Ziele definieren, IT einführen, Geschäft voranbringen

Feature | 21. Oktober 2008 von Susann Leder, Journalistin 0

Komplexe Märkte, steigender Wettbewerbsdruck, gesetzliche Vorschriften, überproportionaler Anstieg des Datenvolumens, heterogene Datenquellen. Das sind nur einige der Herausforderungen, denen sich der Mittelstand stellen muss. „SAP geht es um die Zukunftsfähigkeit des Mittelstandes. Das treibt uns an, neue technologische Plattformen, Industrielösungen und Best Practices für die Branche zu entwickeln“, sagt Andreas Naunin, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland und zuständig für den Mittelstand. Für ihn liegt der Schlüssel zu Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit im richtigen Einsatz von Informationstechnologie.

Zu oft laufen Prozesse weiter wie bisher

Andreas Naunin, Mitglied der Geschäftsleitung der SAP Deutschland und zuständig für den Mittelstand


„Veränderungen“, so Naunin, „beeinflussen die Positionierung und Zukunftssicherheit von Unternehmen. Angestoßen werden sie durch die Einführung von IT.“ Das Problem: Viel zu oft verändere die Einführung von IT in Unternehmen jedoch nichts. Die Prozesse liefen weiter wie bisher, da die Unternehmensziele vorab nicht klar definiert würden.

Der richtige Einsatz von Software-Lösungen sei eng mit der Bestandsanalyse des Unternehmens verbunden. Es gehe darum, Ziele und Themen konkret zu identifizieren. Dann ließen sich Prozesse gestalten und fixieren, die Veränderungen im Unternehmen auslösen. Die zentralen Fragen hierbei lauten:

  1. Wo steht mein Unternehmen jetzt?
  2. Wo will mein Unternehmen zukünftig hin?
  3. Was braucht mein Unternehmen dazu?

Bei der Bewältigung dieser Fragen ist laut Naunin das Management besonders gefordert. Seine Aufgabe sei es, die

  • Ziele des Unternehmens zu definieren,
  • Ziele des IT-Projektes festzulegen,
  • Prozesse zu analysieren,
  • Rollen zu beschreiben,
  • Vereinbarungen zu treffen und
  • Ressourcen bereitzustellen.

IT als strategisches Werkzeug nutzen

„Mit klaren Zielen, einer klaren Struktur und darauf abgestimmten Konzepten lassen sich Softwarelösungen auch erfolgreich einführen“, fasst Naunin das Erfolgsrezept zusammen. Als strategisches Werkzeug eingesetzt, könne IT

  • Kosten und Fehlerquellen reduzieren,
  • Geschäftsabläufe und Entscheidungen beschleunigen,
  • die Steuerbarkeit erhöhen,
  • neue Prozesse und Geschäftsmodelle ermöglichen.

Als Beispiel für eine gelungene IT-Einführung führt Naunin die Chemische Werke Zell-Wildshausen GmbH in Düsseldorf an. Das Unternehmen mit 33 Mitarbeitern und einem Umsatz von acht Millionen Euro (2006) produziert Halbfertigprodukte für die Chemieindustrie. Mit der Implementierung von SAP Business One verkürzte das Unternehmen seine Lieferzeiten von vier Tagen auf nur noch einen Tag und reduzierte seine IT-Kosten um die Hälfte.

Zuhören. Verstehen. Machen.

Dr. Alexander Arnold, Geschäftsführer der Steeb Anwendungssysteme GmbH


Die Investition in IT ist die eine Seite. Die Wahl des passenden IT-Dienstleisters die andere. Eine der ersten Adressen für Mittelstandskunden ist die Steeb Anwendungssysteme GmbH, eine hundertprozentige SAP-Tochter. „Wir hören dem Mittelständler zu, verstehen ihn und liefern ihm passgenaue, praxiserprobte und planbare Lösungen – und stehen persönlich für den Erfolg des Kunden“, erklärt Steeb Geschäftsführer Dr. Alexander Arnold.

Zuhören und verstehen: Steeb klärt gemeinsam mit dem Kunden die Erwartungen und zu erreichenden Ziele und verbindet – als Drehscheibe für alle Services rund um IT – seine Kunden, Partner und Experten, unter anderem durch ein großes Partnernetzwerk, Expertise in Spezialgebieten, Veranstaltungen sowie die Mitwirkung in Arbeitskreisen der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG e.V.).

Machen: Für die Bewältigung technischer und betriebswirtschaftlicher Herausforderungen bietet Steeb ein branchenspezifisches Lösungsportfolio von SAP ERP, SAP Business All-in-One, SAP Business ByDesign sowie spezielle Steeb Add-ons. In enger Zusammenarbeit mit Kunden, Experten und Partnern werden zudem spezielle Projekte realisiert, die der gesamten Branche zugute kommen.

So entwickelte Steeb gemeinsam mit dem Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ein Kennzahlen-Cockpit, mit dem VDMA-Kennzahlen für unterschiedlichste Berichte aus dem SAP-System heraus aufbereitet werden können. Das Cockpit ist bereits bei einem Pilotkunden aus der Industrie im Einsatz.

Für Arnold ist der Wunsch nach mehr Transparenz eines der wichtigsten Themen im Mittelstand, denn im zunehmenden Wettbewerb benötigen die Unternehmen aussagefähige Analysen ihrer Geschäftsaktivitäten. Bislang war Business Intelligence ein Thema, in das sich die Fachabteilungen intensiv einarbeiten mussten. Mit den Lösungen von Business Objects, einem Unternehmen der SAP-Gruppe, haben sie jetzt ein intuitiv bedienbares Fenster zur Informationswelt.

„Unsere Vision ist es, die erste Wahl für Mittelständler und Drehscheibe für alle Services rund um IT zu sein. Steeb unterstützt mittelständische Unternehmen dabei, mit Produkten und Dienstleistungen rund um SAP wettbewerbsfähiger zu werden und langfristig erfolgreich zu sein“, so Arnold.

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