SAP und eCl@ss arbeiten gemeinsam an Standardisierung des Internets der Dinge

SAP kooperiert künftig als Premium-Mitglied mit eCl@ss e.V., der weltweit führenden Normierungsorganisation zur Klassifizierung und eindeutigen Beschreibung von Produkten und Dienstleistungen.

Im Rahmen der Kooperation wird eCl@ss direkt in das SAP Asset Intelligence Network (SAP AIN) eingebunden. SAP AIN zählt zu den Connected Assets innerhalb des Digitalen Innovationssystems SAP Leonardo. Im SAP AIN können Hersteller mit Nutzern Informationen über technische Komponenten jetzt unmittelbar austauschen. Damit liefert SAP erstmals ein Produkt mit eCl@ss-Inhalten aus.

Die standardisierte Beschreibung einer Produktklasse erleichtert im Servicefall oder in der Beschaffung die Vergleichbarkeit, so dass sich gegebenenfalls auch über einen anderen Hersteller Teile austauschen lassen. „Gemeinsam mit zahlreichen Partnern aus der Industrie arbeiten wir an einer Referenzarchitektur für die Industrie 4.0. (RAMI 4.0). Das bedeutet, wir definieren gegenwärtig eine einheitliche Industrie-4.0-Sprache“, sagt Hans Thalbauer, SVP IoT & Digital Supply Chain bei SAP. „Durch die Integration der einheitlichen und standardisierten Beschreibung von Assets in unser SAP Asset Intelligence Network mit eCl@ss gehen wir konsequent den Weg zu einer globalen Registry industrieller Assets.“

„Durch die enge Anbindung an eCl@ss lassen sich Produktstammdaten über alle Grenzen hinweg digital austauschen – in Branchen, Ländern, Sprachen, Organisationen. Normung ist eine wichtige Voraussetzung für die Digitalisierungsstrategie der Industrie“, erklärt Thorsten Kroke Geschäftsstellenleiter des eCl@ss e.V. „Bringt zum Beispiel eine beschleunigte und qualifizierte Beschaffung eine Kostensenkung um ein Prozent, wirkt sich dies durch eine Hebelwirkung mit bis zu zwanzig Prozent auf das Ergebnis des Unternehmens aus.“

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