SAP News Service – Juni 2008

30. Juni 2008 von SAP News 0

Regensdorf

Tagesordnung mit überwältigender Mehrheit beschlossen
Die Hauptversammlung der SAP AG hat allen Tagesordnungspunkten mit sehr grossen Mehrheiten zugestimmt. Für das Geschäftsjahr 2007 erhalten die Aktionäre eine Dividende pro Stammaktie in Höhe von 0,50 Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das eine prozentuale Steigerung der Ausschüttung je Stammaktie von 9 Prozent. Die Dividendensumme für das Geschäftsjahr 2007 beträgt damit rund 594 Millionen Euro (2007: 556 Mio. Euro). Das entspricht einer Ausschüttungsquote von rund 31% des Konzernergebnisses. Die Hauptversammlung hat zudem Bernard Liautaud in den Aufsichtsrat gewählt. Er war 1990 Mitbegründer der Business Objects S. A. Unter seiner Führung als Chairman und Chief Executive Officer (CEO) wurde das Unternehmen zum weltweit führenden Anbieter von Business-Intelligence-Lösungen. SAP hat Business Objects im Januar 2008 vollständig übernommen. Die vollständige Tagesordnung und die Abstimmungsergebnisse zu den einzelnen
Tagesordnungspunkten sind im Internet unter www.sap.de in der Rubrik «Corporate Governance» veröffentlicht.

 

Computerworld Honors für SAP Kunden aus der öffentlichen Verwaltung
Die renommierte Auszeichnung ehrt Organisationen, die Informationstechnologie zum Nutzen der Gesellschaft einsetzen. Fünf Organisationen der öffentlichen Verwaltung, die mit Hilfe von SAP eine strategische Neuausrichtung ihrer Tätigkeit vorgenommen haben, wurden jetzt im Computerworld Honors Program für die Originalität, Konzeption und Vision sowie für den gesellschaftlichen Nutzen ihrer jeweiligen SAP Technologieprojekte ausgezeichnet. Zu den Preisträgern gehören die Stadt Hagen, der Koordinierte Sanitätsdienst der Schweiz (KSD), die südafrikanische Provinz Gauteng, der US-amerikanische United States Postal Service (USPS) und die Thoraxklinik am Universitätsklinikum Heidelberg. Die Leistungen dieser Preisträger wurden während der Feierlichkeiten des 20th Annual Computerworld Laureates Medal Ceremony & Gala Awards Evening Anfang Juni im Andrew W. Mellon Auditorium in Washington, D. C., USA, gewürdigt.

Versicherer lösen Altsysteme mit SAP ab
Zunehmend mehr Unternehmen der Versicherungsbranche entscheiden sich zur Umsetzung einer serviceorientierten Architektur (SOA) mit SAP. Assekuranzen wie die ATP Gruppe, CLAL Insurance, die Winterthur Gruppe und die Öffentliche Versicherung Braunschweig steigern ihre Produktivität, verkürzen die Produktentwicklung oder verbessern ihren Kundenservice mit SAP Software auf Basis einer serviceorientierten Architektur. Mit der Ablösung monolithischer Altsysteme vollziehen die Unternehmen eine Transformation ihrer IT-Infrastruktur, um mehr Flexibilität für künftige Geschäftsanforderungen zu erzielen.

 

SAP und WGV legen Grundstein für strategische Partnerschaft
SAP Deutschland und die WGV Versicherungsgruppe (WGV) erweitern im Rahmen einer strategischen Partnerschaft das Softwareangebot von SAP für die Versicherungswirtschaft. Ausserdem plant die WGV mit Unterstützung ihrer IT-Tochter WGV Informatik und Media GmbH eine Variante von SAP for Insurance, bei der die Lösung mit Best-Practice-Geschäftsprozessen erweitert und mit Funktionalitäten und Modulen für bestimmte Versicherungsbereiche ergänzt werden soll. Zudem wird beabsichtigt, dass SAP die WGV Informatik und Media GmbH bei der Integration dieses sogenannten Add-Ons im Rahmen einer möglichen Entwicklungskooperation unterstützt. Die WGV setzt nach der Realisierung dieser Arbeiten auf die gemeinsame Versicherungslösung auf Basis von SAP for Insurance auf. Diese Lösung nutzt die Flexibilität und Offenheit der serviceorientierten Architektur von SAP NetWeaver und soll künftig nicht nur bei der WGV selbst zum Einsatz kommen, sondern von SAP und
der WGV auch anderen Versicherungsunternehmen angeboten werden.

HUK-Coburg löst Eigenentwicklung durch SAP ab
Die HUK-COBURG Versicherungsgruppe, mit einem Bruttoprämienvolumen von 4,7 Milliarden Euro eines der grössten deutschen Versicherungsunternehmen, wird künftig ihr Provisionsmanagement über eine Softwareanwendung von SAP abwickeln. Der Vertragsabschluss, der bereits im Dezember stattfand, wurde anlässlich des Internationalen SAP Kongresses für Versicherer in Leipzig bekanntgegeben. Mit der Auftragsvergabe an SAP setzt die HUK-COBURG erstmals in einem Teilbereich des Unternehmens auf betriebswirtschaftliche Standardsoftware. Die Entscheidung zur Ausschreibung traf die HUK-COBURG, nachdem in der Folge der Übernahme der VRK-Gruppe durch die HUK-COBURG eine Konsolidierung der IT-Infrastruktur angestanden hatte.

 

Business Objects integriert Data Mining und Predictive Analytics
Mit Business Objects Predictive Workbench bringt der Spezialist für Business-Intelligence-Anwendungen (BI) eine Lösung auf den Markt, die Data Mining und Predictive Analytics in die BI-Plattform Business Objects XI 3.0 integriert. Unternehmen können damit auf Basis ihrer vorhandenen Geschäftsdaten Verhaltensmuster oder -strukturen analysieren und Einflussgrössen für geschäftliche Trends identifizieren. So lassen sich Geschäftsprognosen entwickeln, mit denen Entscheidungsträger Marktdynamiken erkennen und sich darauf einstellen können. Mit der Verfügbarkeit von Predictive Workbench in Business Objects XI 3.0 stellt Business Objects, ein Unternehmen der SAP, seine Prognosewerkzeuge einem breiten Anwenderkreis zur Verfügung.

 

SAP will Visiprise übernehmen
SAP plant, die US-amerikanische Visiprise Inc. zu übernehmen. Das nicht börsennotierte Unternehmen ist ein führender Anbieter integrierter Fertigungslösungen für Unternehmen jeder Grösse. Die Übernahme ist ein weiterer Schritt in der Umsetzung einer «Perfect Plant»-Strategie für Kunden in der Fertigungsindustrie. Hierfür kombiniert SAP eigene Kernanwendungen mit Hard- und Software sowie Dienstleistungen von Partnern zu einem innovativen Gesamtangebot. Durch die Integration der bewährten Visiprise-Lösungen für Fertigungssteuerung (Manufacturing Execution Systems, MES) sind SAP Kunden in der Lage, ihre Produktion flexibler und Geschäftsabläufe effizienter zu gestalten, ihre Qualität zu erhöhen sowie die Einhaltung gesetzlicher Auflagen zu verbessern. Die Zustimmung der Behörden in den USA und Europa vorausgesetzt, plant SAP den Abschluss der Übernahme im Juli 2008. Die finanziellen Konditionen werden nicht
veröffentlicht.

Führende Unternehmen kooperieren im SAP Co-Innovation Lab
Zum ersten Geburtstag ihres Co-Innovation Lab im kalifornischen Palo Alto hat SAP eine Reihe von aktuellen Entwicklungsprojekten mit namhaften Partnern vorgestellt. Die Projektziele umfassen unter anderem Werkzeuge zur Online-Kollaboration, das Management von Enterprise-SOA-Umgebungen, IT-Disaster-Recovery, «Fertigung ohne Grenzen» sowie die Verbesserung der Unternehmensperformance. Das SAP Co-Innovation Lab wurde im Juni 2007 mit Unterstützung von HP, Intel, NetApp und Cisco gegründet. SAP, Kunden und Partner entwickeln hier in gemeinsamen Projekten neue Anwendungen und Lösungen für betriebswirtschaftliche Herausforderungen.

 

Südafrika schützt Bürgerrechte mit SAP
Das «Office of the Public Protector» (OPP), die offizielle staatliche Beschwerdestelle der Republik Südafrika, setzt künftig das Softwarepaket SAP Investigative Case Management for Public Sector ein, um ihre Arbeitsabläufe, insbesondere das Fallmanagement, umfassend zu automatisieren. Die Aufgabe der unabhängigen Behörde ist es, als Ombudsmann Vorwürfe bezüglich Amtsmissbrauchs zu untersuchen und die Rechte von Bürgerinnen und Bürgern gegenüber der öffentlichen Verwaltung zu vertreten. Auf Basis einer Anwendung für das Kundenbeziehungsmanagement und der Technologieplattform SAP NetWeaver sollen bislang manuelle Verwaltungsabläufe wie etwa die Bearbeitung von Streitfällen oder die Protokollierung und Umsetzung von Verbesserungsmassnahmen automatisiert werden, um die öffentliche Wahrnehmung des OPP längerfristig zu optimieren.

Atos Origin vereinheitlicht Kundenservice mit VoIP-Lösung von SAP

Für den Aufbau eines globalen Helpdesks über fünf Kontinente hat sich Atos Origin, ein international führender Anbieter von IT-Dienstleistungen, für den Einsatz der IP-basierten Kommunikationslösung SAP Business Communications Management (SAP BCM) entschieden. SAP BCM unterstützt Unified Communications (UC), also die Integration und Automatisierung der Unternehmenskommunikation, und ermöglicht damit global einheitliche und zuverlässige Services an geografisch verteilten Standorten. Atos Origin hat SAP BCM innerhalb von fünf Wochen in sechs seiner Servicecenter implementiert. Mitarbeiter konnten eingehende Helpdesk-Anfragen sofort via E-Mail und Telefon bearbeiten.

 

OutPerformance wächst mit SAP Business ByDesign
Das auf Performance Management Software spezialisierte US-Unternehmen setzt künftig auf die führende On-Demand-Lösung von SAP, um sein rasantes Wachstum besser zu bewältigen. Nachdem OutPerformance die Kapazitäten seiner bisherigen Systeme überschritten hatte, fiel rasch der Entschluss, SAP Business ByDesign zu implementieren. Zielsetzung war es, eine nahtlos integrierte Anwendung zu installieren, die alle Geschäftsbereiche umspannt und nicht nur höchste Visibilität bietet, sondern auch die Skalierbarkeit der IT-Umgebung absichert. OutPerformance entschied sich darüber hinaus für SAP Business ByDesign aufgrund seiner Kosteneffizienz sowie seiner einfachen und intuitiven Bedienung.

 

Business Objects im Leaders Quadrant von Gartner
Business Objects, ein Unternehmen der SAP und Spezialist für Business-Intelligence-Lösungen (BI), wird vom aktuellen Gartner Report «Magic Quadrant for Data Quality Tools» (June 4, 2008) als führend im Bereich Data Quality Tools bewertet – Instrumente, die Unternehmen durch die Analyse und Bewertung von komplexen Datenbeständen in ihren Geschäftsprognosen und -entscheidungen unterstützen und so ein optimales Business Performance Management ermöglichen. Gartner positioniert Business Objects nicht nur aufgrund der hohen Qualität seiner Lösungen, sondern vor allem auch wegen «eines klaren Verständnisses für den Markt und die Anforderungen von Unternehmen aller Art an die Qualität ihrer Daten» im sogenannten magischen Quadranten.

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