Meet and Code macht Jugend fit fürs Programmieren

Während der „Meet and Code“ vom 6. bis zum 21. Oktober 2018 treffen sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene, um die Freude am Kodieren und der digitalen Welt zu entdecken. Spannende Projekte werden von der Initiative in zahlreichen europäischen Ländern mit Fördergeldern und Ressourcen unterstützt.

Das thematische und zeitliche Dach für Meet and Code bildet die EU Code Week – eine Graswurzelbewegung, die das Programmieren aus dunklen Hinterzimmern und neongrellen Großraumbüros „ins Leben“ bringen will. Denn obwohl Europa zu den am weitesten entwickelten Industrieregionen zählt, besteht hinsichtlich digitaler Bildung noch immer starker Nachholbedarf. Fast die Hälfte der Bevölkerung gilt als in dieser Hinsicht unzureichend geschult.

Dem will Meet and Code entgegenwirken. Die Initiative wird von SAP zusammen mit dem IT-Portal Stifter-helfen und den jeweiligen Länderpartnern des TechSoup-Europe-Netzwerkes organisiert, um europaweit Projekte im Bereich der digitalen Bildung von jungen Menschen zu fördern. SAP bietet hierbei finanzielle Unterstützung und stellt Ressourcen bereit. Im Fokus stehen junge Menschen zwischen acht und 24 Jahren. Die geförderten Projekte und Veranstaltungen sollen ihnen wichtige Einblicke ins Programmieren vermitteln und zeigen, wie die digitale Welt funktioniert: spielerisch, mit viel Freiraum und Kreativität.

Dass die Initiatoren mit Meet and Code einen Nerv getroffen haben, zeigt sich an der Zahl der angemeldeten Projekte. Waren es beim ersten Mal noch 599 unterstützte Projekte, haben sich für dieses Jahr über 1000 Events und Projekte in 22 Ländern registriert.

Spielerisch entdecken und entwickeln

Es geht also nicht um klassischen Unterricht, sondern darum, aktiv Fähigkeiten für die Umsetzung eigener Ideen zu entwickeln. Es geht ums Entdecken des eigenen „digitalen Potenzials“, das wichtigste Kapital im Zeitalter einer umfassenden Transformation. Der Weg zu diesem Ziel kann zum Beispiel ein Hackathon sein, aber auch ein Programmier-Café oder ein Workshop. Mitmachen können einzelne Bewerber, aber auch Schulen oder gemeinnützige Organisationen.

Vom Schokodrucker bis zum IoT

Mit Schwierigkeitsgraden von Anfängern bis zu Experten deckt Meet and Code ein weites Spektrum ab. So gibt es beispielsweise in einem Technik-Museum einen Aktionstag, der von verschiedenen Universitäten unterstützt wird und spektakuläre Aktivitäten wie Robo-Fußball und einen 3D-Schokodrucker bietet. Im Angebot ist darüber hinaus ein Kurs zu Machine Learning und künstliche Intelligenz, der auch zur kritischen Auseinandersetzung mit der Materie anregt. Ähnliche Ziele und Methoden verfolgt ein Crashkurs zum Internet der Dinge, in dessen Rahmen eine eigene „intelligente“ Alarmanlage entworfen und gebaut werden soll.

Anders als im letzten Jahr gibt es 2018 zudem das Angebot kostenloser Online-Fortbildungen für Lehrer und Leiter. Unter dem Motto „Train the Trainer“ stehen hier Materialien und Seminare zu den Themen Scratch, Calliope, Mini und App-Entwicklung bereit.

„Digitale Bildung gehört zu den wichtigsten Investitionen für die Zukunftsfähigkeit Europas“, erklärt Hartmut Thomsen, Präsident Mittel- und Osteuropa bei SAP. „Und trotz der guten Voraussetzungen, die unsere Digital Natives mitbringen: Es kann und muss noch viel mehr dafür getan werden, die nächsten Generationen optimal auf das Leben in einer vernetzten Welt vorzubereiten. Bei Meet and Code geht es ums Lernen und Ausprobieren. Vor allem aber geht es darum, Hemmschwellen abzubauen und eine positive, kreative Energie zu generieren, die mittelfristig den nachhaltigsten Nährboden für echte Innovationen bildet.“

Weitere Informationen:

Erfahren Sie mehr zu Meet and Code