One Billion Lives: Große Ideen mit noch größerer Wirkung

Das Leben von einer Milliarde Menschen in der Region Asien-Pazifik-Japan (APJ) besser zu machen – das war das Ziel der Initiative „One Billion Lives“ bei der SAP. Jetzt wird das Programm global umgesetzt.

Das Internet der Dinge nutzen, um die Gesundheitsfürsorge für ältere Menschen zu verbessern; mit SAP Leonardo dazu beitragen, dass weniger Menschen in den ländlichen Regionen Indiens erblinden; eine Plattform für Logistikkettenmanagement aufbauen, um Lebensmittelreste für Kinder und Obdachlose in Thailand zu verwerten; den Wasserverlust in Indien durch Einsatz von SAP-Technologie minimieren; NGOs bei Naturkatastrophen mithilfe von SAP-Plattformen bei der Beschaffung von Waren und Dienstleistungen unterstützen.

Hört sich ganz danach an, die Vision der SAP, „die Abläufe der weltweiten Wirtschaft und das Leben von Menschen zu verbessern“, in die Tat umzusetzen. Und in der Region Asien-Pazifik-Japan ist „SAP One Billion Lives“ (1BLives) eine der Initiativen, die etwas darüber sagt, wie stark sich SAP-Mitarbeiter für die Gemeinschaft engagieren, in der sie leben und arbeiten.

„1BLives ist eine APJ-weite reine Crowdsourcing-Initiative, bei der wir SAP-Technologie einsetzen, um in der Gesellschaft auf nachhaltige und wirtschaftlich sinnvolle Weise etwas zu verbessern“, erklärt Ben Johnson, Leiter des 1BLives-Programmteams. „Unser Ziel ist es, das Leben von einer Milliarde Menschen zu verbessern.“

Die Initiative wurde in APJ 2016 unter Leitung von Adaire Fox-Martin ins Leben gerufen. Fox-Martin war damals für das SAP-Geschäft in der Region APJ verantwortlich, inzwischen ist sie Mitglied des Vorstands der SAP SE und President EMEA, MEE und Greater China. „Unser Ziel mit 1BLives war es, die Plattform, Finanzmittel, Infrastruktur und Zeit bereitzustellen, die es braucht, um eine großartige Idee für eine bessere Gesellschaft Wirklichkeit werden zu lassen“, erzählt Fox-Martin, die weiterhin Executive Sponsor der Initiative ist. „Das schafft nicht nur gemeinsame Werte und einen gemeinsamen Sinn, für den sich unsere Mitarbeiter engagieren, sondern zeigt auch unsere große Stärke, unsere Vision in die Tat umzusetzen und die Abläufe in Unternehmen weltweit und das Leben der Menschen zu verbessern.“

So gingen 2016 über 170 Vorschläge von Kollegen aus allen Niederlassungen in APJ ein. Die drei 2016 ausgewählten Ventures widmeten sich dem besseren Verständnis der Stabilität von Gebäuden in erdbebengefährdeten Gebieten wie Japan, der Steigerung der Wirksamkeit von Krebsmedikamenten in Indien (siehe Kasten) und der Verbesserung des Zugangs zu medizinischer Versorgung auf den Philippinen.

Jahr 2: Neue Schubkraft mit SAP.iO

Die nächste Phase von 1BLives 2017 erhielt mit der Einführung von SAP.iO neuen Schwung.

Im zweiten Jahr des Programms wurden nach einem strengen Prüfverfahren, bei dem die Teams ihre Geschäftsideen präsentierten, um Unterstützung und Finanzierung zu gewinnen, fünf Mitarbeiterprojekte ausgewählt. Diese sind Teil eines Inkubationszweigs von SAP.iO zur frühen Förderung von Projekten für die Gemeinschaft, dessen Auftrag darin besteht, die nächste Generation von zukunftsweisenden Unternehmungen für die SAP zu fördern und aufzubauen.

Die fünf Gewinnerteams erhalten nicht nur Startkapital, sondern auch Expertenrat, Unterstützung durch das SAP.iO Intrapreneurship Accelerator Program und Anleitung durch Branchenspezialisten, um ihre Visionen erfolgreich und nachhaltig als sozial verantwortliche Unternehmen verwirklichen zu können.

Die fünf Ventures

  • Aged Care: Die weltweite Alterung der Bevölkerung stellt die Altenpflege vor große personelle Herausforderungen. Ziel dieses Ventures ist es, mithilfe des Internets der Dinge (IoT) und der Vernetzung von Wearables und intelligenten Haushaltsgeräten den Gesundheitszustand von älteren Menschen zu überwachen, sodass Altenpflegekräfte effizienter helfen können. Es geht darum, die Qualität der Gesundheitsfürsorge zu verbessern und eine optimale Betreuung durch das Altenpflegepersonal zu ermöglichen.
  • CleaVision: Erblindung ist in den ländlichen Gegenden Indiens weit verbreitet, obwohl sie vermeidbar ist. Und die Zahl der Erkrankungen wird noch steigen. Viele Menschen können den oft weiten Weg zur Augenarztpraxis oder Augenklinik nicht auf sich nehmen, weil sie dafür einen ganzen Tageslohn opfern müssten. CleaVision will mithilfe von SAP Leonardo eine intelligente mobile Plattform für die Augendiagnose bereitstellen, die eine frühzeitige Erkennung der Erkrankung und damit eine rechtzeitige Behandlung ermöglicht.
  • RobinFood: Unfassbar viele Menschen leiden weltweit an Hunger. Dabei könnte ihre Not mit nur einem Viertel der Menge an Lebensmitteln, die jedes Jahr weggeworfen werden, gelindert werden. Wie viele noch brauchbare Lebensmittel Supermärkte, Restaurants und Haushalte in Städten Tag für Tag wegwerfen, wird inzwischen einer wachsenden Öffentlichkeit bewusst. Ausgehend von Thailand will RobinFood eine Plattform für das Logistikkettenmanagement aufbauen, um nicht mehr benötigte Lebensmittel einzusammeln und dorthin zu bringen, wo Menschen hungern.
  • AquaSanctum: „Unprofitables Wasser“ (Wasser, für das keine Einnahmen erzielt werden) ist der Wasserverlust in städtischen Wasserversorgungssystemen zwischen der Versorgungsquelle und den Endverbrauchern, Haushalten und Betrieben. Der so verursachte finanzielle Verlust beläuft sich weltweit auf 14 Milliarden Dollar pro Jahr. Dieses Venture hat zum Ziel, den Wasserverlust in Indien mithilfe von SAP-Technologie zu minimieren, indem Echtzeitinformationen über Wasserverluste von Messsensoren gewonnen werden, und so der Wasserverknappung entgegenzuwirken.
  • Disaster Relief Network: Ziel dieses Ventures ist der Aufbau einer konsolidierten Plattform zur Verbesserung der Zusammenarbeit zwischen Katastrophenhilfsorganisationen, damit mehr Menschen in Katastrophenfällen schneller und wirkungsvoller geholfen werden kann.

Mit der Methodik des SAP.iO Venture Studio im Rücken profitiert die Initiative dieses Jahr von einem tragfähigeren Rahmenwerk in jeder Hinsicht, sei es in Bezug auf Ziele und wesentliche Ergebnisse, Tranchenfinanzierung und Reporting oder Rapid Prototyping und Validierung. Zudem haben die Ventures Zugang zu externen Experten und sozial verantwortlichen Unternehmen, um ihre Annahmen zu überprüfen und ihr Projekt auf eine praxistaugliche Perspektive zu gründen.

Wie man aus Idealisten erfolgreiche Teams schmiedet

„Wir haben das vergangene Jahr daran gearbeitet, den SAP.iO-Prozess so zu integrieren, dass wir damit Teams für die 1BLives-Mission formen und stark machen können, damit sie mit ihren Projekten in der Gesellschaft Positives bewirken“, erklärt Max Wessel, Geschäftsführer von SAP.iO. „Ich bin überwältigt von der Vielfalt der Probleme, die aufgegriffen wurden, und absolut beeindruckt von den Fortschritten, die die Teams gemacht haben“, fügt er hinzu.

Nach einem extrem fordernden Accelerator-Camp mit SAP.iO organisierte die SAP den 1BLives Demo Day in Singapur. Hier stellten die fünf Finalistenteams ihre förderungswürdigen Ventures dem Investitionsausschuss vor und präsentiertem den APJ-Kollegen den aktuellen Status ihrer Projekte. Im Rahmen dieses Demo Day sprach Max Wessel mit Bloomberg Radio über bahnbrechende Technologien und Innovation und war Gastgeber einer Coffee-Corner-Diskussionsrunde mit SAP-Mitarbeitern.

„Die Projekte belegen eindrucksvoll, wie wir mit unserer Technologie wirklich etwas in der Gesellschaft bewegen können“, unterstreicht Scott Russell, President APJ, der ein großer Unterstützer der Initiative ist. „Die Ergebnisse sind unglaublich“, ergänzt er stolz. Er ist überzeugt, dass das Unternehmen durch die Integration von 1BLives in SAP.iO „noch mehr von dem Unternehmergeist, der Kreativität und dem Talent der Mitarbeiter in der Region APJ profitieren wird.“