Was ist die SAP? Hier finden Sie harte Fakten rund um Europas größten Hersteller von Unternehmenssoftware.

SAP ist einer der weltweit führenden Anbieter von Software für die Steuerung von Geschäftsprozessen. Die von SAP entwickelten Lösungen ermöglichen eine effektive Datenverarbeitung und einen unternehmensübergreifenden Informationsfluss.

Die Firma wurde 1972 gegründet und zunächst „Systemanalyse Programmentwicklung“ genannt. Später wurde der Name abgekürzt zu SAP. Das Softwarehaus begann als Fünfmann-Unternehmen und wuchs schnell zu einem multinationalen Konzern mit Sitz in Walldorf, der heute über 100.000 Mitarbeiter rund um die Welt beschäftigt.

Mit der Einführung der Lösungen SAP R/2 und SAP R/3 etablierte SAP einen weltweiten Standard für ERP-Software (Enterprise Resource Planning). Mit SAP S/4HANA folgte dann die nächste Generation der SAP-ERP-Software. Die Plattform macht die In-Memory-Technologie für ERP-Anwender nutzbar, sodass riesige Datenmengen in Echtzeit verarbeitet werden können. Zudem lassen sich neue Technologien wie künstliche Intelligenz (KI) und maschinelles Lernen einbinden.

SAP S/4HANA ist eine intelligente Suite, die alle Anwendungen für die unterschiedlichen Geschäftsbereiche eines Unternehmens auf einer digitalen Plattform verbindet. Somit ersetzt SAP S/4HANA die alte, prozessgesteuerte Plattform. SAP verzeichnet heute über 220 Millionen Cloud-Nutzer, bietet mehr als 100 Lösungen, die alle Geschäftsbereiche abdecken, und führt mit dem umfangreichsten Portfolio an Cloudlösungen das Feld der Anbieter an.

An der Spitze des Konzerns steht Christian Klein. Er leitet den Vorstand der SAP SE und ist mit 40 Jahren der jüngste Vorstandschef eines Dax-30-Unternehmens.*

Wie sieht die SAP in Zahlen aus?

Weltweit laufen 77 Prozent aller Transaktionen (Erlöse durch Geschäftsvorgänge) über SAP-Systeme. 99 Prozent der Dax-Unternehmen arbeiten mit Lösungen der SAP. Über drei Viertel der Lebensmittel weltweit werden von Unternehmen produziert, die SAP-Lösungen einsetzen.

Kunden über 444.000 Unternehmen weltweit, davon rund 80 Prozent kleine und mittlere Unternehmen
über 215 Mio. Cloud-Nutzer weltweit
Mitarbeiter über 100.330
Partner über 21.100 weltweit
Länder in über 180 Nationen aktiv

Was bedeutet SAP?

Der Name ist eine Kurzform des ursprünglichen deutschen Namens Systemanalyse Programmentwicklung. Heute lautet der rechtliche Unternehmensname SAP SE. Die Abkürzung SE steht für Societas Europaea und bezeichnet eine Aktiengesellschaft nach EU-Recht.

Wofür wird SAP-Software verwendet?

Traditionelle Geschäftsmodelle setzen oft auf die dezentrale Datenhaltung, bei der jeder Geschäftsbereich seine eigenen operativen Daten in einer separaten Datenbank speichert. Dadurch wird es für die Mitarbeiter in den verschiedenen Abteilungen schwierig, auf die Informationen der jeweils anderen Abteilungen zuzugreifen. Doppelt angelegte und gespeicherte Daten erhöhen nicht nur die IT-Kosten, sondern auch das Risiko von Datenfehlern.

SAP-Software bietet ein zentrales Datenmanagement das unternehmensweit eine einheitliche Sicht auf alle Daten ermöglicht. So können Unternehmen komplexe Geschäftsprozesse effizienter verwalten, denn die Mitarbeiter in den Fachabteilungen erhalten Echtzeit-Einblicke in alle Bereiche des Unternehmens. Auf diese Weise können sie Workflows beschleunigen, ihre betriebliche Effizienz steigern, die Produktivität erhöhen, ein besseres Kundenerlebnis bieten und letztlich ihre Gewinne steigern.

Was ist ERP-Software?

ERP steht für „Enterprise Resource Planning.“ ERP-Software umfasst alle Kerngeschäftsbereiche, beispielsweise Beschaffung, Produktion, Materialwirtschaft, Vertrieb, Marketing, Finanzwesen und Personalwirtschaft (Human Resources, HR).

SAP war eines der ersten Unternehmen, das Standardlösungen für Unternehmenssoftware entwickelt hat und bietet heute branchenführende, moderne ERP-Lösungen an.

War SAP ein Start-up?

Es begann mit einer kleinen Gruppe von fünf Freunden, die eine große Idee hatten: die Vision eines digital vernetzten Unternehmens. Dietmar Hopp, Klaus Tschira, Hans-Werner Hector, Hasso Plattner und Claus Wellenreuther gründeten 1972 das Unternehmen, zunächst in der Rechtsform einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts. Ein Jahr später brachten Sie ihr erstes Produkt auf den Markt.

Die Gründer und Mitarbeiter arbeiteten eng mit ihren Kunden zusammen. Oft saßen sie  bei ihren Kunden im Büro, um deren betriebswirtschaftliche Anforderungen und Prozesse zu verstehen. Hier erfahren Sie mehr über die Geschichte der SAP.

Seitdem ist das Unternehmen stetig gewachsen, durch Erschließung neuer Marktsegmente und weltweite Firmenzukäufe. So wurde aus einem kleinen, deutschen Start-up-Unternehmen einer der größten Technologiekonzerne der Welt und ein weltweit führender Anbieter von Unternehmenssoftware.

Trotzdem hat die Firma ihren Pioniergeist nie verloren und bleibt dem Ziel verschrieben, bahnbrechende Lösungen zu entwickeln, die das Leben der Menschen verbessern.

Wofür steht SAP?

SAP hilft Unternehmen und Organisationen jeder Größe und Branche, gewinnbringend zu wirtschaften, sich stetig anzupassen und nachhaltig zu wachsen.

Das Unternehmen entwickelt Softwarelösungen, die von kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen genutzt werden. Mit Standardanwendungen, Branchenlösungen, Plattformen und Technologien kann jeder Geschäftsprozess abgebildet und gestaltet werden. Die Software sammelt und verarbeitet Daten auf einer einzigen Plattform, angefangen bei der Rohstoffbeschaffung über die Produktion bis hin zur Kundenzufriedenheit. Die SAP-Lösungen können vor Ort am Benutzerstandort installiert werden oder der Zugriff erfolgt über die Cloud. Sie unterstützten Unternehmen dabei, die gesamte Wertschöpfungskette zu analysieren und effizient zu gestalten. Mit SAP-Lösungen können auch Prognosen erstellt werden, beispielsweise darüber, wann eine Maschine repariert werden muss oder wie sich der Umsatz im nächsten Halbjahr entwickeln wird.

Zudem hilft SAP Kunden, operative Daten und Experience-Daten, wie Kauferlebnis und Kundenfeedback, miteinander zu verknüpfen. Dadurch können Unternehmen ihre Kunden besser verstehen und auf ihre Anliegen reagieren.

Für welche Werte steht die SAP?

Gemeinsam mit den Kunden und Partnern möchte die SAP Branchen von Grund auf verändern, nachhaltiges Wirtschaftswachstum ermöglichen, das Leben in der Gesellschaft verbessern und die Umwelt schützen.

Zu den Zielen der SAP gehören:

  • Abläufe der weltweiten Wirtschaft verbessern
  • Lebensqualität der Menschen erhöhen
  • Innovationen schaffen, mit denen Unternehmen eine erfolgreiche Zukunft gestalten
  • Gleichberechtigung fördern
Studien wie der Edelmann Trust Barometer zeigen: 73 Prozent der Menschen glauben, dass Unternehmen die Gesellschaft tatsächlich verbessern können.

Die SAP unterstützt die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen und hat bereits konkrete Projekte umgesetzt. Beispielsweise hat sich das Unternehmen verpflichtet, zum UN-Ziel 13 „Klimaschutz“ beizutragen und eine globale Erwärmung von mehr als 1,5°C im Vergleich zum vorindustriellen Niveau zu verhindern. Damit ist die SAP eines von sieben globalen Unternehmen und das erste in Deutschland, das sich diesem Ziel verpflichtet hat.
Mit gutem Beispiel voran geht die SAP auch beim Thema Diversity: Das Unternehmen setzt auf die Vielfalt der Mitarbeiter und unternimmt alles, damit jeder die gleichen Chancen bekommt.

Warum ist die SAP als Arbeitgeber so beliebt?

Was ist es, was die SAP ausmacht? Die Mitarbeiter sind das wichtigste Kapital für die SAP und der Grund für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens. Bei SAP entwickeln sich die Mitarbeiter in einem Umfeld, das den offenen, freien Austausch von Ideen, Zusammenarbeit, Individualität und Vielfalt fördert. Darüber hinaus genießen sie Arbeitgeberleistungen, die zu den besten der Branche zählen.

Regelmäßig erhält die SAP Auszeichnungen als Top-Arbeitgeber von Great Place to Work, Glasdoor, Global Top Employer und anderen Institutionen.

Wer mehr über „Life at SAP“ erfahren möchte, kann es haufnah auf  Twitter und Instagram erleben .

Was sind SAP-Kenntnisse?

Viele IT-Stellenausschreibungen verlangen heutzutage SAP-Kenntnisse. Durch die Umstellung von SAP ERP auf SAP S/4HANA ist die Nachfrage nach Fachkräften besonders hoch. SAP-Kenntnisse sind besonders im Beratungsgeschäft, in der Programmierung aber auch in Bezug auf das Anwenden der Lösungen stark nachgefragt – und das unabhängig von der Branche oder dem konkreten Unternehmensbereich (Beschaffung, Produktion, Materialwirtschaft, Vertrieb, Personalwesen, Marketing und dem Finanz- und Rechnungswesen).

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*Stand: Juli 2020, die aktuellen Zahlen sind hier aufgelistet.