SAP weist Finanzdienstleistern Weg in eine klare Zukunft

12. Dezember 2009 von SAP News 0

RegensdorfSAP erweitert ihre Komplettlösung für Finanzdienstleister. Die neuen Banking Services unterstützen Banken bei der Steuerung sämtlicher Prozesse im Front- und Backoffice-Bereich. Sie schaffen mehr Transparenz und helfen ihnen dabei, die sich ständig ändernden gesetzlichen Vorschriften einzuhalten. So können sich die Unternehmen stärker auf wertschöpfende Angebote für ihre Kunden konzentrieren und Wachstumschancen nutzen.
 

Die vielfältige Palette modularer Bankenlösungen von SAP basiert auf einer serviceorientierten Architektur (SOA) und ermöglicht Banken, ihre bestehenden Systeme kontinuierlich zu erweitern, um Transparenz in den Geschäftsabläufen sicherzustellen. Das aktuelle Portfolio umfasst Lösungen für Unternehmenssteuerung (Enterprise Management), Management der Kernprozesse (transaktionales Bankengeschäft), Risikomanagement und die Einhaltung von gesetzlichen Vorschriften (Compliance). Mit branchenspezifischen Enterprise Services lassen sich tägliche Routineaufgaben deutlich schneller erledigen. Darüber hinaus sind die Enterprise Services auch für andere Kanäle verwendbar, etwa für Mobile Banking, Direct Banking und Bank-Terminals. Bei der Entwicklung arbeitete SAP eng mit zahlreichen Bankenkunden sowie mit Branchen- und Standardisierungsgruppen wie dem Banking Industry Architecture Network (BIAN) zusammen.

 

Optimierte Geschäftsprozesse

Die erweiterten Funktionen der Anwendung SAP Deposits Management ermöglichen eine engere Integration zwischen Abwicklung und Vertrieb. Mitarbeitende erhalten einen besseren Einblick in die Konten der Kunden und sind so in der Lage, Produkte bedarfsgerecht anzubieten. Die neuen Funktionen helfen Abteilungsleitern, die Kosten im Blick zu behalten und gleichzeitig die Effizienz zu erhöhen, wenn die Zahl der Konten steigt.

 

Um die Darlehensverwaltung zu optimieren, wurde die Anwendung SAP Loans Management um Funktionen aus der neuesten Version der SAP Business Suite ergänzt. Dies ermöglicht nun eine durchgängige Automatisierung der Prozesse. Die Anwendung hilft zudem, die Markteinführung neuer Produkte zu verkürzen und unterstützt eine effiziente Verarbeitung im Massengeschäft. Die auf SOA basierenden Funktionen der SAP Business Suite erlauben den Ausbau der IT-Systeme und ebnen den Weg für Cloud Computing. Darüber hinaus können Banken semantisch dichte Geschäftsinhalte nutzen und wiederverwenden, um stabile Geschäftsprozesse einfacher und schneller zusammenzustellen.

 

Die Erweiterungen der Anwendung SAP Collateral Management versetzen Banken in die Lage, schnell und flexibel auf sich verändernde Anforderungen bei der Verwaltung von Sicherheiten zu reagieren. Mithilfe der neuen Funktionalität werden verschiedene Geschäftsbereiche miteinander verbunden, um die Einhaltung von Normen zu erleichtern.

Zuverlässiges Risikomanagement

Die Anwendung SAP Basel II hilft Banken, die Basel-II-Richtlinien für Risiko- und Kapitaladäquanzmanagement sowie neue aufsichtsrechtliche Überprüfungs- und Offenlegungsverfahren umzusetzen. Die Lösung integriert internes und externes Kreditrisikomanagement auf einer zentralen Plattform und unterstützt sämtliche in Basel II aufgeführten Methoden zur Berechnung von Kreditrisiken – vom Standardansatz bis hin zum fortgeschrittenen IRB-Ansatz (Internal Ratings Based Approach).

 

SAP Credit Risk Portfolio Management, ein neues Preisgestaltungspaket, hilft Banken, Risiken frühzeitig zu erkennen und sich vor wirtschaftlichen Fallstricken zu schützen. Diese neue Anwendung folgt dem Economic-Capital-Ansatz und ergänzt die Anwendung SAP Basel II.

 

Die integrierten Lösungen für das Rechnungswesen wurden weiter verbessert, um die Verflechtung der Prozesse aus Finanzbuchhaltung und Management Reporting zu ermöglichen. Dies vereinfacht es, Reportings zwischen allen Abteilungen abzustimmen. Die Lösungen umfassen sämtliche Nebenbuchfunktionen für Finanzinstrumente, darunter Bewertung und Buchung von Finanzinstrumenten gemäss den International Financial Reporting Standards (IFRS). Mit SAP Accounting for Financial Instruments wurde auch SAP Profitability Management erweitert um detaillierte Informationen zur Profitabilität zu liefern. Banken sind somit in der Lage, alle Anforderungen des internen sowie externen Rechnungs- und Berichtswesens zu erfüllen.

 

Klarer Weg aus der Finanzkrise

Die Banken stehen global vor Veränderungen und benötigen mehr denn je Transparenz in ihren Abläufen. IT-Lösungen können hier helfen, indem sie eine Brücke zwischen Unternehmensstrategie und dem operativen Geschäft schlagen. «Die neuen Banking Services ermöglichen unseren Kunden die Neugestaltung ihrer Geschäfts- und IT-Modelle», sagt Don Trotta, Senior Vice President und Global Head of Financial Services bei SAP. «Sie helfen ihnen dabei, die wichtigsten Herausforderungen anzupacken: höhere Effizienz, mehr Flexibilität und einen besseren Einblick in Geschäfts- und Kundendaten.» Für 21 der 30 grössten Banken weltweit ist Software von SAP die erste Wahl. Dazu gehören: Banco Galicia (Argentinien), Farm Credit Canada, Nationwide (Grossbritannien), Postbank (Deutschland) und Standard Bank (Südafrika).

 

Serviceorientierte Architektur und Enterprise Services

Bei der Definition von Industriestandards für eine serviceorientierte Architektur setzt SAP auf enge Abstimmung mit der Branche. So arbeitet SAP als aktives Mitglied des unabhängigen Branchennetzwerks BIAN mit anderen Mitgliedern an der Konzeption passender Enterprise Services und hat die von BIAN entwickelten Standards und Methoden in ihre Produkt-Roadmap für Bankenlösungen aufgenommen.

 

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