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Wo sind Deutschlands künftige globale Führungskräfte?

15. September 2015 von Susan Galer 0

Deutschlands Unternehmen sind für das globale Wachstum nicht gut genug gerüstet. Laut einer Studie von Oxford Economics mangele es ihnen an geeigneten Führungskräften und Mitarbeitern.

Die von SAP unterstützte Studie „Workforce 2020“ des Forschungsinstituts Oxford Economics kommt zu folgenden Ergebnissen: Die Expansion in neue Wachstumsmärkte werde durch den unzureichenden Zugang zu qualifizierten Spitzenkräften beeinträchtigt, betonen 68 Prozent der Führungskräfte sogenannter „Underperformer“ – Unternehmen, die seit zwei Jahren eine unterdurchschnittliche Gewinnmarge erzielten. Zum Vergleich: Bei Unternehmen mit hohem Umsatzwachstum vertraten nur 17 Prozent der Führungskräfte diesen Standpunkt. Bei den umsatzstarken Unternehmen erklärten außerdem 83 Prozent der Befragten, ihre Führungsmannschaft sei gut genug aufgestellt, um eine weltweite Belegschaft zu leiten. Bei den leistungsschwachen Unternehmen stimmten nur 56 Prozent der Befragten zu.

Qualifikationslücken gezielt schließen

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Führungskräfte deutscher Unternehmen, die unterdurchschnittliche Gewinnmargen erzielen, sehen im Fehlen von Führungskräften ein Hindernis für die Erreichung ihrer Ziele. Quelle: Oxford Economics Workforce 2020, Studie 2014

Gemäß der Studie sind sich Führungskräfte einig, dass Belegschaften in Zukunft immer flexibler und vielfältiger werden. Der Zustrom der sogenannten „Generation Y“ und von Zeitarbeitskräften verlangt in Unternehmen auf der ganzen Welt, auch hier in Deutschland, nach neuen Personalentwicklungs- und Management-Programmen. Trotzdem reagieren viele Underperformer unzureichend auf diesen Trend. Mehr als die Hälfte ihrer Führungskräfte in Deutschland gab an, dass die Schwierigkeit, Mitarbeiter mit Grundkenntnissen zu finden, ihre Personalstrategie negativ beeinflusst. Das trifft ebenfalls auf die Suche nach Mitarbeitern mit Fachkenntnissen zu. Im Gegensatz zu den leistungsschwachen Unternehmen bietet über die Hälfte der umsatzstarken Unternehmen gezielt ergänzende Fortbildungen für Mitarbeiter an – ein bedeutender Unterschied. Ähnlich sieht es bei formellen Mentorenprogrammen aus (69 Prozent gegenüber 53 Prozent).

Die Personalabteilung sollte eine strategische Rolle einnehmen

Für viele Unternehmen gilt die Personalwirtschaft nicht als strategisches Ziel. Nur 50 Prozent der Führungskräfte umsatzstarker Unternehmen gaben an, dass Personalthemen auf Vorstandsebene eine strategische Rolle spielen. Für leistungsschwache Unternehmen ist die Zahl mit 44 Prozent etwas geringer und wird laut Prognosen in den nächsten drei Jahren auch nicht steigen.

All diese Fakten untermauern, wie wichtig der Wandel im Personalwesen ist – eine Diskussion, die auch in den letzten Tagen auf den Veranstaltungen SuccessConnect 2015 und HR Transformation in Deutschland geführt wurde. Die Zukunft eines jeden Unternehmens hängt davon ab, dass es gut ausgebildete Mitarbeiter und Führungskräften für sich gewinnen kann.

Arbeiten 4.0: SAP präsentiert HR-Trends bei der „Zukunft Personal“

Die diesjährige „Zukunft Personal“, die vom 15. bis 17. September in Köln unter dem Motto „Arbeiten 4.0“ stattfindet, bietet eine hervorragende Plattform, sich über Veränderungen und Trends im HR-Wesen zu informieren. Concur wird erstmalig mit SAP auf der Zukunft Personal auftreten.

SAP präsentiert sich in Halle 3.2 auf dem Stand C.24. Experten veranschaulichen vor Ort, wie Personalprozesse mit innovativen Lösungen vereinfacht werden können und stehen für alle Fragen rund um das Thema zur Verfügung. Besucher können sich ebenso auf interaktive Vorträge, einen innovativen Showcase und Tipps für den HR-Alltag freuen.

Hier eine Auswahl der Highlights:

  • Stefan Ries, Chief Human Resources Officer der SAP, wird als Sprecher an der Eröffnungspressekonferenz am 15. September von 10.30 bis 11.30 Uhr im Pressecenter (Halle 3.1, Stand K.02) teilnehmen
  • Außerdem hält Stefan Ries am 15. September um 12 Uhr im Praxisforum 1 (Halle 2.1) die Keynote zum Thema „Die Kür zur Pflicht machen – Personalarbeit mit Weitblick”. Er widmet sich einer Personalarbeit, die neben den Pflichtaufgaben den digitalen Wandel auch mit der passenden Kür begleitet – wie etwa der Schulung der Führungsriege in Bezug auf künftige Marktentwicklungen. Mehr Details dazu hier.
  • Im Showcase „Job Pts/ Job points“ wird aufgezeigt, wie auch Mitarbeiter anhand einer automatisierten Lösung in der Lage sind, ihren Kollegen Anerkennung zum Beispiel für hervorragende Zusammenarbeit zu geben.
  • In täglichen Whiteboard-Sessions erfahren Personalverantwortliche, auf was sie während der digitalen Transformation von HR achten sollten, wie sie am besten ihre Talente finden oder wie sie ihre Geschäftsreisen effizienter umsetzen – von der Reiseplanung bis zur -abrechnung. Ein Überblick zum gesamten Programm am Stand finden Sie hier.

Foto: Shutterstock

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