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Wenn Unternehmenssoftware antwortet

Video | 6. Mai 2016 von Gabriele Middendorf 0

Welche Trends gibt es in der IT? Drei Vordenker sprechen über innovative Technologien und wie diese die Welt der Unternehmenssoftware auf den Kopf stellen werden.

Per Sprachbefehl einen Timer setzen, Sportinfos abrufen, dem Auto Anweisungen geben: „Intelligent Assistants“ erfreuen sich bei Millionen von Privatverbrauchern großer Beliebtheit. Aber auch für Unternehmen könnten sie sich bald durchsetzen. So sieht es zumindest Adam Cheyer, einer der Erschaffer von Siri und Gründer von Viv Labs. Bald könnten schon Vertriebsmitarbeiter auf dem Weg zum Kunden mit Assistants Kundeninfos aus dem CRM-System abfragen – und nach dem Besuch über Sprachanweisungen dort aktualisieren.

Siri-Erfinder Adam Cheyer: warum Intelligent Assistants jetzt auch für Unternehmen im Kommen sind

Sprachassistentin Alexa von Amazon

Dass sprachgestützte Software weiter im Trend ist, davon ist auch Paul Cutsinger von Amazon überzeugt. Als Gründe sieht er Weiterentwicklungen bei Webservices sowie das Internet der Dinge. Cutsinger leitet das Hands-On Labor, in dem der vernetzte Lautsprecher Amazon Echo und die integrierte Sprachassistentin Alexa erprobt werden. Über den Echo-Lautsprecher kann man Alexa Sprachbefehle geben, beispielsweise die Tür zu schließen. Auch Unternehmen wie Domino’s nutzen Alexa-Sprachanweisungen bereits für ihre Kunden, die damit Pizzabestellungen aufgeben können. Laut Cutsinger muss an sprachgestützter Software weiter gefeilt werden, damit sie noch bequemer für den User und natürlicher wird. Dann könnte man schon bald der Lösung SAP Digital Boardroom die Frage stellen: „Wie sehen meine Zahlen für Q1 aus?“ – und postwendend von ihr eine ausführliche Antwort erhalten:

Microservices für eine agile Infrastruktur

Gute Perspektiven für die Anwendungsentwicklung sieht Chad Arimura, CEO des Startups Iron.io, in Microservices. Bei diesem Architekturmuster wird für jeden Bestandteil einer Anwendung – Video-Encoder, Image Processor – ein eigener, skalierbarer Service entwickelt. Die Services sind überschaubar, unabhängig voneinander und haben jeweils ihr eigenes Entwicklerteam. Sie sind alleine nutzbar, lassen sich aber auch miteinander kombinieren. „Das Schöne an Microservices ist, dass sie eine agile Infrastruktur möglich machen“, erklärt Arimura:

Top-Foto: Shutterstock

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