SAP News Service – Februar 2009

27. Februar 2009 von SAP News 0

Regensdorf

SAP und Landis+Gyr schliessen Kooperationsvertrag
SAP und Landis+Gyr, einer der international führenden Anbieter von Energiezählern, haben einen Vertrag zur gemeinsamen Softwareentwicklung unterzeichnet. Im Rahmen dieser Vereinbarung werden beide Unternehmen die Advanced Metering Infrastructure (AMI) von Landis+Gyr mit Hilfe von Enterprise Services in das Lösungsportfolio «SAP for Utilities» integrieren. Durch die Integration werden durchgängige Prozesse vom Zähler bis zu den Geschäftsanwendungen gewährleistet und die Transparenz und Verfügbarkeit von Energiedaten verbessert. Energieversorger profitieren auf diese Weise von einer höheren Prozess- und Energieeffizienz. Der Kooperationsvertrag der beiden Anbieter verdeutlicht, dass die IT-Branche die künftigen Anforderungen von Versorgungsunternehmen erkannt hat.

 

SAP Business Suite 7 stellt die Weichen neu
Mit der SAP Business Suite 7 präsentiert SAP ein Softwarepaket, das Unternehmen hilft, ihre Leistung zu optimieren und die IT-Kosten zu senken. Im gegenwärtigen Wirtschaftsumfeld steht jedes Unternehmen vor der Herausforderung, kurzfristige Verbesserungen zu erzielen. Gleichzeitig muss aber auch eine einheitliche IT-Architektur und -Landschaft gewährleistet sein. Diesen Anforderungen trägt die neue SAP Business Suite Rechnung: Mit Erweiterungspaketen («Enhancement Packages») können Upgrades vereinfacht und IT-Kosten reduziert werden. Gleichzeitig sorgen ausgewählte Analysefunktionen aus dem SAP BusinessObjects Portfolio für mehr Transparenz. Durch die schrittweise Einführung bewährter Geschäftsverfahren, die auf unterschiedliche Branchen ausgerichtet sind, und die Umsetzung einer serviceorientierten Architektur (SOA) lassen sich weitere Prozesse verbessern. Für die Markteinführung der SAP Business Suite 7 hat SAP die Firmen Atos Origin, Capgemini, IBM und Wipro als Partner gewonnen. Ziel ist es, durch zertifizierte Experten kontinuierlich Mehrwert zu schaffen und gemeinschaftliche Innovationen mit Branchenführern zu fördern.

 

Neue Software zum Austausch von Finanz- und Geschäftsdaten
Mit SAP BusinessObjects XBRL von UBmatrix stellt SAP eine neue Anwendung vor, die Unternehmen den schnellen und flexiblen Austausch von Finanz- und Geschäftsinformationen unter Einhaltung behördlicher Auflagen ermöglicht. So müssen etwa gemäss einer neuen Richtlinie der SEC vom Dezember 2008 in den USA operierende, börsennotierte Unternehmen und Investmentfondsgesellschaften ab dem Jahr 2011 ihre Finanzberichte in XBRL an die Behörde übermitteln. Auf diese Weise wird sichergestellt, dass die SEC Archivinformationen einfacher suchen, vergleichen und analysieren kann. Die 500 führenden publizitätspflichtigen Unternehmen müssen dieser Richtlinie bereits ab Juni 2009 entsprechen. SAP BusinessObjects XBRL basiert auf der Reporting-Sprache XBRL (eXtensible Business Reporting Language), dem Standard für die elektronische Kommunikation von Finanz- und Geschäftsdaten. Die Anwendung ist die erste gemeinsame Entwicklung im Rahmen einer neuen Partnerschaft zwischen SAP BusinessObjects und dem Software-Anbieter UBmatrix.

Mitarbeitende würdigen Unternehmenskultur bei SAP
Die SAP AG ist erneut zu einem der besten Arbeitgeber Deutschlands ernannt worden. In der Rangliste des Instituts Great Place to Work nimmt das Softwareunternehmen Platz 2 in der Kategorie «Grossunternehmen über 5000 Mitarbeitende» ein. Damit ist die SAP AG bereits zum fünften Mal in Folge unter den Preisträgern. Darüber hinaus wurde SAP auch mit den Sonderpreisen «Diversity» sowie «Förderung älterer Mitarbeitender» ausgezeichnet. Die Studie wird vom Institut Great Place to Work (GPTW) in Kooperation mit den Zeitschriften «Handelsblatt» und «Personalmagazin» sowie der Versicherungsgruppe ASSTEL und der «Initiative Neue Qualität der Arbeit» (INQA) erstellt. Mehr als 250 deutsche Unternehmen und Organisationen nahmen in diesem Jahr teil. Das Ranking basiert auf anonymen Befragungen von Mitarbeitenden, die nach eigens vom Institut Great Place to Work entwickelten, standardisierten und international etablierten Methoden ausgewertet werden. Etwa 670 Mitarbeitende bei SAP Deutschland haben dazu 60 Fragen in den Kategorien Fairness, Teamgeist, Glaubwürdigkeit, Stolz und Respekt beantwortet. Damit erfassen die Kriterien das gesamte Spektrum relevanter Arbeitsaspekte und innerbetrieblicher Beziehungen.

 

SAP erneut unter den «Global 100» für Nachhaltigkeit
Bereits zum fünften Mal in Folge wird die SAP AG in der «Global 100»-Liste der weltweit nachhaltigsten Unternehmen geführt. Die alljährlich von der Mediengesellschaft Corporate Knights Inc. und der Investment-Beratung Innovest Strategic Value Advisors erstellte Liste der «Global 100» wurde im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos veröffentlicht. 1800 börsennotierte Unternehmen aus aller Welt wurden nach 80 Nachhaltigkeitsindikatoren bewertet. Diese beruhen auf der Innovest Analysemethode «Intangible Value Assessment». Organisationen aus unterschiedlichen Wirtschaftsbereichen werden daran gemessen, wie stark ein Unternehmen Nachhaltigkeitsaspekte bei Umwelt- und Sozialverhalten, der Firmenstrategie und der täglichen Unternehmenspraxis beachtet.

 

SAP hilft Sicherheitsbehörden auf die Spur
SAP wird künftig Polizeibehörden, Nachrichtendienste und andere mit Sicherheitsaufgaben betraute Organisationen bei der Wahrnehmung ihrer Kernaufgaben unterstützen. Die neue Lösung SAP Investigative Case Management (SAP ICM) for Public Sector deckt dabei alle Phasen eines sicherheitsrelevanten Vorgangs ab – vom Beginn der Untersuchung über deren weiter gehende Bearbeitung und Analyse bis hin zum Abschluss des Falls und seiner Nachbereitung. Durch den Ausbau des Lösungsportfolios ermöglicht SAP eine Verknüpfung zwischen den zentralen operativen Prozessen und den Software-Lösungen für die Verwaltungsarbeit der Sicherheitsbehörden. Die neue Lösung wurde auf dem 12. Europäischen Polizeikongress vorgestellt.

«Allianz Digitaler Warenfluss»: Forschungsprojekt startet
Die grössten deutschen Anbieter von Unternehmenssoftware beabsichtigen gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie im Rahmen eines Forschungsprojekts den Einsatz des «Internet der Dinge» in intelligenten Geschäftsprozessen voranzutreiben. Geplant ist die Nutzung aller prozessrelevanten Informationen aus dem Internet, um Prozesse in Unternehmen flexibler zu gestalten und dynamisch anzupassen. Zu den Initiatoren der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 17,7 Millionen Euro geförderten «Allianz Digitaler Warenfluss» (ADiWa) gehören neben dem Koordinator SAP das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), die Fraunhofer-Gesellschaft, die IDS Scheer AG, die Software AG sowie die Technische Universität Darmstadt und das Institut für Angewandte Informatik der Technischen Universität Dresden.

 

SAP BusinessObjects XI unterstützt Umweltschutz bei Emdeon
Emdeon, ein führender US-Anbieter von Software für das Gesundheitswesen, verwendet SAP BusinessObjects XI, um einerseits Administration und Prozesse zu optimieren und anderseits den CO2-Ausstoss zu senken. Die Business-Intelligence-(BI-)Werkzeuge der Lösung unterstützen Emdeon zum Beispiel dabei, die bis anhin ausgedruckten Reports online zu veröffentlichen. So kann innerhalb der Organisation nicht nur selbstständig recherchiert werden, Kundenanfragen lassen sich auch wesentlich effizienter und schneller beantworten. Bis 2008 hat Emdeon täglich rund 800 000 Reports auf Papier ausgedruckt. Heute können die gleichen Abläufe nahezu papierlos bewältigt werden.

 

SAP BusinessObjects XI für Marshfield Clinic
Die im US-Bundesstaat Wisconsin ansässige Marshfield Clinic ersetzt ihr bestehendes Business Intelligence (BI) System durch SAP BusinessObjects XI. Ziel ist es, die umfangreichen Datenbestände der Klinik künftig einfacher und intuitiver nutzen zu können als bisher, um Ärzten, Verwaltung und nicht zuletzt den Patienten optimale Dienste anzubieten. Die Klinik wurde 1916 gegründet und beschäftigt heute rund 800 Ärzte sowie 6500 weitere Mitarbeitende an mehr als 40 Standorten. Allein in den letzten 30 Jahren ist eines der grössten Data Warehouses im Gesundheitswesen zusammengekommen, das über 2,1 Millionen Krankengeschichten enthält. Es soll künftig vor allem auch noch stärker der Forschung, Entwicklung und der Ausbildung zur Verfügung gestellt werden.