Vom Bagger in die Bücher

Feature | 11. Dezember 2009 von Perry Manross 0

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Südöstlich von Sumatra liegt im asiatischen Zinngürtel die indonesische Insel Bangka. Mit knapp 12.000 Quadratkilometern ist sie etwas größer als Korsika. Vor Jahrtausenden schwemmten Flüsse das Mineral Kassiterit – besser bekannt als Zinnoxid – aus dem Inneren Bangkas an die Küste. In den heute überfluteten Deltaregionen fördern riesige Schwimmbagger das Erz vom Meeresgrund nach oben.

Auf der Insel befindet sich der Hauptsitz des Zinnförderers PT Timah, der 15 Prozent des Weltbedarfs liefert und damit international den zweiten Rang belegt. „Timah“ ist das indonesische Wort für Zinn, mit dem der Konzern 92 Prozent seines Umsatzes erwirtschaftet. Die Firma baut das Oxid ab, wäscht und verhüttet es, um es schließlich in Barrenform, als Schrot oder Lötzinn in alle Welt zu verkaufen. So geht es in eine breite Palette von Produkten ein, darunter Leiterplatten, frostfreie Windschutzscheiben, Konservendosen und Orgelpfeifen. Für Alwin Albar steht fest, dass das Zinn die Insel Bangka geprägt hat.

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