SAP richtet „030 Roundtable” für Innovationszentren in Berlin aus

Zum dritten Mal hat SAP 20 der klügsten und innovativsten Köpfe Berlins zum 030 Roundtable in den DATA SPACE by SAP eingeladen. Das Event brachte die Innovationsschmieden des Berliner Ökosystems zusammen und gab Innovationsmanagern die Möglichkeit sich auszutauschen und Erfolge, Herausforderungen und aktuelle Fragen miteinander zu diskutieren.

Die Zukunft vorherzusagen hat sich zu einer beliebten Disziplin für Firmen entwickelt, seit sich herumgesprochen hat, dass heutige Leistungen keineswegs zukünftigen Erfolg garantieren. Von den Unternehmen, die 1955 auf der Fortune 500 Liste standen, haben gerade mal 60 bis heute überlebt. Wie Dr.-Ing. Martin Heinig, Managing Director von SAP Labs Berlin, es darlegte als er den 030 Roundtable am 8. Oktober eröffnete: „Firmen wie unsere stehen allesamt vor denselben Herausforderungen: Wird es unser Unternehmen in 10 oder 20 Jahren noch geben und wie stellen wir sicher, dass wir auch in Zukunft noch erfolgreich sind? Wir alle haben Kunden, die sich dieselben Fragen stellen und wir wollen sie dabei unterstützen, die richtigen Antworten zu finden.“

Was könnte näherliegen als die Innovationslabore dieser Firmen in Kontakt zu bringen, damit sie ihre Erfahrungen teilen? Zu diesem Zweck veranstaltet SAP den 030 Roundtable, der seinen Namen von der Berliner Vorwahl bezieht. Mit seiner lebendigen Start-up-Szene und seiner starken akademischen Kompetenz ist Berlin eine hervorragende Wahl, um diese auf Innovation fokussierten Teilnehmer miteinander bekannt zu machen.

Innovation konzentriert sich auf Blockchain, Machine Learning, IoT, Smart Cities

Im Laufe eines dreigängigen Abendessens in der SAP DATA KITCHEN in Berlin-Mitte, diskutierten 20 Innovationsmanager die Probleme und Herausforderungen, vor denen ihre Abteilungen täglich stehen. Martin Heinig von SAP fasste diese zusammen: „Wie bemessen wir Erfolg? Worauf sollten wir uns konzentrieren – Entwicklung oder Marketing? Wie können wir ein Innovationslabor aufstellen, das tatsächliche Resultate bringt und somit für die Zukunft gerüstet ist? Es gibt Firmen, die ihre Innovationsschmieden oder Inkubatoren eingestampft haben. Das wollen wir natürlich vermeiden.“

SAPs eigene Innovationsabteilung, das SAP Innovation Center Network (ICN), verfügt über mehr als 250 Angestellte an acht Standorten rund um den Globus. Unterstützt vom Office of the CEO, nimmt sich das SAP ICN der Aufgabe an, neu aufkommende Technologien zu identifizieren, mit deren Hilfe zukünftige unternehmerische Herausforderungen für SAP und SAP-Kunden bewältigt werden können. Unlängst wurde das SAP ICN vom Capital-Magazin als eines der besten Innovationslabore Deutschlands ausgezeichnet.

Jan Schaffner, der das SAP ICN leitet, bildet sich darauf jedoch nichts ein. „Es ist nicht ganz einfach, sich als eine Innovationsabteilung unter so vielen anderen hervorzuheben, “ gab er zu. „Alle konzentrieren sich auf dieselben Themen: Blockchain, maschinelles Lernen, IoT, Smart Cities… Und was auch bemerkenswert ist: alle verwenden einen ähnlichen Prozess für Innovationsmanagement. Man inkubiert eine Idee, man bringt sie zum Wachsen indem man zusätzliche Ressourcen hinzufügt, und irgendwann skaliert sie innerhalb des Mutterkonzerns. Ich habe mich gefragt: welche Erkenntnisse haben wir nun gewonnen, was machen wir jeweils unterschiedlich in dieser Situation?“

Die Schlussfolgerung? Firmen unterscheiden sich nicht so sehr, wenn es darum geht, Themen zu identifizieren und sie voranzutreiben. Die Unterschiede betreffen eher die Art und Weise, wie diese Technologien dann erfolgreich in den Mutterkonzern eingebracht und dort adaptiert werden.

SAP bringt kluge, innovative Köpfe im Berliner Ökosystem zusammen

„Ich finde es wichtig, mit Innovationsmanagern von anderen Firmen zu netzwerken und von ihnen zu lernen,“ sagte John Calian, SVP und Leiter der Deutsche Telekom Innovation Labs (T-Labs) in Berlin, eine Abteilung, die verstärkt mit Universitäten zusammenarbeitet und sich auf Innovationen konzentriert, die drei bis sieben Jahre in der Zukunft liegen. „Wir machen sicher auch nicht alles richtig, und da ist es immer gut, herauszufinden, wie andere Firmen die Dinge anpacken, und zu versuchen, von ihnen zu lernen.“

Die Teilnehmer des Roundtable wechseln nach jedem Gang den Tisch. „Der 030 Roundtable ist eine sehr ungezwungene Art, mich mit neuen Leuten bekannt zu machen,“ sagte John Calian. „Ich versuche, jeden Monat drei oder vier Events hier in Berlin zu besuchen. Das Ökosystem bietet so viele Möglichkeiten, sich inspirieren zu lassen. Aber der Roundtable ist etwas Besonderes: hier erzählt man einander Geschichten beim Abendessen. Es ist angenehm, sich mit sechs oder sieben Personen zu unterhalten anstatt mit einer größeren Gruppe.“

Gastgeber Martin Heinig zeigte sich zufrieden mit dem Ausgang des Abends: „Während aller drei Gänge wurden gute Gespräche geführt mit wertvollen Einblicken in unsere gemeinsamen Problematiken und den Umgang mit diesen. Mir gefällt dieser offene Austausch. Das zeigt, wie sich Firmenkulturen in jüngster Zeit verändert haben. Die Zeiten sind vorbei als man die eigenen Herangehensweisen ängstlich gehütet hat. Jetzt stehen Transparenz und das Lernen vom Erfolg und Misserfolg der anderen im Vordergrund.“

Erfahren Sie mehr über das Berliner Ökosystem: @SAP_Berlin.