Was der SAP UX Explorer leistet

Feature | 23. Dezember 2013 von Elisabeth Peternek 0

Foto: Screenshot

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Wie Menschen mit Software arbeiten, hat sich im Laufe der Jahre enorm verändert. Sie sind heute die schnelle und einfache Bedienung von Google, Apple und Amazon gewohnt. Das legt die Messlatte für Unternehmenssoftware sehr hoch – die Nutzer erwarten ein vergleichbares Bedienungsgefühl oder Anwender-Erlebnis auch von Business-Lösungen. SAP bietet daher neue Applikationen mit vereinfachter und flexibler gestalteter User Experience (UX) an. Für verbesserte User Experience bei bereits eingeführten oder selbst entwickelten Applikationen hält SAP für Kunden zusätzlich eine Vielzahl technischer Möglichkeiten und SAP Services bereit. Viele Verbesserungen lassen sich ohne Coding beziehungsweise Modifikation von Coding umsetzen. Einen genauen Überblick, welche Innovationen, Technologien und Services die Benutzerfreundlichkeit verbessern und welche Möglichkeiten dadurch entstehen, bietet der SAP UX Explorer.

Im SAP UX Explorer erhalten Kunden auch Informationen zum konkreten Nutzen der einzelnen Komponenten und deren Einsatz in den Umgebungen der Kunden.Damit ist der SAP UX Explorer insbesondere für IT-Projektmanager, Technologieberater, Oberflächenentwickler oder auch andere Mitarbeiter hilfreich, die an einem Verkaufsprozess beteiligt sind oder für die Planung und Implementierung von User-Experience-Verbesserungen bei einem Partner oder Kunden zuständig sind. Das Tool ist seit März 2013 über die SAP HANA Cloud allgemein verfügbar.  4100 Benutzer haben sich bisher für die Applikation registriert.

Hier eine kurze Einführung per Video:

 

SAP UX Explorer hilft beim Vergleich von SAP NetWeaver Business Client und Portal

Neben einem breiten Informationsangebot zur Implementierung, Konfiguration und Anpassung der Produkte werden Entscheidungsträgern die Zusammenhänge zwischen den Themen aufgezeigt. Das soll sie unterstützen, die richtige Technologie zu wählen, die SAP-Lösung mit dem größten Nutzen für ihr Unternehmen zu implementieren oder einfach nur geeignete Maßnahmen zu ergreifen, damit ihre Endbenutzer einfacher arbeiten können. Kunden können zum Beispiel nachvollziehen, dass SAP Fiori auf SAPUI5 basiert, oder Produkte wie SAP NetWeaver Business Client und SAP NetWeaver Portal einander gegenüberstellen und genauer vergleichen.

Falls zusätzliche Informationen benötigt werden, wird direkt auf bestehende Informationsquellen wie das SAP Community Network, den SAP Service Marketplace oder das SAP Help Portal verwiesen.

Die Datenbank enthält bereits Informationen zu mehr als 120 UX-relevanten Themen und wird ständig erweitert. Unter anderem ist geplant, neben der bislang vor allem technischen Perspektive nun auch eine geschäftsprozessorientierte Sicht bereitzustellen. Hier will die SAP verstärkt dem Wunsch nachkommen, leichter verständlich zu machen, welche neuen Applikationen welche UX-Verbesserungen mitbringen und auf welche Technologien diese zurückgreifen.

Advisor Tool: Neue Funktion für SAP UX Explorer ist in Planung

Außerdem soll der SAP UX Explorer mit dem sogenannten Advisor Tool bald eine neue Funktion bekommen. Die Deutschsprachige SAP-Anwendergruppe (DSAG) befragt derzeit Kundennach den für sie wichtigsten Themen in der Datenbank. In der zweiten Phase, die für die erste Jahreshälfte 2014 geplant ist, soll aufbauend darauf ein Template für eine kundeneigene UX-Strategie und eine Roadmap entstehen.

Ein Whitepaper bietet einen tieferen Einblick in die Leistungen des SAP UX Explorers sowie ein Beispiel, wie er im konkreten Fall benutzt wird.

Den unterschiedlichen Bedürfnissen der Kunden trägt SAP durch Services Rechnung, die beispielsweise auch einschließen, das Arbeitsumfeld der Endbenutzer zu analysieren. Erst dadurch werden die tatsächlichen Bedürfnisse beim Kunden oft sichtbar und messbar. Es wird für Kunden vorrangig wichtig bleiben, die aktuellen technischen Trends wie HTML5-basierte Applikationen sinnvoll, gewinnbringend und in Koexistenz mit bestehenden Investitionen einzusetzen. “Der starke Trend zu mobilen Geräten ist hier sicherlich ein starker Treiber”, erklärt Jürgen Jakowski, Chief Product Expert im Bereich Strategic Technology Advisory Projects.Für Unternehmen gilt außerdem: Die Augen offen halten und neue Trends frühzeitig zu erkennen. Mit „Augmented Reality“ gibt es bereits einen relativ neuen Trend, dessen Potenziale wohl erst in der Zukunft – auch durch die Verfügbarkeit neuer Geräte wie Google Glass – voll ausgeschöpft werden. SAP investiert bereits heute in diesen Trend, um ihn für seine Kunden nutzbar zu machen.

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