SAP baut Blockchain-Integration aus und gründet neue Industriekonsortien

SAP hat heute die Einführung neuer Services bekannt gegeben, die Kunden bei der Blockchain-Integration unterstützen. Gleichzeitig stellte die SAP zwei neue Konsortien vor, die eine schnellere gemeinsame Innovation mit Kunden und Partnern im Bereich branchenspezifische Blockchain-Lösungen ermöglichen.

Die Bekanntgabe erfolgte auf der Entwicklerkonferenz SAP TechEd, die vom 2. bis 5. Oktober in Las Vegas stattfindet.

Netzwerkerweiterbarkeit für offene Zusammenarbeit zwischen Unternehmen

Mit den neuen Services für Netzwerkerweiterbarkeit können Kunden und Partner unterschiedliche Blockchain-Infrastrukturen nahtlos integrieren. Die Services bieten unabhängig von der Umgebung überall die gleichen Funktionen. Damit unterstützen sie das Zusammenspiel zwischen

  • von der SAP bereitgestellten Knoten und lokalen oder in einer anderen Cloud vorhandenen Knoten
  • von Blockchain-gestützten SAP-Anwendungen und -Geschäftsprozessen mit extern betriebenen Knoten und Netzwerken

Dadurch sind Kunden in der Lage, spezifische regionale, hardwarebedingte, leistungs­bezogene und gesetzliche Anforderungen zu erfüllen.

Neu: Unterstützung für Quorum

Um Kunden maximale Flexibilität zu bieten, unterstützt SAP jetzt auch Quorum, eine Unternehmens­version von Ethereum. Das entspricht dem SAP-Konzept der Technologieunabhängigkeit und ergänzt die bereits realisierte Unterstützung von Hyperledger Fabric und MultiChain beim Service SAP Cloud Platform Blockchain. Erstanwendern steht die Unterstützung von Quorum jetzt zur Verfügung. Sie ermöglicht die Nutzung von intelligenten Verträgen, sogenannten Smart Contracts, in Blockchain-Netzwerken mit entsprechender Genehmigung.

Konzerne setzen Blockchain für mehr Sicherheit, Transparenz und Effizienz ein

Auf der Grundlage ihrer umfassenden Zusammenarbeit mit Kunden hat SAP zwei neue Konsortien ins Leben gerufen: Pharmaceuticals & Life Sciences sowie Agribusiness, Consumer Products & Retail. In diesen Konsortien erarbeiten SAP-Kunden, -Partner und andere Stakeholder gemeinsam branchen­übergreifende Anwendungsfälle für Blockchain, Bereiche für mögliche Kooperationen über Branchen hinweg und weitere Vorteile von genehmigten Blockchain-Netzwerken. Die beiden neuen Gruppen ergänzen das SAP-Hightech-Industrie-Konsortium, das sich seit seiner Gründung Anfang des Jahres mehr als verdoppelt hat. Inzwischen zählen 35 Mitglieder zu ihren drei SAP-Konsortien, darunter AmerisourceBergen, Arvato, Coca Cola North America und Maple Leaf Foods Inc.

„Blockchain bietet eine leistungsfähige Lösung, um mehr Vertrauen und Transparenz zwischen Unternehmen zu schaffen und die Zusammenarbeit zu vereinfachen“, sagte Gil Perez, Senior Vice President für den Bereich Products & Innovation und Head of Digital Customer Initiatives bei der SAP. „SAP bietet Kunden einfache Integration, technologische Flexibilität und branchenspezifische gemeinschaftliche Innovation. Dadurch ermöglicht sie ihnen, das Potenzial von Blockchain voll auszuschöpfen.“

Die Ausweitung der SAP-Initiativen im Bereich Blockchain kommen dem Bestreben vieler Unternehmen in immer mehr Branchen entgegen, die Vorteile der Distributed-Ledger-Technologie in Unternehmens­anwendungen zu nutzen. Einer neuen Umfrage unter SAP-Kunden und -Partnern zufolge steigt das Interesse an Blockchain in zahlreichen Unternehmensfunktionen, darunter auch im Finanzwesen. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Als Marktführer für Unternehmenssoftware unterstützt die SAP SE Firmen jeder Größe und Branche, ihr Geschäft profitabel zu betreiben, sich kontinuierlich anzupassen und nachhaltig zu wachsen. Vom Back Office bis zur Vorstandsetage, vom Warenlager bis ins Regal, vom Desktop bis hin zum mobilen Endgerät – SAP versetzt Menschen und Organisationen in die Lage, effizienter zusammenzuarbeiten und Geschäftsinformationen effektiver zu nutzen als die Konkurrenz. Über 404.000 Kunden aus der privaten Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung setzen auf SAP-Anwendungen und ­Dienstleistungen, um ihre Ziele besser zu erreichen. Weitere Informationen unter www.sap.de.

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