Partnernews 50/2010

Feature | 17. Dezember 2010 von Daniel Hardt 0

Vattenfall: Netz und Vertrieb getrennt

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Damit Strom fließen kann: Vattenfall trennt Netz und Vertrieb

Beim Energieversorger Vattenfall sind Netz und Vertrieb seit Oktober 2010 IT-seitig getrennt. Damit wurden die Unbundling-Anforderungen der Bundesnetzagentur fristgerecht umgesetzt. Durchgeführt  wurde die Trennung von Vattenfall Europe Information Services (VE IS).

Zentral war dafür die Separierung der Abrechnungsdaten der Bereiche Sales und Distribution durch eine Umstrukturierung der konzertweit genutzten Software SAP for Utilities. Zudem mussten die Standorte Hamburg und Berlin in ein gemeinsames Vertriebs- und Netzbetreibersystem integriert werden. Während der zweijährigen Projektlaufzeit wurde gleichzeitig ein neues SAP-Release sowie SAP CRM (Customer Relationship Management) eingeführt. Insgesamt mussten Schnittstellen zu 80 Systemen berücksichtigt und 170 Hauptprozesse an die neuen Marktrollen angepasst werden.

Steeb: Business All-in-One für FEMEG

FEMEG, Anbieter für tiefgekühlte Fischgerichte und Meeresfrüchte, nutzt seit kurzem SAP Business All-in-One. Umgesetzt wurde das Projekt von der Open Systems Consulting GmbH (OSC) und der Steeb Anwendungssysteme GmbH. Während Steeb verantwortlich für Lizensierung und Support ist, nahm OSC die 5-monatige Einführung vor. Gesucht wurde eine Lösung, welche die gesamte Wertschöpfungskette unterstützt, da gerade bei Fisch Schnelligkeit und lückenlose Dokumentation der Produktions- und Lieferkette wichtig sind.

SAP Business All-in-One liefert Prozessdaten in Echtzeit und ist direkt mit dem automatischen Verschieberegal des Lagers verknüpft.  Verwaltet werden unter anderem der Wareneingang und 3.500 Stellplätze. Alle Chargen können komplett nachverfolgt und entsprechend internationaler Lebensmittelstandards kontrolliert werden.

UNIORG: SAP-Rollout bei Atlas Copco

Der international tätige Hersteller von Industrietechnik Atlas Copco hat seine Systemlandschaften mit der 2007 übernommenen amerikanischen Mafi-Trench Company LLC harmonisiert. Mit der Umsetzung wurde das Dortmunder Unternehmen UNIORG beauftragt.

Das von Atlas Copco genutzte und auf die Branche zugeschnittene SAP-Template sollte deshalb auch bei Mafi-Trench eingeführt werden. Die vorherigen Lösungen bei Mafi-Trench in den Bereichen Finanzbuchhaltung, Fertigung und CRM wurden durch SAP ERP 6.0 ersetzt. Der Template-Rollout wurde von UNIORG ausgeführt, das auch an der Entwicklung des Templates beteiligt war.

Nötig war dafür, neben der Einführung der Software, eine Umgestaltung der zugrundeliegenden Prozesse. Zudem mussten, über drei Systeme verteilte und zum Teil redundante, Altdaten in das neue SAP-System übertragen werden. Ebenfalls fehlte es an genügend Informationen, welche SAP ERP bezüglich Stücklisten, Kunden und Lieferanten benötigt. Durch eine GAP-Analyse konnten diese Hürden allerdings bereits vor dem Projektstaat identifiziert werden. Inklusive Tests dauerte die Umsetzung sieben Monate.

cormeta: Fachtag Rechnungswesen

Auf dem Fachtag Rechnungswesen der cormeta AG berichteten Experten über die Möglichkeiten der Liquiditätsrechnung mit SAP und stellten Neuerungen rund um elektronische Bilanz, SEPA (Single Euro Payments Area) und die Pflege von Währungskursen vor. Zudem wurden Innovationen aus den Bereichen Business Intelligence (BI), Unternehmensplanung und -steuerung sowie automatisierte Kartenabrechnungen präsentiert.

Neben dem SAP NetWeaver Business Client und seiner verbesserten Benutzeroberfläche interessierten die Teilnehmer vor allem die Themen Reporting und Konsolidierung. Für die Vereinfachung der Unternehmensplanung in diesen Bereichen ist SAP BusinessObjects Planning and Consolidation gedacht. Die Anwendung ermöglicht eine integrierte BI-Analyse und liefert so detailliertere Daten und Prognosen als die noch häufig anzutreffenden Analysen mit Excel.

SAPERION: ECM-Trends 2011

Business-Software wie ECM (Enterprise Content Management) dient zumeist der Verschlankung von Geschäftsprozessen. Eine Umfrage von SAPERION unter 200 Unternehmen hat ergeben, dass eine erhöhte Investitionsbereitschaft in ECM-Produkte für das Jahr 2011 besteht. So planen 46% Investitionen in elektronische Akten, 28% im Bereich E-Mail-Management und 30%  möchten ihre Geschäftsprozesse hinsichtlich der Compliance-Konformität optimieren.

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