SAP News Service – September 2008

30. September 2008 von SAP News 0

Regensdorf

Europäische Finanzinstitute investieren in einheitliches Kundenmanagement
Mehr als die Hälfte aller Banken in Europa und dem Nahen Osten sehen in einer stärkeren Kundenorientierung das strategische Instrument, um dem steigenden Konkurrenzdruck entgegenzuwirken und ihr Markenimage zu verbessern. Daher planen sie, in den kommenden Jahren verstärkt im Bereich Kundenbeziehungsmanagement (Customer Relationship Management; CRM) zu investieren. Das zeigt eine Studie der European Financial Management and Marketing Association (EFMA) im Auftrag von SAP. Die EFMA ist eine führende Vereinigung von Banken, Versicherungen und Finanzinstitutionen in Europa zur Förderung von Innovation und Best-Practice-Methoden im Privatkundengeschäft. In der Studie «Achieving Customer-Centricity Throughout the Enterprise» wurden die Ergebnisse einer Online-Befragung von 108 Banken analysiert und folgende Kernaussagen identifiziert: Banken sehen die strategische Bedeutung von CRM, stehen nach eigenen Aussagen jedoch vor zahlreichen Herausforderungen wie Preiswettbewerb,
Kostendruck sowie hohe Fragmentierung in Kundenzielgruppen und Vertriebskanälen. Banken streben eine höhere Kundenorientierung an, allerdings verläuft dieser Prozess nur schleppend. Das Kundenbeziehungsmanagement wird derzeit nur von einzelnen Abteilungen ausgebaut, ist vor allem ein Front-End-Prozess und nicht unternehmensweit vereinheitlicht. Und Banken haben derzeit nur begrenzten Einblick, in welchem Umfang CRM-Initiativen ausgeschöpft werden.

 

SAP Studie sieht Banken vor fundamentalem Wandel
Angesichts des aktuellen wirtschaftlichen und demografischen Wandels gehen 82 Prozent der Führungskräfte europäischer Banken davon aus, dass externe Faktoren wie die Kreditkrise die Bankenbranche künftig wesentlich stärker beeinflussen werden als intern getriebene Veränderungen. Dieses Ergebnis geht aus einer Studie des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Novamétrie hervor, die von SAP in Auftrag gegeben wurde. Als entscheidende Faktoren für den Wandel der Branche werten über 70 Prozent der Umfrageteilnehmer die zunehmende Differenzierung von Kundensegmenten, die Globalisierung sowie den hohen Konkurrenzdruck. 19 Prozent sehen den IT-Einsatz als kritischen Erfolgsfaktor. Eine Vielzahl von Banken hält allerdings ältere, teure und unflexible IT-Infrastrukturen vor. Der systematischen Analyse von Unternehmensdaten (Business Intelligence) wird allerdings noch wenig Bedeutung beigemessen. Dies zeigt, dass Banken die Möglichkeiten zur Verbesserung
ihres Kundenbeziehungsmanagements oder zur Entwicklung neuer Geschäftsmöglichkeiten bisher wenig nutzen. Sie sind sich jedoch über die Notwendigkeit von Veränderungen bewusst. Mehr als 85 Prozent nennen den Ausbau von Vertriebskanälen sowie Verbesserungen bei der Kundenbindung als wesentliche Investitionsbereiche.

Strategische Immobilienverwaltung mit SAP
Unternehmen aus über 60 Ländern und unterschiedlichen Industrien nutzen SAP Real Estate Management, um ihre Immobilienportfolios bestmöglich zu verwalten. Auf den SAP Real Estate Management Konferenzen, die im Oktober im holländischen Amsterdam und Philadelphia, USA, stattfinden, berichten Kunden von SAP, darunter die südafrikanische Absa Bank, die Stadt Vancouver, Halliburton, Royal Dutch Shell Group, der portugiesische Bauträger SGAL sowie Swiss Post, über den wirtschaftlichen Nutzen der Anwendung. Die Konferenzen richten sich an gewerbliche Immobilienmanager, Unternehmen mit weltweitem Immobilienbesitz sowie Verwalter von öffentlichen Immobilien. Im Erfahrungsaustausch mit Kunden, Partnern und Experten können sie sich informieren, wie sie im Bereich Immobilienmanagement ihre Geschäftsprozesse verbessern, die Transparenz erhöhen und Investitionsstrategien bestmöglich umsetzen.

 

Über 3000 Dienstleister arbeiten weltweit mit SAP
Das SAP Professional Services Portfolio und weitere Lösungen von SAP finden bei Dienstleistungsunternehmen weltweit steigende Verbreitung. Aktuell sind über 3000 Dienstleister Kunden von SAP. In den vergangenen zwei Jahren kamen über 700 Neukunden hinzu, darunter HCL, Lionbridge, RWD, Sotheby’s und Wipro. Zu der breit gefächerten Klientel in der Dienstleistungsbranche zählen Unternehmensberatungen und Wirtschaftsprüfer ebenso wie IT- und Outsourcing-Anbieter, Personalagenturen und Rechtsanwaltskanzleien jeder Grösse. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe des SAP Portfolios die wachsenden Geschäftsanforderungen gezielter und effizienter zu erfüllen. Sie ersetzen ihre Altsysteme durch SAP Lösungen und unterstützen damit die Personalbeschaffung, Innovationen in ihrem Serviceangebot und das Kundenbeziehungsmanagement. So können sich Dienstleistungsunternehmen in einem stark wettbewerbsorientierten Umfeld differenzieren und ergebnisorientiert arbeiten.

SAP erhält erneut Auszeichnung für Nachhaltigkeit und verteidigt Spitzenposition im Global Challenges Index
Im zweiten Jahr in Folge wurde SAP als eines von 50 Unternehmen in den Global Challenges Index (GCX) aufgenommen, einem Rating der Börse Hannover und von oekom research zur Bewertung nachhaltigen Wirtschaftens. Weltweit hatten sich 900 Firmen den strengen sozialen und ökologischen Auswahlkriterien gestellt. Der Global Challenges Index wurde 2007 von der Börse Hannover in Zusammenarbeit mit der unabhängigen Rating-Agentur für Nachhaltigkeitsbewertung eingeführt, um «Nachhaltigkeit» in einem nachvollziehbaren Index abzubilden und für Finanzmärkte und Investoren transparent zu machen. Unternehmen, die in den Index aufgenommen werden möchten, müssen strenge ökologische und soziale Kriterien erfüllen sowie eine gute Unternehmensführung aufweisen. Der GCX identifiziert auch Vorreiterunternehmen, die die Chancen des globalen Wandels aktiv nutzen. Die Aufnahme in den Global Challenges Index von 2008 folgt auf die kürzliche Bewertung
durch die Dow Jones Sustainability Indizes (DJSI) «Dow Jones Sustainability Index World» und «Dow Jones Stoxx Sustainability Index». SAP hält damit die Spitzenposition in der Kategorie «Softwareunternehmen» und bestätigt die Bewertung des Vorjahres. Ausschlaggebend waren hier insbesondere die Bewertungssegmente Risiko- und Krisenmanagement, Innovationsmanagement und «Talent Attraction».

 

SAP NetWeaver Fonds investiert in InnoCentive
Anlässlich der Technologiekonferenz SAP TechEd 2008 in Las Vegas hat SAP eine neue Partnerschaft mit Innocentive Inc. angekündigt. SAP wird zudem über den SAP NetWeaver Fonds in das Unternehmen investieren. InnoCentive hat einen Online-Marktplatz und eine Community für organisationsübergreifende, offene Innovationen geschaffen – ein weltweites Forum, in dem Experten aus allen Branchen und Regionen kooperieren, um innovative Lösungsansätze für Unternehmen in besonders forschungsintensiven Bereichen zu entwerfen. Mehr als 160 000 Ingenieure, Wissenschaftler, Erfinder, Unternehmer und Forschungsorganisationen aus über 175 Ländern beteiligen sich an diesem interaktiven Think Tank. Für die Zusammenarbeit in der SAP Community hat das Unternehmen den SAP Technology and Innovation Pavilion eingerichtet, in dem sich Kunden, Partner, Mitglieder und Teilnehmer des InnoCentive-Netzwerks mit allgemeinen technologischen sowie mit spezifisch auf SAP zugeschnittenen
Lösungsansätzen befassen. Zum Auftakt der Partnerschaft hat SAP der globalen Forschungscommunity drei Aufgaben gestellt, deren Lösung mit insgesamt 25 000 US-Dollar honoriert wird.

SAP führt Zertifizierung für Geschäftsprozessexperten ein
Mit der neuen Zertifizierung für Geschäftsprozessexperten (Business Process Experts; BPX) reagiert SAP auf den wachsenden Bedarf an Fachleuten für Unternehmensanwendungen. Die Zertifizierung ist Bestandteil einer Initiative, die in enger Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern entstanden ist. Die angebotenen Schulungen vermitteln eine ganzheitliche Methodik für Geschäftsprozessmanagement, die Firmen hilft, den gesamten Revisionszyklus ihrer Prozesse zu steuern – von der Gestaltung über das Monitoring bis hin zur Optimierung. Das neue Schulungs- und Zertifizierungsprogramm ist auf die Funktionalität der flexiblen, serviceorientierten Architekturen von SAP abgestimmt. Damit entspricht SAP den Anforderungen ihrer Kunden nach einer klaren Methodik, mit der sie ihre IT-Investitionen bestmöglich ausschöpfen können.

 

Fachbuch für Business Process Experten
SAP hat ein Fachbuch der Business Expert Community (BPX Community) vorgestellt, das in einer gemeinsamen, weltweiten Autorenschaft von Geschäftsprozessexperten in einem öffentlich zugänglichen Wiki entstanden ist. Herausgeber ist Marco ten Vaanholt, Vorsitzender der SAP BPX Community. Die erste Ausgabe von «Process First: The Evolution of The Business Process Expert» ist kostenfrei als PDF im Wiki der Business Process Expert Community oder (kostenpflichtig) in gebundener Form im Online-Buchhandel erhältlich. Die Publikation verdichtet die Diskussionen in der Community zu einer Studie über die Rolle von Geschäftsprozessexperten in der Optimierung von Geschäftsabläufen in Unternehmen und beschreibt, wie Unternehmen die Rolle des Geschäftsprozessexperten etablieren können, um neue Märkte zu erschliessen.

 

Kraft Foods konsolidiert Stammdaten mit SAP NetWeaver

Der Nahrungs- und Genussmittelkonzern Kraft Foods Inc. nutzt die Technologieplattform SAP NetWeaver für den Aufbau einer zuverlässigen Kundendaten- und Informationsbasis und sorgt damit für die nötige IT-Flexibilität zur Unterstützung betrieblicher Veränderungen. Mit SAP NetWeaver Master Data Management (SAP NetWeaver MDM) integriert und konsolidiert das Unternehmen Daten aus Systemen von SAP und Dritter. Damit erhöht Kraft Foods die Effizienz seiner Geschäftsprozesse, verbessert das Berichtswesen und vereinfacht die Einhaltung regulatorischer Auflagen. In weniger als neun Monaten hat das Unternehmen Datenrepositories für seine Kunden-, Produkt-, Lieferanten- und Materialinformationen eingeführt. Die Daten sind in Echtzeit abrufbar und bilden das Fundament für die Einführung der Anwendung SAP ERP in Nordamerika.

Business Objects erweitert Metadatenmanagement
Business Objects, ein Unternehmen der SAP AG, hat auf der Technologiekonferenz TechEd in Las Vegas BusinessObjects Metadata Management XI 3.0 vorgestellt. Die Applikation unterstützt das organisationsweite Datenmanagement (Data Governance) und eröffnet Unternehmen eine zentrale Sicht auf sämtliche Metadaten und deren Verknüpfungen. Um den Überblick und die Interpretation zu erleichtern, werden die Metadaten sämtlicher Applikationen in einem zentralen Repository konsolidiert. Metadata Management XI 3.0 bietet ausserdem eine weltweit einzigartig «Metapedia», ein enzyklopädisches Verzeichnis mit Suchfunktion, das die Metadaten mit betriebswirtschaftlichen Begriffen verknüpft und Anwendern damit die Navigation in vorhandenen Informationen erleichtert. BusinessObjects Metadata Management XI 3.0 ist ab sofort über Vertriebs- und Implementierungspartner von Business Objects verfügbar.

 

US-Bundesstaat Louisiana steuert Verwaltung mit SAP
Louisiana setzt für seine Beschaffungsprozesse und das Finanzmanagement künftig auf SAP. Mit der Einführung der Software, die unter anderem SAP ERP Financials und das Paket SAP Procurement for Public Sector umfasst, wurde bereits begonnen. Der Bundesstaat beschäftigt rund 50 000 Mitarbeitende und verantwortet ein jährliches Beschaffungsvolumen von etwa acht Milliarden Dollar. Die Entscheidung für SAP fiel nach einem strengen Auswahlverfahren, an dem sich auch die IT-Anbieter Oracle und CGI beteiligten. Ein zentrales Entscheidungskriterium waren hierbei die niedrigen Gesamtbetriebskosten. Die Administration legte zudem besonderen Wert auf Erweiterungsfähigkeit und Flexibilität, um die Software an künftige Anforderungen anpassen zu können. Die Implementierung erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Fachbereich für Verkehrswesen und Entwicklung (Louisiana Department of Transportation and Development). Die Lösungen sollen in der gesamten Landesverwaltung von Louisiana zum Einsatz kommen.

 

Banco Sabadell verbessert Personalmanagement mit SAP und Duet
Die führende spanische Bankengruppe mit einem Anlagevermögen von 80 Milliarden Euro und 1250 Filialen, wird künftig ihre Personalmanagementprozesse mit SAP ERP Human Capital Management (SAP ERP HCM) steuern. Über die Softwarelösung Duet, eine Gemeinschaftsentwicklung von Microsoft und SAP, erhalten die mehr als 10 000 Mitarbeitenden der Banco Sabadell Zugriff auf alle SAP gestützten Geschäftsprozesse in ihrer gewohnten Microsoft-Office-Umgebung. Das Projekt zählt zu den weltweit grössten Implementierungen von Duet im Finanzsektor.

SAP fördert engere Zusammenarbeit innerhalb ihres Ökosystems
SAP führt ein neues globales Programm zur Förderung einer engeren Zusammenarbeit zwischen seinen Partnern ein. Das sogenannte Extended Business Programm (EBP) ermöglicht Unternehmen, die im SAP Umfeld Lösungen oder auf SAP Produkte aufbauende Software verkaufen, einführen und entwickeln, stärkere Beziehungen zu einem oder mehreren Wiederverkäufern aufzubauen. Damit können die Unternehmen Absatzpotenziale besser ausschöpfen. SAP unterstützt dabei Unternehmen, in ihren traditionellen Geschäftsfeldern zu wachsen, neue Geschäftsmodelle und -felder zu erschliessen sowie ihre Wettbewerbsfähigkeit geografisch und inhaltlich zu stärken. Am Programm teilnehmende Unternehmen profitieren von einer näheren Anbindung an SAP, unter anderem in Form von Trainingsinhalten, Zugang zu Wissen und aktuellen Marktentwicklungen sowie technologischen Neuheiten. Mit dem neuen Programm stärkt SAP sein Ökosystem im KMU-Segment, das derzeit mehr als 2100 Partner verschiedener Kategorien umfasst und schafft gleichzeitig eine bessere Grundlage für ein vielfältigeres Angebot sowie grössere Kundennähe.

 

HSBC integriert Firmenkundengeschaäft mit SAP
Auf Basis von SAP NetWeaver entwickelt The Hong Kong and Shanghai Banking Corporation (HSBC) eine integrierte Software für die Kommunikation mit ihren Firmenkunden. Die Technologieplattform von SAP versetzt HSBC in die Lage, ihre Kommunikationsprozesse zur Bereitstellung von Bankdienstleistungen für Firmenkunden schlanker zu gestalten und zu automatisieren. So können die Komplexität und der Zeitaufwand für Sammelüberweisungen signifikant reduziert werden. Die Ankündigung erfolgt im Rahmen der internationalen Fachkonferenz für Finanzdienstleistungen, Sibos 2008, die vom 15. bis 18. Oktober in Wien stattfindet.

Plexxus baut kanadischen Gesundheitsdienst mit SAP um
Plexxus, ein kanadischer Non-Profit-Anbieter von Dienstleistungen im Gesundheitswesen, implementiert die SAP Business Suite und das branchenspezifische Lösungsportfolio SAP for Healthcare, um künftig sämtliche Liefer-, Finanz- und HR-Prozesse seiner Mitgliedsorganisationen zu unterstützen und zu konsolidieren. Plexxus hat sich dabei zum Ziel gesetzt, seine Effizienz im administrativen Bereich deutlich zu steigern und die so erreichbaren Kosteneinsparungen direkt in den Dienst am Patienten zu investieren.

 

SAP und Business Objects erreichen Spitzenposition im «magischen Quadranten» von Gartner
SAP und ihr Unternehmen Business Objects werden im aktuellen Report «Magic Quadrant for Data Integration Tools» der Analysten von Gartner im sogenannten Leaders Quadrant positioniert. Führende Anbieter in diesem Markt agieren laut Gartner an vorderster Front bei der Konvergenz von Datenintegrationswerkzeugen für spezielle Zwecke hin zu umfassenden Lösungspaketen. Die an der Spitze platzierten Unternehmen zeichnen sich dabei einerseits durch Stärken in eher traditionellen Bereichen der Datenintegration wie ETL (Extract, Transform, Load) aus und beherrschen anderseits auch die gesamte Klaviatur dynamischer Datendienste im Umfeld serviceorientierter Architekturen (SOA).

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Claudia Lukaschek (-Rollero)
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