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Africa Code Week bringt 88.000 Kindern und Jugendlichen das Programmieren nahe

Newsbyte | 29. Oktober 2015 von SAP News 0

Walldorf, 29. Oktober 2015 – Im Rahmen der Africa Code Week 2015 haben 88.763 Kinder und Jugendliche aus 17 afrikanischen Ländern an über 3.000 kostenlosen Programmierworkshops teilgenommen. Dies gab SAP heute bekannt. Vom 1. bis 10. Oktober fanden in ganz Afrika Kurse statt und das Ziel von 20.000 Teilnehmern, das sich die Initiatoren gesetzt hatten, wurde weit übertroffen. Die Africa Code Week ist eine Initiative von SAP und wird von zahlreichen Partnern unterstützt. Dazu gehören Simplon, Ampion, das Cape Town Science Centre, das Galway Education Centre und die King Baudouin Foundation.

Dass die Initiative zu einem so großen Erfolg wurde, ist dem starken Netzwerk von über 100 Partnern zu verdanken. Dazu zählen lokale Regierungen, gemeinnützige und Nichtregierungsorganisationen sowie Bildungseinrichtungen und Unternehmen.

„Mit der Africa Code Week wurde eine große Hebelwirkung erzielt. Genau diese Wirkung brauchten wir, um benachteiligten Kindern, die Möglichkeit zum Programmieren zu geben. Für die meisten von ihnen war es das erste Mal, dass sie einen Computer anfassen durften“, erklärte Louis Diakité, CEO von Alink Telecom und Africa-Code-Week-Botschafter der Elfenbeinküste.

In Ruanda und in Südafrika leiteten SAP, Ampion und das Cape Town Science Centre ein Team von Vertretern gemeinnütziger Organisationen an. Die Teammitglieder konnten so gemeinsam mehr als 18.000 Kindern kostenlose Programmierworkshops anbieten – sowohl in städtischen als auch in ländlichen Gebieten. Ein mit Computern ausgestatteter Bus tourte durch die Provinzen Kigali und Westkap. Versehen mit dem Schriftzug „Ampion Africa Code Week on Tour“, lud er über 1.200 Kinder ein, im Bus etwas über Programmierung zu lernen.

Marokko verzeichnete bei der Africa Code Week mit insgesamt 33.589 die größte Teilnehmerzahl und die höchste Zahl der interessierten jungen Leute. Pro 100.000 Einwohner nahmen 99 Jugendliche an den Kursen teil. Das Land gewinnt damit den Africa Code Week Award und erhält von SAP einen finanziellen Zuschuss für den Unterricht in digitalen Medien in den teilnehmenden Schulen. Die Elfenbeinküste belegte mit 20.291 Jugendlichen, das sind 92 pro 100.000 Einwohner, den zweiten Platz und erhält einen finanziellen Zuschuss von SAP, mit dem die Einrichtung einer Schule für Webprogrammierung unterstützt werden soll. Mit diesem Projekt sollen benachteiligten jungen Ivorern neue Möglichkeiten eröffnet werden. Tunesien kam auf den dritten Platz. Die Zahl der teilnehmenden Jugendlichen betrug dort über 5.000 und das Verhältnis lag bei 46 interessierten Jugendlichen pro 100.000 Einwohner.

„Die riesige Resonanz der Africa Code Week in Marokko ist ein perfektes Beispiel dafür, wie Regierungen solche Initiativen nutzen können, um IT-Unterricht an Schulen zu fördern und Schüler und Lehrer gleichermaßen zu motivieren“, sagte der marokkanische Bildungsminister Rachid Benmokhtar.

Die Unterstützung vonseiten der Regierungen war ebenfalls besonders hoch in Ruanda, Südafrika, Togo und Tunesien.

Der Anteil an Mädchen, die an der Africa Code Week teilnahmen, betrug in Tunesien 60 Prozent, in Südafrika 56 Prozent und in Togo 50 Prozent. Die Zahlen machen deutlich, dass die Africa Code Week zu einer vermehrten Gleichstellung von Mädchen und Jungen in der IKT-Bildung beiträgt. Nachdem diese erste Initiative so erfolgreich war, bereiten SAP und seine Partner nun die Africa Code Week 2016 vor und planen eine Ausweitung der Initiative auf 30 Länder.

Weitere Informationen finden Sie im SAP News Center. Folgen Sie SAP auf Twitter unter @sapnews.

 

Pressekontakt:

Rajiv Sekhri, + 49 6227 77 4871, rajiv.sekhri@sap.com, CET

Bettina Wunderle, +49 7544 970-538, bettina.wunderle@sap.com, CET

 

Bildquelle: Shutterstock

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