So ebnet die SAP den Weg zum intelligenten Unternehmen

Ein neuer Begriff macht derzeit die Runde: das intelligente Unternehmen. Was genau verbirgt sich hinter diesem Konzept? Und was hat eigentlich die digitale Transformation damit zu tun? Die SAP hat nicht nur die passenden Antworten, sondern geht auch mit gutem Beispiel voran.

Der digitale Wandel treibt Unternehmen um – und das in vielfacher Hinsicht. Während traditionelle Fertigungsbetriebe gerade die Vorteile von Industrie 4.0 und des Internets der Dinge (IoT) für sich entdecken, geht es auch bei der SAP um die nächste Stufe der Digitalisierung. „Der Wandel vom On-Premise-Unternehmen zur Cloud Company hält uns ständig in Bewegung“, erklärt Vorstandsmitglied Christian Klein, der als Chief Operating Officer (COO) die digitale Transformation von SAP vorantreibt. Innovationszyklen werden immer kürzer, und die Konkurrenz schläft nicht. Mehr denn je gilt es heute, operative und strategische Entscheidungen zügig und fundiert zu treffen – egal, ob es dabei um den Ausbau des eigenen IoT-Lösungsportfolios, die Einbindung neuer Tochtergesellschaften oder um Anpassungen der Vertriebsstrategie geht.

Mit Echtzeitdaten zum intelligenten Unternehmen

Den SAP-Vorstand unterstützt hierbei die Lösung SAP Digital Boardroom auf vielfältige Weise. Das Visualisierungs- und Präsentationstool bereitet Kennzahlen und Prognosen über ein Live Cockpit attraktiv auf, stellt sie in Echtzeit bereit und unterstützt so den Entscheidungsprozess. „Die Lösung ist aber nur einer von vielen Meilensteinen auf unserem Weg zum intelligenten Unternehmen“, sagt Klein.

Doch was zeichnet ein intelligentes Unternehmen aus? Und wie lässt sich die Transformation vom digitalen zum intelligenten Unternehmen bewältigen? Laut Paul Schoemaker vom Mack Center für technologische Innovationen bündeln intelligente Unternehmen die Stärken von Menschen und Maschinen und gelangen so zu überlegenen Entscheidungen. Künstliche Intelligenz, Machine Learning sowie Echtzeitanalysen von Massendaten schaffen dafür die Rahmenbedingungen.

Eine weitere Zutat für ein intelligentes Unternehmen sind Transaktionsdaten, die zum größten Teil aus SAP-Systemen stammen. Sie müssen von den Unternehmen „nur noch“ ausgewertet und genutzt werden. Dafür hält die Cloud Company ein breites Portfolio leistungsstarker Lösungen parat.

Aus Erfahrung klug: „SAP Runs SAP“

Wie gut diese funktionieren, weiß Christian Klein aus eigener Erfahrung. Denn im Rahmen des Programms „SAP Runs SAP“ setzt der Konzern auch intern vor allem auf eigene Anwendungen, Lösungen und Produkte – und ist damit gleichzeitig Early Adopter und Referenzkunde. „So können wir den Wandel unserer Kunden zum intelligenten Unternehmen aktiv begleiten und unterstützen“, erklärt Klein. Das ist wichtig, gerade weil die Verbindung von künstlicher und menschlicher Intelligenz künftig als einer der entscheidendsten Erfolgsfaktoren für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle gilt. Der Weg dorthin führt laut Klein über harmonisierte Daten sowie durchgängige, flexible und automatisierte Standardprozesse. „Es darf für einen Prozessschritt innerhalb eines Konzerns nicht fünf unterschiedliche Versionen geben“, warnt er.

Um das zu erreichen, braucht es eine nahtlose Integration der unternehmensweiten System- und Datenlandschaften. „Traditionell eine unserer größten Stärken“, sagt Klein. Angesichts fragmentierter Systeme, einer exponentiell steigenden Datenflut sowie der erforderlichen Vernetzung von Menschen, Dingen und Prozessen gestaltet sich diese Aufgabe inzwischen allerdings enorm komplex. Schließlich gilt es, eine Vielzahl unterschiedlichster Daten und Informationen automatisiert zu verknüpfen, zu verarbeiten und daraus neue Erkenntnisse zu gewinnen. „Wir haben dafür die passenden Werkzeuge und wissen, wie sie sich am besten implementieren und nutzen lassen“, verweist der SAP-COO auf eigene Projekterfahrungen innerhalb des Konzerns.

Ganzheitliche Betrachtung bei Innovationen

Im Rahmen des „SAP Runs SAP“-Programms treibt der Global Player die Optimierung der eigenen Wertschöpfungskette unermüdlich weiter – und kommt auf dem Weg zum intelligenten Unternehmen entsprechend zügig voran. Doch was bedeutet das ganz konkret? Und wie geht die SAP dabei vor? Laut COO Christian Klein ist bei Innovations- und Integrationsprojekten der holistische Ansatz ein unverzichtbarer Erfolgsfaktor: „Kunden-, Mitarbeiter-, System-, Prozess- und Datensicht müssen unter einen gemeinsamen Hut gebracht, alle Bedürfnisse und Anforderungen nahtlos integriert werden“, unterstreicht Klein. Ein weiterer Tipp: „Den Prozess an den Anfang stellen und erst im zweiten Schritt prüfen, welche Applikationen und Lösungen dazu erforderlich sind.“ Denn nur so lasse sich der gemeinsame Nenner ermitteln.

Bei der Suche nach der passenden Anwendung werden Unternehmen mit hoher Wahrscheinlichkeit bei der SAP fündig. Denn die Cloud Company liefert mit einer Vielzahl innovativer Frontoffice-Applikationen, der intelligenten Business Suite SAP S/4HANA sowie unterschiedlichen Integrations- und Entwicklungsplattformen alles, was es braucht, um die gesamte Wertschöpfungskette über eine homogene Systemlandschaft abzubilden. „Trotzdem sind die Unternehmen aber nicht zwingend auf unsere Lösungen angewiesen, sondern können über die SAP Cloud Plattform bei Bedarf auch eigene Anwendungen zügig entwickeln und in die vorhandene Systemlandschaft integrieren“, betont COO Christian Klein.

Dieser Artikel erschien zuerst in der Computerwoche.