Erfolg mit Eigenmarken: Den Einkauf automatisieren

Als Kunden erwarten wir jederzeit Frischwaren und günstige Eigenmarken im Regal. Für die Einzelhändler bedeutet das einen Kraftakt: Sie müssen dutzende Lieferanten koordinieren und Schwankungen in der Verfügbarkeit abfedern. Mit einer strategischen Sourcing-Lösung für den Handel lassen sich die Prozesse für Eigenmarken und Frischeprodukte wie Bio-Kartoffeln automatisieren.

Noch vor wenigen Jahren galten sie als billige Kopien der Markenprodukte, heute als kluge Alternative: Eigenmarken erleben einen regelrechten Boom – und zwar nicht nur in Discountern. Das belegen auch aktuelle Studien: Vier von zehn Kunden nennen Eigenmarken als einen wichtigen Faktor bei der Wahl ihrer Einkaufsstätte. 85 Prozent bewerten sie gleich gut wie Herstellermarken.

„Mit einer starken Eigenmarke differenzieren sich Händler vom Wettbewerb und erzielen eine um 25 bis 30 Prozent höhere Gewinnmarge“, sagt Florian Seebauer, Senior Director Procurement Solutions, SAP Ariba. „Das gelingt jedoch nur, wenn sie die Erwartungen der Verbraucher erfüllen. Aktuell sind vor allem Produkte aus der Region und möglichst nachhaltige Artikel gefragt.“

Damit die Regale immer gut gefüllt sind, laufen hinter den Kulissen komplexe Prozesse ab. Erst recht, seit Kunden anspruchsvoller werden und neben günstigen Preisen vor allem auch hohe Qualität erwarten. Damit Händler das leisten können, müssen sie ihre Lieferkette optimal überblicken und steuern.

Die Eigenmarke – Sorgenkind oder Umsatztreiber?

Die Zusammenarbeit mit Lieferanten ist der Schlüssel zu ertragreichen Eigenmarken. Doch dort hakt es häufig, unterteilt sich die Lieferkette hierbei doch in viele einzelne Lieferanten und nachgelagerte Produktionsstätten. Im Lebensmittelbereich beispielsweise sind es oft kleine Agrarbetriebe, die ihre Produkte an diverse Filialen liefern. Das treibt die Lager- und Lieferkosten in die Höhe. Will ein Händler beispielsweise Bio-Kartoffeln aus der Region anbieten, muss er die Lieferungen gleich mit mehreren Betrieben abstimmen und dabei auf Skalierbarkeit achten, falls die Verkaufszahlen steigen.

Preise und Verfügbarkeit von Frischeprodukten sind darüber hinaus stark abhängig von unvorhersehbaren Faktoren. Florian Seebauer: „Denken Sie an die Ernteausfälle durch Hitzeschäden oder Überschwemmungen. Händler müssen ihre Lieferkette hochflexibel aufstellen, um solche Ereignisse abzufedern und Engpässen oder finanziellen Einbußen vorzubeugen.“

Im Non-Food-Bereich, bei Kleidung beispielsweise, sind die Herausforderungen ähnlich. In der Summe ergeben sich damit viele Hürden für die Koordination von Eigenmarken. Besonders aufwendig: Händler müssen Produkteigenschaften wie Größe und Inhaltsstoffe bei jedem Lieferanten einzeln anfragen. Viele arbeiten dabei noch manuell. Sie rufen den Lieferanten an oder schreiben eine E-Mail und übertragen die Antworten dann in ihr IT-System. Effizienz geht anders.

Genau hier jedoch – an der IT – können Händler den entscheidenden Hebel ansetzen, um die organisatorischen Herausforderungen in den Griff zu bekommen.

Eigenmarken-Prozesse automatisieren

Die Lösung ist eine Strategic-Sourcing-Software. Damit können Unternehmen ihre gesamte Beschaffung deutlich beschleunigen und einfacher planen. Die Lieferkette wird transparent und lässt sich entsprechend leicht überblicken und qualitätsorientiert steuern.

Mit der Lösung lassen sich Eigenmarken-Prozesse vollständig automatisieren, von der Ausschreibung bis zum Vertragsmanagement. Artikelspezifische Fragen fließen einfach in die Ausschreibungen ein. Lieferanten antworten in Minuten statt in Tagen. Mögliche Risiken in der Lieferkette werden sichtbar und lassen sich umgehend adressieren. Und weil sämtliche Prozesse in die ERP- oder Branchenlösung integriert sind, ist auch die Compliance sichergestellt. Damit haben die Händler eine weitere Sorge weniger.

Erste Unternehmen gehen bereits neue Wege und steuern ihre Frisch- und Eigenmarken so automatisiert wie indirekte Güter. Damit sorgen sie für jederzeit gut bestückte Regale – und zufriedene Kunden. Die Unternehmen setzen dazu auf Lösungen der SAP Ariba Strategic Sourcing Suite. Das Marktforschungsinstitut Gartner hatte diese Lösungen erst im August 2018 als Leader in ihren Magic Quadrant aufgenommen.

Möchten Sie mehr über strategisches Sourcing im Handel und ein effizientes Management von Eigenmarken erfahren? Lernen Sie innovative Strategien und Lösungen kennen: im kostenlosen Webinar „Prozesse für Eigenmarken und Frischeprodukte automatisieren“ mit SAP-Ariba-Experte Florian Seebauer, am 26. September um 11 Uhr. Jetzt anmelden.