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Überzeugendes Mobilkonzept für Migros

Feature | 11. August 2015 von David Trites 0

Durch den Einsatz von mobilen Lösungen der SAP kann die Schweizer Einzelhandelskette Migros besseren Kundenservice bieten, die Produktiviät steigern und die Kosten senken.

Mobiltechnologie hat die Welt verändert und unser Leben in vielerlei Hinsicht einfacher gemacht: Denn noch nie zuvor konnten wir so schnell und einfach mit anderen kommunizieren, auf Informationen zugreifen und Transaktionen abwickeln. Auch Unternehmen profitieren von dieser Entwicklung – beispielsweise die größte Schweizer Einzelhandelskette Migros. Dank Mobiltechnologie kann sie einen besseren Kundenservice bieten, ihre Produktivität steigern und Kosten senken.

Die Genossenschaft wurde 1925 gegründet und hat über zwei Millionen Mitglieder, 600 Filialgeschäfte und 20 Supermärkte. Mit 95.000 Mitarbeitern ist Migros zudem der größte Arbeitgeber in der Schweiz.

Besseres Einkaufserlebnis und effizientere Abläufe

Die Vision von Migros lautet „täglich besser leben“. Im Laufe der Jahre hat die Genossenschaft neue Eigenmarken und Produktionsstätten aufgebaut und sich mit hochqualitativen und hochwertigen Produkten einen Namen gemacht. Zudem legt Migros großen Wert auf einen erstklassigen Kundenservice und effiziente Abläufe.

Um das Einkaufserlebnis von Kunden im Laden zu verbessern und die Produktivität des Filialpersonals zu erhöhen, entschied sich Migros für mobile Lösungen von SAP. Seit zehn Jahren hat das Unternehmen SAP-for-Retail-Lösungen im Einsatz. Zudem nutzt Migros auch Mobiltechnologie, aber seine derzeitige Mobillösung lässt sich nicht direkt an das SAP-Backend-System anbinden. Die mobilen Daten sind offline und müssen synchronisiert werden, sodass unnötige Verzögerungen entstehen. Außerdem können die Filialmitarbeiter mit ihren Mobilgeräten nicht auf das Backend-System zugreifen.

Innovative Lösungen dank der Design-Thinking-Methode

SAP und Migros setzten sich zusammen, um eine Lösung für die Probleme im Mobilbereich von Migros zu finden. In Co-Innovations- und Design-Thinking-Workshops konzipierten sie ein neue und intuitive Mobillösung für Migros. Migros testete die neue Lösung in einigen Pilotgeschäften und führte sie dann auf über 7.000 Mobilgeräten ein.

„Die neue SAP-Lösung bietet Echtzeitzugriff auf Informationen und Funktionen im Backend-System“, sagt Beat Stauber, Senior IT Project Manager im Bereich Migros IT Services. Die Mitarbeiter müssen künftig nicht mehr warten, bis die Daten synchronisiert sind. Alle Informationen werden in Echtzeit online zur Verfügung stehen. Dadurch sind Informationen für Kunden schneller und besser abrufbar und die Filialmitarbeiter haben unmittelbaren Zugriff auf wichtige Backend-Daten. Beide Aspekte sind unabdingbar, um das Merchandising im Laden zu verbessern.

Niedrigere Betriebskosten und ansehnlicher ROI

Auch die Oberfläche der neuen Mobillösung ist anwenderfreundlicher und ansprechender. Zudem steht sie auf allen mobilen Endgeräten zur Verfügung. „Die wichtigsten Verbesserungen der neuen Mobillösung sind produktivere Filialmitarbeiter, ein besserer Kundenservice und niedrigere Systembetriebskosten“, sagt Stauber.

Von der neuen Mobillösung verspricht sich Migros zudem einen Return on Investment von 1 Million Schweizer Franken pro Jahr. Einsparungen ergeben sich dadurch, dass künftig nur noch eine statt zwei Mobillösungen genutzt und Informationslücken zwischen Verbraucher- und Unternehmensanwendungen geschlossen werden.

Im weiteren Verlauf möchte Migros die eingesparten Gelder in zusätzliche Lösungen investieren, die das Kundenerlebnis und die Abläufe weiter verbessern. „Für die Zukunft wollen wir uns die Anwendung SAP Customer Activity Repository, SAP S/4 HANA und ein neues Prognose- und Nachschub-System ansehen“, sagt Stauber. Sicherlich eine gute Entscheidung, um Kunden künftig noch besser bedienen zu können.

Wenn Sie in der Einzelhandelsbranche tätig sind, kommen Sie zum SAP Retail Forum 2015, das vom 21. bis 23. Oktober im Hotel Eden Roc in Miami Beach, Florida, stattfindet. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Dieser Beitrag wurde ursprünglich auf SAP Business Trends veröffentlicht.

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