SAP News Service – April 2008

29. April 2008 von SAP News 0

Regensdorf

SAPPHIRE 08 in Orlando und Berlin
«Business Beyond Boundaries» – unter diesem Motto steht die diesjährige internationale SAP-Kundenkonferenz SAPPHIRE, die vom 4. bis 7. Mai in Orlando, Florida (USA), sowie vom 19. bis 21. Mai in Berlin stattfindet. Im Mittelpunkt des weltgrössten Treffens von Kunden, Partnern und SAP-Experten stehen Lösungen, Technologien und Innovationen, die Unternehmen bei der Integration von Business-Netzwerken unterstützen. Dazu stehen den Teilnehmern mehr als 700 Vorträge und Seminare zur Verfügung, darunter viele Präsentationen von Kundenbeispielen. Die Keynotes halten die Vorstandssprecher Henning Kagermann und Léo Apotheker sowie John Schwarz, CEO von Business Objects, die an der SAPPHIRE 08 erstmals als unabhängige Geschäftseinheit von SAP auftritt. Im Vordergrund stehen dabei die bessere Abstimmung von Strategie und operativem Geschäft über Firmengrenzen hinweg sowie mehr Flexibilität für Geschäftsstrategien ohne
Effizienzverluste. An der SAPPHIRE 08 werden rund 15 000 Teilnehmer erwartet.
 

Léo Apotheker wird Co-CEO
Der bisherige stellvertretende Vorstandssprecher Léo Apotheker wurde vom SAP-Aufsichtsrat zum gleichberechtigten zweiten Vorstandssprecher neben Henning Kagermann ernannt. Mit der Entscheidung legt SAP den Grundstein für einen reibungslosen Führungswechsel an der Spitze des Unternehmens. Ab sofort lenken Henning Kagermann und Léo Apotheker die Geschicke des weltweit führenden Anbieters von Unternehmenssoftware gemeinsam. Neu in den SAP-Aufsichtsrat gewählt wurden per 1. Juli 2008 die bisherigen Corporate Officer Erwin Gunst, Bill McDermott und Jim Hagemann Snabe.

Schweizerische Rheinhäfen: Mit SAP-Software in die Unabhängigkeit
Das neu gegründete Unternehmen «Schweizerische Rheinhäfen» setzt auf die Branchenlösung SAP Business All-in-One, um seine unternehmerische Selbstständigkeit – mit dem Schritt aus der kantonalen Verwaltung – auch IT-technisch umzusetzen. Entstanden ist das Start-up-Unternehmen aus der Zusammenführung der vier Hafenteile im Kanton Basel. Um die KMU-spezifischen Anforderungen abzudecken, suchte es eine kompakte, strukturierte und integrierte IT-Lösung, einfach zu bedienen und mit standardisierter Finanzbuchhaltung ausgestattet. Fündig wurde der Projektverantwortliche an der Orbit-iEX 2007, wo er mit dem SAP Business Configurator online eine für die Schweizerischen Rheinhäfen passende Lösung zusammenstellen konnte – einschliesslich der Kalkulation der Gesamtkosten, die Lizenzen, Implementierung und die benötigte Hardware umfasst. Innerhalb von nur fünf Monaten wurde SAP Business All-in-One durch den SAP Partner
Agilita eingeführt. Die Erwartungen an die Software haben sich vollauf erfüllt. Durch die integrierte IT-Basis hat sich der Verwaltungsaufwand bei den Schweizerischen Rheinhäfen deutlich verringert, und sämtliche Prozesse lassen sich effizienter abwickeln.
 

SAP CRM 2007 wird weltweit ausgeliefert
Die Nachfrage nach SAP CRM 2007 ist gross. Seit der Ankündigung Mitte März an der CeBIT, dass die Weiterentwicklung von SAP Customer Relationship Management (SAP CRM) in ausgewählten Märkten wie Deutschland und den USA verfügbar ist, implementieren bereits über 250 Kunden diese zentrale Anwendung der SAP Business Suite. Ab sofort ist SAP CRM 2007 weltweit verfügbar. Die Software für das effiziente Management von Kundenbeziehungen wurde in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern weiterentwickelt. Sie bietet zusätzliche Funktionen und Erweiterungen, insbesondere um Angebote in Echtzeit zu behandeln (Real-Time Offer Management), Verkaufsförderungsmassnahmen zu steuern (Trade Promotion Management), Kundenkommunikation mittels E-Mail, Fax und Telefon einheitlich und IP-basiert abzuwickeln (Business Communications Management) sowie um die Controllingmöglichkeiten des Vertriebs zu erweitern (Pipeline Performance Management). Eine neue, dynamische
Benutzeroberfläche mit Web-2.0-Funktionalitäten bietet den Anwendern ausserdem Zugriff auf personalisierte Informationen, mit denen die Kundenbetreuung noch individueller gestaltet werden kann. In der Schweiz wird SAP CRM 2007 am CRM Forum 2008 in Zürich der interessierten Öffentlichkeit vorgestellt.

SAP gründet Community zur IT-Virtualisierung
SAP gründet zusammen mit führenden IT-Unternehmen die „Enterprise Virtualization Community“, um gemeinsam virtuelle Umgebungen effizienter weiterentwickeln zu können. Ziel des neuen Gremiums ist es, neue, an Geschäftsprozessen orientierte Virtualisierungsansätze zu erarbeiten, die Kunden dabei unterstützen, ihre Ressourcen besser zu nutzen und Kosten zu senken. Unter dem Dach der „Enterprise Virtualization Community“ bringt SAP dazu die wichtigsten Anbieter von Virtualisierungslösungen zusammen, dazu gehören AMD, Cisco, Citrix, EMC, HP, Intel, Network Applicance, Novell, Red Hat, Sun und VMware. SAP-Lösungen lassen sich bereits seit 2003 in virtuellen Umgebungen betreiben. Im Mittelpunkt stehen dabei die Adaptive-Computing-Funktionen der SAP NetWeaver Plattform, mit der Unternehmen ihre SAP-Anwendungen zentral über virtuelle Umgebungen steuern und so ihre Hardware-Infrastruktur optimal einsetzen können. Auf diese Weise lassen sich die Kosten
für Hardware um bis zu 70 Prozent reduzieren.
 

Wachstumsschub mit SAP Business One
Die M. Tanner AG aus Illnau fand in SAP Business One die optimale Lösung, die ihre Wachstumspläne im Maschinenbau flexibel unterstützen kann. Das Traditionsunternehmen aus dem Kanton Zürich exportiert über 98 Prozent seiner Maschinen und Maschinenteile für die Herstellung von PET-Flaschen ins Ausland. In den letzten Jahren nahm die Anzahl der Produktionsaufträge derart zu, dass die Datenmengen mit der bestehenden betriebswirtschaftlichen Lösung nicht mehr bewältigt werden konnten. SAP Business One überzeugte die M. Tanner AG vor allem in Bezug auf Leistungs- und Anpassungsfähigkeit. Mit der Einführung von SAP Business One und der branchenspezifischen Zusatzlösung PPS One wurde der SAP Partner Mepa-Data AG beauftragt. Neu kann die M. Tanner AG alle Geschäftsprozesse durchgängig abbilden. Der Vorteil: Der manuelle Aufwand wurde deutlich gesenkt, und durch die logische Vernetzung aller relevanten Daten lassen sich
aussagekräftige Berichte per Knopfdruck erstellen.

NEC und SAP eröffnen Kompetenzzentrum in Walldorf
SAP und ihre japanische Tochter SAP Japan eröffnen in Walldorf gemeinsam mit dem Elektronikkonzern NEC das neue NEC Global Competence Center. Die beiden Unternehmen werden im Kompetenzzentrum gemeinsam das Zusammenspiel von SAP-Lösungen mit IT-Infrastrukturprodukten von NEC testen und optimieren. Experten aus beiden Unternehmen passen dafür NEC-Lösungen auf die spezifischen Bedürfnisse von SAP-Kunden an und sorgen für die korrekte Dimensionierung. Zudem ist geplant, die NEC-Software für die Fertigungsindustrie mit SAP NetWeaver zu kombinieren, damit die gemeinsamen Kunden aus diesem Bereich ihre Geschäftsabläufe flexibler und agiler gestalten können. Die Eröffnung des Kompetenzzentrums ist ein wichtiger Schritt in der weltweiten technologischen Zusammenarbeit der beiden Unternehmen, die im Februar 2008 angekündigt wurde.
 

American Greetings grüsst mit SAP-Software
American Greetings, der weltweit tätige Spezialist für elektronische Grusskarten, baut sein Informationssystem mit SAP-Software aus. Zum Einsatz kommen die SAP Business-Suite-Anwendungen aus dem SAP for Retail Portfolio. American Greetings verbessert mit den SAP-Lösungen sein Management von geschäftskritischen Daten und ist so in der Lage, schneller auf die Wünsche der Kunden einzugehen. In diesem Zusammenhang passt das Unternehmen seine Produktpalette laufend an und führt in seinem Angebot neben elektronischen Grusskarten auch Fotogeschenke, Partyartikel und Bildschirmhintergründe. Bei American Greetings ersetzen die SAP-Anwendungen eine Reihe in die Jahre gekommener Systeme und integrieren weitere interne Anwendungen in die nun durchgehenden Prozesse.
 

SAP belohnt Referenzen
SAP vereinheitlicht weltweit das SAP Referral Program, das Partner für das Weiterempfehlen von SAP-Lösungen belohnt. Damit soll es nicht nur für bestehende SAP Partner, sondern auch für jegliche Drittunternehmen einfacher werden, SAP-Lösungen interessierten Unternehmen zu empfehlen und dafür vergütet zu werden. Das Programm wendet sich insbesondere an Lösungsanbieter, Softwarevertriebe und unabhängige Softwarehersteller (ISV) sowie an unabhängige Technologie- und Unternehmensberater, Wirtschaftsprüfer und Unternehmen, die bereits mit SAP arbeiten. Die Teilnehmer vermitteln Interessenten an SAP und erhalten im Falle eines Vertragsabschlusses eine Prämie in der Höhe von fünf Prozent des Lizenzumsatzes.

Wachstumschancen in neuen Märkten
Mit dem Retail Expansion Program unterstützt SAP Unternehmen im Einzelhandel bei ihren Expansionsplänen in den sich neu entwickelnden Märkten in China sowie zu einem späteren Zeitpunkt in Brasilien, Indien und Russland. Das Programm bietet strategische Beratung und hilft den Firmen dabei, die Grundlage und die Roadmap für eine sanfte Expansion aufzubauen. Bei ihren Wachstumsplänen stellt SAP den Retailern ihre jahrelangen Erfahrungen im Aufbau von Geschäftsnetzwerken in sich entwickelnden Märkten zur Verfügung und berät sie insbesondere bei der Standortwahl, der Evaluation der Partner und Dienstleister, der Optimierung des Produktsortiments, der Finanzierung, im Marketing und der Beurteilung des Wettbewerbsumfeldes.
 

SAP-Testzentrum für Life Sciences
SAP eröffnet in den USA mit dem «Perfect Plant» Center of Excellence (COE) ein neues Testzentrum für die Unternehmen im Life-Sciences-Markt. Im Perfect Plant können die Anbieter von Produkten aus der Lebensmitteltechnologie, Medizintechnik, Pflanzenzucht oder Umwelttechnik in einem virtuellen Umfeld auf ihre Anforderungen zugeschnittene durchgehende Geschäftsprozesse in der Fertigung testen. Dazu stehen ihnen zusätzlich zu den SAP-Lösungen branchenspezifische verbundene Anwendungen von SAP-Partnern zur Verfügung. Über rollenspezifische Dashboards können die Hersteller ihre Prozesse überprüfen und die Performance ihres Betriebes in der virtuellen Testumgebung visualisieren. Perfect Plant hilft den Unternehmen, die Produkte rund um die Lebenswissenschaften anbieten, die Risiken in der Herstellung zu senken und schneller hochstehende Artikel auf den Markt zu bringen – durch bessere Produktqualität und geringeren Aufwand
für Überarbeitungen und Produktrückrufe.
 

Einführung von SAP Business All-in-One in 16 Wochen
Der amerikanische Hersteller von Röntgentherapiegeräten, TomoTherapy, hat die SAP Business All-in-One Lösung in nur 16 Wochen eingeführt – und erzielt damit bereits bedeutende Gewinne. TomoTherapy entschied sich für die SAP-Lösung, um die Entwicklung seiner komplexen Produkte elektronisch verwalten zu können und so seine Position in diesem schnell wachsenden Markt zu behaupten und gleichzeitig internationale Wachstumschancen wahrzunehmen. Bei der schnellen Einführung der SAP-Lösung wurde TomoTherapy durch das SAP Best Practices Paket unterstützt. Heute verfügt der Röntgenspezialist aus Madison, Wisconsin, durch die integrierte Architektur der SAP-Software über einen deutlich besseren Einblick in sämtliche weltweiten Abläufe und deren Performance. Dazu kommt, dass sich TomoTherapy nun uneingeschränkt darauf verlassen kann, dass sämtliche Betriebsabläufe in Einklang mit den Anforderungen von
Sarbanes-Oxley sind.

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Claudia Lukaschek (-Rollero)
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