Der Diplomat

Feature | 1. April 2009 von Hans-Josef Jeanrond, Berater für Marketing und Kommunikation und Marktanalyst in Frankreich 0

Jean Leroux leitet USF
(Foto: SAP)


Loyalität, Partnerschaft, ehrenamtlicher Einsatz, Austausch: Mit einem Bekenntnis zu den Grundwerten der Utilisateurs SAP Francophones (USF) eröffnete Jean Leroux im Oktober 2008 als neuer Vorsitzender deren Jahreskongress und trat angesichts der Nominierung des neuen Vorstands vor einem Jahr für Kontinuität ein.

Wie seinem Vorgänger Didier Gamain liegt dem IT-Direktor von Aelia die Unabhängigkeit der frankophonen SAP-Usergroup am Herzen. Er meint damit vor allem Autonomie gegenüber den Walldorfern, ohne einen Dissens zu konstatieren. Zurückhaltend-diplomatisch lautet sein Credo in der Zusammenarbeit mit der SAP „konstruktiv
bleiben“ – auch in der Kritik. Augenzwinkernd gibt er sich als Verfechter einer positiven Weltsicht zu erkennen:„Auch wenn nicht alles gut läuft, darf man nicht die Züge vergessen, die pünktlich ankommen.“

Um dem relativ kleinen Club der USF bei strittigen Themen in Walldorf Gehör zu verschaffen, engagiert sich Leroux im SUGEN (SAP Usergroup Executive Network), der internationalen Dachorganisation der SAP-Anwendergruppen.

In der Verbandsarbeit setzt der Franzose auf Kommunikation. Gemeinsam mit USF-Vizepräsident Claude Molly-Mitton gibt er seit Oktober die Zeitschrift l’USF heraus. Neben Erfahrungsberichten will er den Lesern kompetente Analysen bieten – ganz wie man es von einem Absolventen einer französischen Elite-Ingenieurschule erwartet, der nebenbei auch noch an der Business School der Sorbonne unterrichtet.

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