4 Trends für Geschäftsreisen im Jahr 2030

Selbstfahrende Autos, Hyperloops und Roboter als Servicemitarbeiter ‒ so kühn scheinen manche Visionen aus Science-Fiction-Filmen gar nicht mehr zu sein. Vieles wird vielleicht schon in naher Zukunft möglich sein. Fragen Sie sich auch, wie Geschäftsreisen im Jahr 2030 aussehen könnten und welche Veränderungen Ihr Geschäftsreisemanagement abbilden sollte? Dann werfen Sie mit uns einen Blick in die Zukunft.

Zwölf Jahre scheinen keine allzu lange Zeit zu sein, aber in diesem Zeitraum kann sich unglaublich viel verändern. Denken Sie einfach einmal zwölf Jahre zurück: Im Jahr 2006 gab es noch keine Smartphones. Twitter und Facebook steckten in den Kinderschuhen und an Uber oder AirBnB hat noch niemand gedacht. Noch nie zuvor haben sich Plattformen und Technologien so rasant weiterentwickelt wie heute. Davon unberührt wird aber die Tatsache bleiben, dass Mitarbeiter reisen. Es sogar wahrscheinlich, dass die Reisetätigkeit weiter zunehmen wird. Unter anderem deshalb, weil Arbeitszeiten noch flexibler und Mitarbeiter nicht mehr an streng getaktete Bürozeiten gebunden sein werden – wenn sie überhaupt noch in „festen“ Büros arbeiten. Im Jahr 2030 wird man von nahezu überall aus arbeiten können. Es wird selbstverständlich sein, in virtuellen Teams, die über den gesamten Globus verteilt sind, zu agieren – mit dem entsprechenden Reiseaufwand, wenn sich Teams doch persönlich zusammenfinden möchten.

Geschäftsreiseverantwortliche, die ihr Unternehmen zukunftssicher aufstellen möchten, sollten die folgenden vier Trends und Entwicklungen berücksichtigen:

1) Personalisierung und Individualisierung

Big Data, Bots und Künstliche Intelligenz (KI) machen es möglich: Im Jahr 2030 ist der Buchungsprozess weitgehend automatisiert. Zudem analysieren intelligente Buchungssysteme die Daten der Reisenden und schneiden Geschäftsreisen auf individuelle Vorlieben und Bedürfnisse zu.

Möglich wird das, weil professionelle Lösungen für das Geschäftsreisemanagement wie SAP Concur einen umfangreichen Datenpool bieten, in den nicht nur Flug- und Übernachtungsdaten, sondern auch andere Dienstleistungen und Ausgaben einfließen – wie zum Beispiel Taxifahrt oder Restaurantbesuche. Mithilfe KI-basierter Technologien können diese Daten analysiert und wiederkehrende Muster für jeden Reisenden identifiziert werden.

Neue Technologien werden es uns zudem ermöglichen, Gefahrenlagen noch besser vorherzusagen. Natürlich werden Naturkatastrophen immer ein unkalkulierbares Risiko bleiben, aber gerade menschgemachte Störfälle wie Streiks werden vorhersehbar sein. So wird KI beispielsweise Medienberichte und Social-Media-Beiträge analysieren und daraus mögliche Gefahrenwarnungen ableiten. Entsprechend berücksichtigt sie diese Informationen dann auch bei Buchungen und leitet Reisende gegebenenfalls um.

2) Partnerschaften und Plattformen

Plattformen wie Facebook, Amazon oder auch Zalando sind die Erfolgsgeschichten der letzten Jahre und dieser Trend setzt sich fort – mit Auswirkungen auf den Geschäftsreisemarkt. Das betrifft zum Beispiel den Übernachtungsbereich. Reisende suchen immer häufiger nach alternativen Unterkünften, wenn sie längere Auslandsaufenthalte planen und sie nutzen dafür zunehmend Plattformen wie AirBnB.

Aber auch in anderen Bereichen profitieren Unternehmen von Plattformlösungen, die ein breites Spektrum an Partnern integrieren. So müssen sich Finanz- und Travel-Management-Verantwortliche angesichts zunehmender globaler Mobilität schon heute mit Themen wie Mehrwertsteuerrückerstattung oder Einreisebestimmungen beschäftigen, die länderspezifisch geregelt sind, sich häufig ändern und immer mehr an Brisanz gewinnen. Wer dafür mit externen Dienstleistern zusammenarbeitet, profitiert noch mehr davon, wenn deren Lösungen in die entsprechende Plattform für das Reisekostenmanagement integriert sind.

Daher wird es in Zukunft erfolgsentscheidend sein, mit den richtigen Partnern zusammenzuarbeiten. Für Unternehmen heißt das, möglichst auf Lösungen für das Geschäftsreisemanagement zu setzen, die verschiedenste Dienstleister integrieren.

3) Nachhaltigkeit

Im Pariser Klimaabkommen wurde beschlossen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad zu begrenzen. Damit das gelingt, dürften im Jahr 2030 noch höchstens rund 37 Gigatonnen CO2 ausgestoßen werden. Im Luftverkehr gibt es schon jetzt Initiativen, die darauf abzielen, die Kraftstoffeffizienz zu erhöhen. 2017 haben sich 66 Länder dazu verpflichtet, die Emissionszunahme zwischen 2021 und 2035 um 80 Prozent zu verringern. Einige der heutigen Flugbuchungssysteme listen darum die CO2-Bilanz eines Fluges auf. Die Reisenden im Jahr 2030 werden genau auf diese CO2-Bilanz ihrer Reisen achten. Daher ist es entscheidend, dass Reisebuchungssysteme diese Informationen noch transparenter machen und Unternehmen auf nachhaltige Reisen mit einem geringen CO2-Fußabdruck setzen.

4) Work-Life-Blending

Dank Diensthandy, Laptop und Cloud-Systemen kann heute jeder Ort zum Arbeitsplatz werden. Das schafft viele Freiheiten, verleitet aber auch dazu, Arbeit mit in den Feierabend zu nehmen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit verschwimmen bereits jetzt, bis ins Jahr 2030 wird sich dieser Trend weiter verstärken.

Für Unternehmen bedeutet das, dass sie noch mehr auf das Wohlbefinden und die Gesundheit ihrer Reisenden achten müssen. Wenn Arbeit und Freizeit immer mehr verschmelzen und gleichzeitig das Reiseaufkommen zunimmt, birgt das unter anderem ein erhöhtes Stresspotential. Geschäftsreisen im Jahr 2030 bedeutet für Unternehmen nicht mehr nur die Ausgaben und Spesenabrechnungen ihrer Reisenden zu überwachen, sondern auch das emotionale Wohlbefinden. Im Jahr 2030 analysieren KI-basierte Technologien daher vollautomatisch entsprechende Reisedaten und unterstützen Verantwortliche bei der Entscheidung, welchen Mitarbeiter man bedenkenlos auf Geschäftsreise schicken kann und wer ein empfohlenes Reisepensum vielleicht schon überschritten hat.

Daten sind der Schlüssel zur Zukunft

Zwölf Jahre sind eine lange Zeit, in der viel passieren kann und wird. Doch alle Entwicklungen haben eines gemeinsam: Daten. Anfangs haben wir behauptet, dass sich Geschäftsreisen im Jahr 2030 radikal verändert haben werden. Das war sogar untertrieben. Denn die Entwicklungen, die wir in der Geschäftsreisebranche beobachten, betreffen natürlich viele andere Lebensbereiche. Die ganze Welt steht an der Schwelle zu einem neuen Zeitalter. Ein Zeitalter, in dem die Automatisierung und die intelligente Nutzung von Daten unser Leben sicherer und einfacher machen kann. Diese neue vernetzte Welt wird sich noch schneller bewegen und verändern, aber eines wird konstant bleiben: Das Bedürfnis der Menschen zu reisen, um andere Menschen zu treffen und Vertrauen aufzubauen.

Wie eine Geschäftsreise mit SAP Concur heute aussieht, erfahren Sie in diesem Video.