Mittelstand: Wie die Digitalisierung gelingt

In mittelständischen Unternehmen steigen Produktivität und Effizienz durch die Digitalisierung. Im Fokus der Geschäftsführer stehen die Themen Enterprise Ressource Planing (ERP), Produktion/Logistik, Personal (HR) und Analytik. Ins Zentrum rücken die Datenströme und ihre intelligente Nutzung. Dabei helfen mächtige Werkzeuge wie vorausschauende Analysen. Wie setzen Startups, kleine und mittelgroße Unternehmen den Fortschritt ein, um im harten Wettbewerb besser zu bestehen?

IDC, das unabhängige Marktforschungs- und Beratungsunternehmen für Informationstechnologie und Telekommunikation rechnet damit, dass schon 2021 mindestens die Hälfte der globalen Wertschöpfung digitalisiert sein wird. In seiner Ratgeberreihe „Digitalisierung im Mittelstand“ gibt IDC je fünf Empfehlungen für Geschäftsleitung und Führungskräfte. Das Ziel ist, den Lesern Impulse zu geben, wie sie ihr Unternehmen erfolgreich durch den digitalen Wandel führen und das Geschäft ausbauen. Die vier Ratgeber haben die Themen:

ERP-Lösungen aus der Cloud – wirtschaftlich, skalierbar und sicher

Echtzeit-Analysen, künstliche Intelligenz und große Datenströme stellen hohe Ansprüche an IT-Infrastruktur, Rechen- und Speicherkapazität. Gerade bei ERP-Lösungen sieht IDC daher eine Entwicklung zur Cloud-Plattform als Architekturbasis. Das ermöglicht auch kleinen und mittelgroßen Unternehmen sowie Startups, moderne Funktionalitäten und neue Technologien zu nutzen. Modular aufgebaute Business-Suiten mit vielen Schnittstellen lassen sich leicht integrieren. Unternehmen buchen benötigte Module und bezahlen nach Nutzung, so dass die Anfangsinvestitionen gering sind. Wächst das Unternehmen, werden Kapazitäten hinzugebucht. Die Daten sowie der Betrieb der Cloud-Soft- und Hardware liegen in den Händen der Anbieter, die über Datensicherheit wachen und für hohe Verfügbarkeit sorgen.

Details finden Sie im IDC-Ratgeber „ERP der Zukunft. Cloudbasiert. Datengetrieben. Intuitiv nutzbar.“ Ergänzende Informationen liefert das IDC Webinar „Cloud – Der Schlüssel für die erfolgreiche Digitalisierung im Mittelstand“.

Analytik – datengestützt entscheiden

Datentransparenz ist die Voraussetzung dafür, dass Informationen ihren Wert entfalten können. Produktionsmaschinen, Fahrzeuge, Produkte, Dienstleistungen, IT-Systeme – je mehr vernetzte Einheiten ihre Sensor- und Transaktionsdaten bereitstellen, desto bessere Analyseergebnisse können erreicht werden. Künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen (ML) spielen für Prognosen und Automatisierung bereits in der Praxis eine wichtige Rolle. Mit datengetriebenen Analysen stehen den mittelständischen Unternehmen Methoden bereit, die auf Grundlage der anwachsenden Datenströme immer zuverlässigere und konkretere Aussagen machen. Vorausschauende Analysen beispielsweise suchen in den Unternehmensdaten vergangener und laufender Aktivitäten nach Mustern und schließen auf zukünftige Entwicklungen.  Daraus leitet die Methode Handlungsoptionen für den Nutzer ab. So lassen sich neue Trends frühzeitig aufspüren und schneller nutzen. Datengetriebene Analysen liefern damit eine fundierte Basis für operative und strategische Entscheidungen.

Mehr Details zu datenbasierter Entscheidungsfindung gibt es im IDC-Ratgeber „Daten analysieren und fundiert Entscheidungen treffen“.

Digitale Produktion und Logistik – die Fertigung wird autonomer

Intelligentes Enterprise Resource Management (ERP) kann mithilfe von KI und ML Produktion, Logistik und Lagerhaltung optimieren. Durchlaufzeiten werden kürzer, Terminaussagen zuverlässiger, Losgröße eins rückt näher. Fertigungsmaschinen erkennen ein Werkstück und richten sich selbst darauf ein. Fahrzeuge der Produktionslogistik finden alleine ihr Ziel. Intelligente 3D-Drucker laden fehlende Druckvorlagen aus dem Intranet nach oder beziehen sie automatisch von Drittanbietern. Mit vorausschauender Wartung melden sich Maschinen selbst zur fälligen oder nötigen Wartung an oder führen sie gleich selbst durch. Immer mehr Consumer-Produkte und Investitionsgüter erhalten eine Softwarekomponente, wodurch sie sich vernetzten lassen und Teil des Internet of Things (IoT) werden. Hersteller können daraus Informationen gewinnen, wie ihre Produkte eingesetzt werden. Mit ihnen lässt sich ableiten, wie Produkte vereinfacht, erweitert oder individualisiert werden können, um sie noch besser auf die Kundenbedürfnisse zuzuschneiden. Chancen für neue Produkte und Dienstleistungen werden ersichtlich, wie Verbrauchsmaterial-Abonnements oder Schulungen.

Der IDC-Ratgeber „Industrie 4.0 erfolgreich gestalten“ hält fünf zentrale Tipps für den Mittelstand bereit.

Personalwesen und technologiegestützte Arbeitswelt 

Für die Menschen im Unternehmen ändert sich vieles durch eine neue, technologiegestützte Arbeitskultur. Wo Software mit wachsender Intelligenz immer mehr Arbeiten übernimmt, verschiebt sich die Aufgabenteilung. Mensch und Maschine arbeiten zunehmend enger zusammen. Wie schon im Büroalltag werden auch in der Produktion, der Logistik und dem Kundendienst immer mehr Tätigkeiten technologiegestützt ausgeführt: Tablets statt Laufzettel, Datenbrille statt Datenblatt. Dies vereinfacht die Vorgänge, macht sie kurzfristiger steuerbar und erleichtert die digitale Erfassung der Vorgänge. Damit steigt die Produktivität der Mitarbeiter. Die Herausforderung für das Personalwesen (HR) ist, die Mitarbeiter jeden Alters für den Umgang mit neuen Technologien zu qualifizieren und Berührungsängste abzubauen. Bei der Auswahl von Bewerbern und Mitarbeitern für Stellen und Projekte müssen künftig immer mehr Qualifikationen berücksichtigt und bewertet werden. Mit moderner Software kann auch HR KI-gestützt arbeiten und so das Risiko für Fehlgriffe senken.

Der IDC Ratgeber „HR-Strategie für das Arbeiten von morgen“ hält fünf Tipps für Sie bereit.

Weitere Informationen zur Digitalisierung im Mittelstand mit SAP-Lösungen:

  • Software für kleine und mittelständische Unternehmen im Überblick.
  • Alle vier IDC-Ratgeber für kleine und mittelständische Unternehmen zum Download.