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Wie die Luxusmarke Ferragamo ihren globalen Kundenkreis erweitert

3. Februar 2015 von Stacy Ries 0

Was haben Audrey Hepburn und Angelina Jolie gemeinsam? Wie Millionen anderer Frauen lieben sie italienische Schuhe. Doch wie schaffen es Salvatore Ferragamo und andere SAP-Kunden, ihre Kunden an sich zu binden?

Luxusmarken haben einen äußerst treuen Kundenstamm. Trägt ein Star eine Marke in der Öffentlichkeit, vergrößert sich ihr Einflussbereich immer weiter. Eine globale Fangemeinde entsteht und bald besteht auch in den entlegensten Winkeln der Welt Nachfrage nach den Produkten. Laut einer Studie des Beratungsunternehmens McKinsey mit dem Titel „The glittering power of cities for luxury growth“ verzeichnet der Luxus-Bekleidungsmarkt in Städten in Schwellenländern ein besonders hohes Wachstum.

Ein Unternehmen, das Luxusgüter herstellt, ist beispielsweise der Mode- und Schuhhersteller Salvatore Ferragamo. Bereits in den 1920er Jahren stattete die italienische Marke Prominente aus und ist auch heute noch bei den Stars beliebt. In den letzten Jahren stieg die Nachfrage nach Ferragamo-Produkten stetig an. Das Unternehmen eröffnete neue Filialen in Asien und konnte dort ein zweistelliges Wachstum verzeichnen.

Um den guten Ruf der Marke zu wahren und der steigenden Nachfrage gerecht zu werden, musste Ferragamo ein Gleichgewicht zwischen Qualität und Quantität finden. Das Unternehmen stand vor der Herausforderung, den hohen Qualitätsstandard beizubehalten, für den es bekannt ist, und gleichzeitig immer größere Mengen zu produzieren. Zentraler Bestandteil der Unternehmensphilosophie von Ferragamo ist das Streben nach kontinuierlicher Verbesserung:

„Unser Ziel ist es, den Kunden immer wieder zu überraschen und zu begeistern“, erklärt Vorstandsvorsitzender Ferruccio Ferragamo. „Der Verkauf des Produkts treibt unser Geschäft voran, doch auch nach dem Kauf der Schuhe sollen unsere Kunden uns treu bleiben.“

Kunden besser verstehen mit SAP CRM

Um ein Wachstum der Marke zu ermöglichen, musste das Unternehmen seine IT-Prozesse anpassen. Das Unternehmen benötigte eine Funktion, die umfassende Einblicke in die Merchandising-Lösung bietet – von der Optimierung der Lederbeschaffung bis hin zur Information der Vertriebsmitarbeiter über die geografische Verfügbarkeit bestimmter Größen und Modelle. Nur so konnte das Unternehmen den Anforderungen seiner Kunden besser gerecht werden.

„SAP CRM powered by SAP HANA ist in unseren Augen die beste Lösung, weil es einerseits unsere kurzfristigen Probleme löst und uns gleichzeitig für die Zukunft wappnet. Mit SAP CRM als Herzstück können wir unsere Prozesse effizienter gestalten. Der Shopmanager kann nun direkt auf SAP CRM zugreifen und mit der Marketingabteilung enger zusammenarbeiten – das vereinfacht unsere Prozesse enorm“, erläutert Walter Carmagnini, CIO Salvatore Ferragamo.

Für die Einführung einer solchen Funktion war eine einheitliche Standardplattform für alle Regionen notwendig. Dies ist entscheidend, um:

  • Integration zu erreichen, die bei den hauseigenen Systemen zuvor fehlte,
  • vollständige Kontrolle über die Prozesse zu erlangen,
  • umfassende Einblicke in die Merchandising-Lösung zu erhalten.
RFID-Chips in High Heels: Beispiel für Internet der Dinge

„Die richtige IT ist für uns der Erfolgsfaktor, denn sie hilft uns, unsere Professionalität funktionsübergreifend umzusetzen und dauerhaft zu gewährleisten. Wir haben beispielsweise kürzlich RFID-Chips in unseren Schuhen implementiert – das ist ein Beispiel für das Internet der Dinge. SAP ist das zentrale Nervensystem unseres Unternehmens und sichert uns Stabilität“, so Carmagnini.

Erfahren Sie mehr über die Geschichte von Ferragamo, die Zukunftsaussichten des Unternehmens und wie das Modehaus die SAP-HANA-Plattform einsetzt, um Geschäftsprozesse zu vereinfachen:

Dieser Artikel wurde ursprünglich auf SAP Business Trends veröffentlicht.

 

Bildquelle: Shutterstock

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