartung und Instandhaltung reduziert und die Serviceleistungen für Fahrgäste in puncto Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit gesteigert werden.

„Weil wir Vorfälle und Wartungsvorgänge vorhersagen können, ist unser Unternehmen in der Lage, die Fehlerquote zu verringern, effizientere Prozesse zu gestalten, bessere Serviceleistungen anzubieten und unsere Qualitätsstandards stetig zu erhöhen“, sagte Danilo Gismondi, IT-Leiter bei Trenitalia. „Wir gehen davon aus, dass wir die Wartungskosten um acht bis zehn Prozent senken werden – das ist für uns ein sehr beachtlicher Erfolg.“

Mithilfe von vorausschauenden Analysen auf Basis der Plattform SAP HANA verarbeitet das System von Trenitalia riesige Mengen an operativen Echtzeitdaten, die aus Sensoren und intelligenten Anlagen ausgelesen werden. Es stellt Prognosemodelle für maschinelles Lernen und die nahtlose Integration in Unternehmenssysteme bereit, mit denen sich beim Auftreten von Problemen Gegenmaßnahmen in den Wartungs- und Instandhaltungssystemen anstoßen und dadurch ungeplante Ausfallzeiten vermeiden lassen. Mithilfe des Systems können Teams von Trenitalia Daten von Geräten, zum Beispiel von Motoren, Batterien und Bremsen, mit Lebenszyklusmodellen und Abnutzung und anderen Kennzahlen verbinden. Mehr dazu, wie Trenitalia vorausschauende Analysen auf Basis von SAP HANA einsetzt, erfahren Sie in diesem Video.

Das System für dynamisches Wartungsmanagement bei Trenitalia ist Teil einer Strategie, die Bahnkunden komfortableres Reisen ermöglichen soll. Der FS-Unternehmensplan 2017 bis 2026 sieht außerdem innovative Projekte vor, wie etwa Apps zur Reiseplanung und -begleitung, komplexe Analysen, Kundeninteraktion und die Verwaltung von GPS-Daten.

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Informationen zu Trenitalia

Als hundertprozentige Tochter von Ferrovie dello Stato, der staatlichen Eisenbahngesellschaft von Italien, ist Trenitalia in den Bereichen Personen- und Güterverkehr tätig. Hauptanliegen von Trenitalia ist, den Herausforderungen des Marktes zu begegnen und die Anforderungen der Eisenbahnindustrie zu erfüllen. Dabei stehen die Kunden im Mittelpunkt der Aktivitäten. Trenitalia arbeitet auf die zunehmende Modernisierung und Prozessoptimierung der Industrieorganisation hin. Denn Produktivität, Erlöse und erstklassiger Qualitätsservice sollen mit hohen Standards bei gesellschaftlicher und territorialer Verantwortung sowie bei ökologischer Nachhaltigkeit kombiniert werden. Mit 8.000 verkehrenden Zügen täglich, über einer halben Milliarde Fahrgäste und etwa 80 Millionen Tonnen Fracht pro Jahr ist Trenitalia einer der führenden Bahnbetreiber Europas. Das Eisenbahnunternehmen ist sehr international ausgerichtet. Es bestehen viele Handelsabkommen mit anderen europäischen Bahnbetreibern und es ist an ausländischen Gesellschaften beteiligt.

Informationen zu SAP

Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP SE Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Rund 320.000 Kunden aus der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung setzen auf SAP-Anwendungen und ­Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter http://www.sap.de/.

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