Das iPhone bleibt (noch)

Noch ist unklar, wann das iPhone 5 kommt. Klar ist: Die Bedeutung des neuen iPhones für Apples Geschäft kann man gar nicht überschätzen. Umso mehr dürfte man sich in Cupertino über eine Studie der Analysten von Piper Jaffray gefreut haben. Denn die besagt, dass Apple nicht nur die treuesten Kunden hat, sondern prognostiziert auch beinahe 80 Millionen verkaufte iPhones für das kommende Jahr. Das wäre die Hälfte der von Piper Jaffray für 2013 anvisierten Smartphone-Verkäufe.

Windows 8 nur unter „Sonstige“

Für die Studie wurden 400 Kunden in den USA und Asien befragt, darunter Kunden von Android-Handys, von Blackberrys und iPhones. Von allen Befragten gaben 65 Prozent an, dass ihr nächstes Smartphone ein iPhone werden soll. 19 Prozent möchten sich ein Google Android kaufen – lediglich 2,5 Prozent einen Blackberry. Unter denjenigen Befragten, die bereits ein iPhone haben, würden sich 94,2 Prozent auch das nächste iPhone kaufen. Bei Android-Kunden sind die Zahlen weitaus niedriger: Hier würden sich beim nächsten Kauf nur 60 Prozent wieder für ein Android entscheiden. Das sind zwar mehr als die 47 Prozent im Vorjahr, dennoch verliert Andoid nach wie vor einen Drittel seiner Kunden an das iPhone. Gleiches gilt auch für RIM: 38 Prozent der Kunden wollen ihren Blackberry gegen ein iPhone eintauschen.

Welche Rolle das neue iPhone 5 für Apple hat, wird spätestens klar, wenn man sich die Verkaufszahlen vor Augen führt: Im Rekord-Quartal 2011 hatte Apple sagenhafte 37 Millionen iPhones verkauft – und trägt damit zu mehr als der Hälfte von Apples Erlösen bei.