Aktuelle KMU-Studie: Beweglichkeit schafft Zukunft

16. Dezember 2009 von SAP News 0

RegensdorfDie Rolle der IT bei KMU in Deutschland, Österreich und der Schweiz steht im Fokus einer neuen Studie, die SAP Deutschland bei der Innofact AG in Auftrag geben hat. Befragt wurden 212 Entscheider auf Geschäftsführungsebene sowie 206 IT-Entscheider aus Unternehmen der Branchen Dienstleistung, Fertigung, Konsumgüter und Handel mit einem Jahresumsatz von 5 bis 500 Millionen Euro. Die Studie deckt Themen ab wie Einschätzung der wirtschaftlichen Lage, Zukunftsoptionen, strategische Bedeutung der IT-Abteilung, funktionaler Status Quo von Unternehmenssoftware, Finanzierung und Budgetfragen.
 

Ein zentrales Ergebnis der Studie ist, dass die befragten KMU ihre eigene wirtschaftliche Lage weitaus positiver einschätzen als die allgemeine wirtschaftliche Situation in den jeweiligen Ländern. Für 68,7 Prozent ist der Wettbewerb zunehmend davon geprägt, wie schnell Unternehmen auf Marktveränderungen reagieren können. Darauf wollen die KMU mit Innovationsfähigkeit, Transparenz und Flexibilität reagieren. Die derzeitige gesamtwirtschaftliche Situation rückt Themen wie Liquiditätssteuerung, Reaktionsschnelligkeit auf neue Markttrends, Prozesseffizienz und Mitarbeiterqualifikation in den Fokus.

 

Bei der Bewertung der Bedeutung von IT für künftige strategische Unternehmensentscheidungen herrscht Uneinigkeit zwischen den Geschäftsführern und IT-Leitern. Während 41,4 Prozent der IT-Leiter, ihre Abteilung in einer Beraterrolle bei strategischen Veränderungsprozessen sehen, nennen nur 18,5 Prozent der Geschäftsführer die IT in dieser Funktion. Dennoch glaubt die Mehrheit beider Gruppen, dass sich mit IT Wettbewerbsvorteile erschliessen lassen. Über die Hälfte der Geschäftsführer wünschen sich mehr aktive Impulse der IT für strategische Veränderungen. Dies deckt sich mit entsprechenden Ambitionen der IT-Leiter: Mehr als die Hälfte will darin stärker involviert werden.

 

Mehr als 60 Prozent der Befragten sehen in Unternehmenssoftware ein wichtiges Hilfsmittel für die Bewältigung der aktuellen wirtschaftlichen Situation. Betriebswirtschaftliche Software hilft ihnen Geschäftsprozesse transparent abzubilden, und so ein flexibleres und schnelleres Agieren im Markt zu ermöglichen. Daher will auch über die Hälfte der Befragten im kommenden Jahr in Software investieren.

 

Die vollständigen Studienergebnisse stehen unter http://www.sap.de/vorsprung-mittelstand zum Download zur Verfügung.

 

Weitere Informationen
http://www.sap.ch

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