Soccer team in a huddle

3 Tipps für eine erfolgreiche Mobilstrategie

14. Oktober 2014 von Thorsten Haas 0

Eine Mobilstrategie lässt sich nicht von heute auf morgen umsetzen. Der interaktive Leitfaden von SAP bietet praktische Tipps.

Laut des Branchenverbandes BITKOM verbreiten sich Mobilgeräte in Deutschland weiter rasant. Die Verkaufszahlen für Tablets steigen zweistellig. Ähnlich sieht es bei Smartphones aus. Auch in der Geschäftswelt sind Mobilgeräte auf dem Vormarsch und sind vielerorts so selbstverständlich wie das Fehlen eines Faxgerätes. Verschiedenste Prozesse lassen sich mobil und damit effizienter und in Echtzeit abbilden: von Reisekosten- und Zeiterfassung, Bestellungen, Analysen von Geschäftszahlen bis hin zur mobilen Wartung und Instandhaltung. Die Abbildung von mobilen Geschäftsprozessen stellt Unternehmen vor größere Herausforderungen verglichen mit der privaten Nutzung von mobilen Anwendungen. Schließlich geht es um Geschäftsdaten, die sicher übermittelt werden müssen. Und dies vor dem Hintergrund einer schier endlosen Zahl an Endgeräten und Betriebssystemen.

infografik-mobile-strategie-in-der-unternehmenswelt-1-638

Um diese Komplexität in den Griff zu bekommen, ist ein strategisches Vorgehen sinnvoll. Jedoch haben die wenigsten Unternehmen eine langfristige mobile Strategie implementiert. Oft werden neben von der IT zentral bereitgestellten Funktionen wie E-Mail und Kalender einzelne Apps für Fachbereiche entwickelt. Wichtig ist jedoch die Sicherheit im Blick zu behalten und die Mobilstrategie in die IT-Landschaft des Unternehmens zu integrieren. Gartner erwartet, dass 2017 rund 75 Prozent der mobilen Sicherheitsverletzungen auf Funktionsunzulänglichkeiten mobiler Apps zurückzuführen sind. Mit dem SAP Mobile Secure Portfolio ist SAP Marktführer und bietet eine wegweisende Sicherheitslösung um Geräte und Apps zu sichern und zu verwalten.

Wie Unternehmen den Einstieg in die mobile Welt erfolgreich meistern, zeigt die Mobile Strategy Map. Neben Referenzen und White Paper werden Checklisten sowie ein Überblick über das mobile Portfolio der SAP zur Verfügung gestellt.

Die folgenden drei Tipps bieten eine Hilfestellung bei der Umsetzung der Mobilstrategie:

Tipp Nr. 1: Den Umweg über Einzellösungen vermeiden

Einzellösungen können verlockend wirken, denn sie sind mit geringen Kosten verbunden und konzentrieren sich meist auf ein einziges Geschäftsproblem. Durch den Einsatz diverser Einzellösungen entsteht jedoch ein großer IT-Mehraufwand. So müssen beispielsweise mehrere Apps verwaltet werden. Datensilos zwischen den Lösungen können zu Datenredundanzen und -ungenauigkeiten führen. Entscheidungen werden deshalb häufig aus dem Bauch heraus und nicht auf Basis der vorhandenen Daten getroffen. Möchten Sie für jedes zu unterstützende Mobilgerät Anpassungen an jeder Einzellösung vornehmen?

Stattdessen sollten Sie über eine Plattformlösung nachdenken, die sich flexibel an Ihre Geschäftsanforderungen anpassen lässt. Mit einer einzigen Plattform kann die Benutzerabhängigkeit vermindert und die Softwarelandschaft vereinfacht werden. In-Memory-Plattformen helfen beispielsweise dabei, Geschäftsabläufe zu beschleunigen, indem sie verwertbare Informationen in Echtzeit bereitstellen. Mit dieser Technologie können große Datenmengen aus verschiedenen Bereichen mit hoher Geschwindigkeit gesammelt und analysiert werden, z.B. Vertriebs-, Kunden- und Social-Media-Daten.

Durch die Integration von Transaktions- und Analysedaten auf einer einzigen Plattform können IT-Experten unnötige Datenbewegungen verhindern und die Verarbeitungsdauer deutlich reduzieren. Wer würde nein zu einem Mobilgerät sagen, das Geschwindigkeit und Genauigkeit auf diese Weise verbindet?

Während beim Umstieg auf mobile Lösungen die Gunst der Stunde eine wichtige Rolle spielt, sollten Sie mit Ihrer Mobilstrategie langfristige Ziele verfolgen. Denken Sie vor der Entscheidung für eine Einzellösung an das größere Ziel, auf das Sie hinarbeiten.

Tipp Nr. 2: Ein Team zusammenstellen, das etwas bewirken kann
screenshot1

Mobile Lösungen können Ihr Unternehmenswachstum und Ihr Geschäft nur dann ankurbeln, wenn Ihre Mitarbeiter die Anwendungen, die Sie entwickelt haben, tatsächlich aktiv nutzen. Es ist ein weit verbreiteter Irrglaube, dass mobile Lösungen und Daten nur der Unternehmensleitung oder Datenanalysten zur Verfügung gestellt werden können. Die Akzeptanz mobiler Lösungen in allen Bereichen des Unternehmens ist Voraussetzung dafür, dass sich Ihre Investition lohnt. Zu oft jedoch werden für den Umstieg auf mobile Lösungen keine Vollzeitressourcen eingesetzt.

Die IT-Abteilung sollte den Aufbau eines Fokusteams veranlassen, das das Unternehmen beim Einstieg in die mobile Welt unterstützt. Um sicherzugehen, dass Sie an Ihrem Mobile-Plan festhalten, sollten Sie zu Beginn eine Teamleitung bestimmen, die Erfahrung mit der Einführung von Innovationen hat – in produktiven Szenarien und nicht nur in Pilotprojekten. Die Teamleitung ist neben der Umsetzung der Mobilstrategie auch dafür zuständig, dass ein ROI erzielt und dies kommuniziert wird. Hierbei ist es sehr wichtig, dass der Hauptverantwortliche sich im Unternehmen genügend Glaubwürdigkeit verschaffen kann, um Projekte zu realisieren und voranzutreiben.

Bei der Zusammenstellung des Teams sollten folgende Rollen nicht fehlen:

  • Solution Architect
  • Usability-Spezialist
  • Business-Analyst
  • HR-Spezialist

Zu den Aufgaben des Teams gehört es, die Mitarbeiter zu schulen und ihnen die Möglichkeiten und die Vorteile eines Datenzugriffs in Echtzeit aufzuzeigen. Verdeutlichen Sie Ihrem Personal den Wert Ihrer Geschäftsdaten und stellen Sie sicher, dass Ihre Mitarbeiter erkennen, wie Sie persönlich zum Erfolg der Mobile-Initiative beitragen können.

Tipp Nr. 3: Schnellere Entscheidungen und Reaktionen ermöglichen

Keine Datensilos und eine klare Strategie. Ein mobiles Unternehmen zeigt seinen Mitarbeitern das entscheidende strategische Unternehmensziel auf und ermuntert sie, gemeinsam mit ihrem Team darauf hinzuarbeiten. Mobile Lösungen entlasten die IT-Abteilung, da die Mitarbeiter ihre Anforderungen mit weniger Hilfestellung umsetzen können. Vor allem aber können sie sich schneller und kostengünstiger Einblicke verschaffen und sofort reagieren. Mobiler Zugriff ermöglicht Echtzeitergebnisse in den folgenden Anwendungsszenarien:

  • Produkt- oder Service-Innovation
  • Kundenservice und Support
  • Preisoptimierung
  • Market and Competitive Intelligence
  • Optimierung und Steuerung von Abläufen

Hier finden Sie Ihre Roadmap zum mobilen Unternehmen.

 

Das IT-Onlinemagazin befragt derzeit SAP-Anwender: „Was erwarten Sie von mobilen SAP-Lösungen?“ Nehmen Sie sich 1-2 Minuten Zeit, machen Sie mit … und erfahren Sie, was andere Anwender vom mobilen Arbeiten denken und in welchen Bereichen sie derzeit investieren: http://it-onlinemagazin.de/investitionsmonitor/

Tags: ,

Leave a Reply