Nachhaltigkeit: Warum Unternehmen die Welt verbessern müssen

Immer mehr Firmen leisten einen nachhaltigen Beitrag für Gesellschaft und Umwelt. SAP engagiert sich etwa in Sachen Klimaschutz, Chancengleichheit und digitale Ethik.

In den vergangenen Jahren hält bei vielen Unternehmen ein Umdenken Einzug: Weg von der reinen Gewinnmaximierung hin zu einer aktiveren Rolle in der Gesellschaft. Auch in der Finanzwelt setzt sich allmählich die Überzeugung durch, dass hohe Unternehmensgewinne allein nicht reichen. So mahnte etwa Wallstreet-Schwergewicht Larry Fink, Chef der Investmentgesellschaft BlackRock, Anfang des Jahres in einem Brief an die CEOs internationaler Konzerne: „Um langfristig erfolgreich zu sein, muss jedes Unternehmen nicht nur gute Zahlen liefern, sondern auch zeigen, wie es einen positiven Beitrag für die Gesellschaft leistet.“

In Deutschland engagieren sich derzeit rund zwei Drittel der Unternehmen gesellschaftlich, so das Ergebnis einer aktuellen Studie des Stifterverbandes und der Bertelsmann-Stiftung. Dabei reicht die Bandbreite der Maßnahmen von eigenen Hilfsprojekten über die Freistellung von Mitarbeitern für ehrenamtliche Tätigkeiten bis zur Ausrichtung der Unternehmensführung auf ressourcenschonende Projekte und Produkte. Besonders im Fokus der Firmen steht das Thema Nachhaltigkeit – in den Bereichen Ökologie, Ökonomie und Soziales.

Auch für den Softwarehersteller SAP gehört die gesellschaftliche Mitwirkung zum Kern seiner Unternehmensvision. Basis sind dabei Nachhaltigkeitsziele, welche die Vereinten Nationen (UN) formuliert haben, beispielsweise die Bekämpfung der Armut oder des Klimawandels. „Der Hebel von SAP, eine nachhaltige Zukunft zu gestalten, liegt zwar vorrangig darin, wie wir Kunden ermöglichen, mit Hilfe unserer Produkte eine positive ökonomische, soziale und ökologische Wirkung zu erzielen. Es war aber schon immer unsere Ambition, mit gutem Beispiel voranzugehen und ein glaubwürdiges Vorbild für ein nachhaltiges Unternehmen zu sein“, so Chief Sustainability Officer Daniel Schmid.

Erneuerbare Energie: SAP will bis 2025 klimaneutral wirtschaften

Die Walldorfer nehmen ihre Verantwortung ernst und reduzieren aktiv ihre Treibhausgasemissionen. Das Ziel: bis 2025 klimaneutral zu wirtschaften. Um diese ambitionierte Marke zu erreichen, setzt SAP auf erneuerbare Energien. So läuft etwa die SAP Cloud zu 100 Prozent mit Strom aus Sonne, Wind und Co. Die Klimaschutz-Programme greifen: Im Jahr 2017 konnte der Softwarehersteller seine CO2-Emmission im Vergleich zum Vorjahr um 14 Prozent senken. Zudem stieg die Recyclingquote bei elektronischem Abfall. 2017 führte SAP 133 Tonnen an veraltetem IT-Equipment der Wiederverwertung zu, ein Plus von 25 Prozent.

2017 erreichte SAP sein Etappenziel, den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 25 Prozent zu erhöhen.
Chancengleichheit: Den Anteil weiblicher Führungskräfte stetig erhöhen (Quelle: SAP SE, Wolfram Scheible)

Mehr Vielfalt und Chancengleichheit

Wenn es um soziale Nachhaltigkeit geht, ist SAP ebenfalls weit vorn. Bei seiner Belegschaft achtet das Unternehmen auf Chancengleichheit. 2017 erreichte es sein Etappenziel, den Anteil von Frauen in Führungspositionen auf 25 Prozent zu erhöhen. „Wir reden bei SAP nicht von weiblichen Führungskräften, wir sprechen von Führungspersönlichkeiten“, so SAP CEO Bill McDermott. Mit seinen Produkten fördert der Technologiekonzern ebenfalls Vielfalt und Chancengleichheit. Die Software-Lösung SAP SuccessFactors unterstützt Unternehmen etwa bei einem fairen Recruitingprozess, bei dem Geschlecht, Alter oder Aussehen keine Rolle spielen.

Das umfangreiche Bündel an Maßnahmen beschert SAP regelmäßig den Titel des nachhaltigsten Softwareherstellers der Welt. So stufte ihn der Dow Jones Sustainability Index, der für die Bewertung großer Unternehmen neben ökonomischen auch ökologische und soziale Kriterien heranzieht, 2018 zum zwölften Mal in Folge als Branchenprimus ein.

Das umfangreiche Bündel an Maßnahmen beschert SAP regelmäßig den Titel des nachhaltigsten Softwareherstellers der Welt.
Engagierte Mitarbeiter: Rund 300.000 freiwillige Arbeitsstunden für soziale Projekte (Quelle: SAP SE)

Digitale Ethik im Umgang mit KI

Eine weitere Vorreiterrolle nimmt SAP im Umgang mit Künstlicher Intelligenz (KI) ein. Weltweit sind KI-Lösungen auf dem Vormarsch, auch bei SAP. Als erstes europäisches Technologieunternehmen hat SAP einen externen Beirat für den ethischen Umgang mit KI geschaffen und entwickelt entsprechende Leitlinien. „Künstliche Intelligenz eröffnet riesige Chancen, birgt aber auch nie dagewesene und häufig noch nicht vorhersehbare Herausforderungen für die Gesellschaft“, sagt Susan Liautaud, Dozentin für Public Policy und Rechtswissenschaft an der Standford University und Beiratsmitglied. „Mit dem Beirat für den ethischen Umgang mit Künstlicher Intelligenz können wir eine ethische KI zum Wohle von Mensch und Gesellschaft gewährleisten.“

SAP treibt verantwortungsvolles Handeln über alle Ebenen voran – von der Gesellschaft über Unternehmen und Mitarbeiter bis hin zu den Kunden. So sorgen letztere ihrerseits mit SAP-Produkten für mehr Nachhaltigkeit und soziales Engagement. Lösungen aus Walldorf helfen ihnen dabei, Energie und Ressourcen zu sparen, Kinderspielzeug ohne giftige Inhaltsstoffe zu produzieren oder Unfälle in Fabriken zu vermeiden. Hier finden Sie Beispiele dafür, wie dieser Einsatz für Menschen und Umwelt rund um den Globus der Gesellschaft zugutekommt.