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Viele europäische Unternehmen haben Nachholbedarf bei der Zusammenarbeit mit Geschäftspartnern

Pressemitteilung | 22. September 2014 von SAP News 0

Einer Studie der Economist Intelligence Unit zufolge sehen europäische Unternehmen in der Zusammenarbeit mit Handelspartnern einen strategischen Vorteil, verfügen jedoch nur selten über geeignete Werkzeuge und Prozesse.

Für ihre Geschäfte sind Unternehmen in zunehmendem Maße auf ein komplexes Netz von Handelspartnern auf der ganzen Welt angewiesen. Zwar lassen sich diese globalen Handelsbeziehungen durch den Einsatz von Technologie heute einfacher denn je verwalten. Ein neuer Bericht der Economist Intelligence Unit (EIU) zeigt allerdings, dass nur wenige europäische Unternehmen entsprechende Tools nutzen, um sich mit Geschäftspartnern zu vernetzen und besser zusammenzuarbeiten, Innovationen voranzutreiben und Wettbewerbsvorteile auszubauen. Unternehmen mit Weitblick realisieren mithilfe von sozialen und geschäftlichen Netzwerken neue Geschäftsmodelle, doch die überwiegende Mehrheit begnügt sich bislang mit einer Zuschauerrolle und kann deshalb Chancen, die das Unternehmen voranbringen, nicht nutzen.

„Unternehmen sind im Verbund stärker. Ob durch die Auslagerung von Prozessen, Partnerschaften oder die einfache Interaktion zwischen Kunden und Lieferanten – jedes Unternehmen ist auf geschäftliche Beziehungen mit anderen angewiesen. Eine effektive Zusammenarbeit mit Handelspartnern ist daher unabdingbar“, erläutert Pete Swabey, Senior Editor für Thought Leadership bei der EIU. „Doch nur wenige Unternehmen nutzen das gesamte Spektrum an Werkzeuge, die die Zusammenarbeit verbessern.“

Wie wichtig diese Zusammenarbeit ist, wissen die Unternehmen durchaus. In einer Umfrage der EIU unter 281 Führungskräften europäischer Unternehmen mit einem Jahresumsatz von mindestens 500 Mio. Euro gaben 86 % der Befragten an, dass Zusammenarbeit für sie eine strategische Fähigkeit sei. 93 % bescheinigten außerdem, dass Zusammenarbeit zur Wertschöpfung in ihrem Unternehmen beiträgt.

27 Prozent der befragten Führungskräfte gaben den Ausbau des Marktanteils als vorrangiges Ziel für die Zusammenarbeit mit Partnern an, während 49 Prozent der Befragten die Kundenzufriedenheit als wichtigstes Ziel nannten. Wie Brammer nutzen auch sie Werkzeuge für den Informationsaustausch, um dieses Ziel zu erreichen. Ein großes europäisches Logistikunternehmen versucht beispielsweise in Zusammenarbeit mit einem Kunden, einem britischen Textilfilialisten, besseren Einblick in die Performance der Lieferanten zu gewinnen, um auf dieser Grundlage die Arbeitslast im Lager zu priorisieren und bei Verzögerungen frühzeitig Warnungen auszugeben.

Vielen Unternehmen fällt es jedoch nach wie vor schwer, solche Ergebnisse zu erzielen. „Viele Unternehmen haben einfach noch nicht begriffen, wie wichtig die Zusammenarbeit ist“, erzählt Craig Lardner, Global President des britischen Verbands Chartered Institute of Purchasing and Supply. „Sie schaffen es nicht, den alten Konflikt zwischen Beschaffung und Vertrieb zu überwinden.“

Bessere Prozesse in der Wertschöpfungskette

„Es reicht heutzutage nicht mehr aus, einfach nur die Geschäftsprozesse innerhalb des Unternehmens zu optimieren“, so Heiko Rumpl, der bei Brammer, einem Händler für Wartungs-, Reparatur- und Instandhaltungsprodukte, für das E-Business in Europa zuständig ist. „Um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern, muss man die Wettbewerbsfähigkeit der gesamten Wertschöpfungskette verbessern.“

Hierzu setzt Brammer Technologie ein, die eine bessere Zusammenarbeit ermöglicht und das Vertrauen der Kunden stärkt. Das Unternehmen bietet unter anderem Dienstleistungen im Bereich Datenanalyse an, mit denen die Kunden ihre Ausgaben für die Produkte von Brammer analysieren und ihre Beschaffungsstrategien entsprechend optimieren können

„Mitunter stellen sie mithilfe unserer Datenanalyselösungen fest, dass wir ein bestimmtes Produkt an eines ihrer Werke zu günstigeren Kondtionen verkauft haben als an ein anderes Werk“, berichtet Rumpl. „Wir machen daraus jedoch kein Geheimnis, da Transparenz Vertrauen schafft. Und ohne Vertrauen kann in einer Handelsbeziehung keine Wertschöpfung entstehen.“

Brammer bietet seinen Kunden diesen Service kostenlos an. Laut Rumpl ermöglicht dieses Angebot dem Unternehmen, seinen Marktanteil auszubauen.

Am 25. September wird die EIU gemeinsam mit Ariba, einem Unternehmen der SAP, in einem interaktiven Webinar zeigen, wie Unternehmen effektiver zusammenarbeiten und so ihre Wertschöpfung verbessern können.

Das Webinar am 25. September wird nicht nur die Ergebnisse der Studie umfassend erläutern, sondern den Teilnehmern auch praktischen Einblick vermitteln, wie Unternehmen Barrieren, die eine effektive Zusammenarbeit behindern, überwinden und durch neue Prozesse eine bessere Wertschöpfung erzielen können. Das Webinar findet von 15 bis 16 Uhr statt und wird von Pete Swabey und Alex Saric, Vice President für Business Networks Marketing bei SAP, moderiert. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung zum Webinar: http://w.on24.com/r.htm?e=846567&s=1&k=1D59028054832BD388D9924EAC64BC94&partnerref=

 

Informationen zu Ariba, ein Unternehmen der SAP SE

Ariba ist das weltweit führende Handelsnetzwerk. Ariba vereint führende cloudbasierte Anwendungen mit der weltweit größten Handelsplattform im Internet und hilft Unternehmen, ein globales Netzwerk von Partnern aufzubauen und es für die Zusammenarbeit zu nutzen. Durch die Nutzung des Ariba Network können Unternehmen jeder Größe jederzeit mit Handelspartnern in Kontakt treten, unabhängig von bestimmten Gerätetypen und Benutzeroberflächen. Sie können Käufe und Verkäufe tätigen und ihre Liquidität effizient steuern. Unternehmen weltweit nutzen das Ariba Network, um ihre Handelsbeziehungen zu vereinfachen und ihre Geschäftsergebnisse zu verbessern. Weitere Informationen unter http://www.ariba.com/.

Informationen zu SAP

Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP SE Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Mehr als 261.000 Kunden setzen auf SAP-Anwendungen und -Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter http://www.sap.de/.

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Fiona Ashby (Großbritannien)

SAP SE +44(0)7966975574, fiona.ashby@sap.com

 

 

Bildquelle: Shutterstock

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