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Weiterbildung: Wie eine Kultur des Lernens entsteht

Feature | 23. Januar 2015 von SAP News 0

Der Fachkräftemangel wirft seine Schatten voraus: In zehn Jahren werden laut aktueller Statistiken rund 6,5 Millionen Arbeitnehmer fehlen. HR-Verantwortliche sollten bereits jetzt handeln und durch gezielte Fort- und Weiterbildung die Grundlage für den zukünftigen Erfolg ihres Unternehmens sichern. Mit einem innovativen Learning-Management-System (LMS) können Sie Lernen verlässlich planen und unterstützen – und werden somit flexibler.

Motivierte Mitarbeiter und ihr Know-how sind für Unternehmen unverzichtbar. Doch qualifizierte Fachkräfte werden zukünftig häufiger ihr Aufgabengebiet wechseln. Personalverantwortliche stehen vor der Aufgabe, das Wissen dieser Experten zu erhalten und weiterzuentwickeln. Darüber hinaus müssen steigende Compliance-Anforderungen erfüllt werden – beispielsweise im Datenschutz oder Finanzbereich. Heute ist daher ein individuelles Lernmanagement gefragt, das jeden Mitarbeiter unterstützt – von der langjährigen Fachkraft bis zum Quereinsteiger.

Informelles Lernen wird wichtiger

Inhalte und Lerntempo sollten also an die unterschiedlichsten Fähigkeiten und Lebensphasen von Mitarbeitern angepasst sein. Fortschritte werden im Idealfall durchgängig erfasst. Flexible Learning-Management-Systeme verfolgen dafür einen ganzheitlichen Ansatz. Sie ermitteln zunächst den Wissenstand der Mitarbeiter und bieten dann die passenden Lernmodule an.

Ein Mix aus Präsenzveranstaltungen und Online-Trainings – das „Blended Learning“ – verspricht dabei den größten Erfolg. Generell wird das Lernen von und mit anderen sowie während der Arbeitszeit immer wichtiger. Schließlich ändern sich Anforderungen immer häufiger.

Zur Unterstützung des agilen Lernens haben Personalleiter eine Vielzahl an Angeboten zur Auswahl. Zum Beispiel E-Learning, Klassenraumtrainings, Workshops, Coachingprogramme, Wikis, Blogs, Wissensdatenbanken, Lern- und Trainergruppen sowie Expertennetzwerke.

Weiterbildungen flexibel und nachvollziehbar planen

Mitarbeiter können sich nun auch unterwegs via Smartphone und Tablet weiterbilden. Informationen sind zu jedem Zeitpunkt online verfügbar. Darin eingebundene Apps und Social Media fördern den informellen Wissensaustausch. Es entsteht eine Kultur des Lernens und der Kreativität, die Innovationen vorantreibt.

Personalleiter behalten dabei jederzeit den Überblick. Fällige Weiterbildungen werden rechtzeitig erkannt und durchgeführt. Eine nachhaltige Dokumentation und Zertifizierung vereinfacht Kontrollen. Der Fortschritt ist für Mitarbeiter und Manager gleichermaßen nachvollziehbar und die betriebliche Sicherheit bleibt gewährleistet.

Sogenannte Learning Analytics gehen noch einen Schritt weiter. Indem sie Verbindungen zwischen geschäftskritischen Kennzahlen und der Weiterbildung herstellen, können sie wichtige Fragen beantworten. Zum Beispiel “Wie wirkt sich die Weiterbildung auf Wechsel oder Kündigungen aus?” Oder: “Bilden wir die Qualifikationen aus, die wir in der Zukunft benötigen?” So kann die Weiterbildung noch enger an Geschäftsprioritäten ausgerichtet werden – ein weiteres Plus für Unternehmen und Mitarbeiter.

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