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Africa Code Week vermittelt digitales Know-how für mehr als 20.000 Kinder und Jugendliche

Newsbyte | 1. Oktober 2015 von SAP News 0

SAP hat die erste Africa Code Week (www.africacodeweek.org) gestartet, ein IT-Ausbildungsprogramm für ganz Afrika.

Im Rahmen der Initiative werden vom 1. bis 10. Oktober Onlinekurse und Hunderte kostenloser Programmierworkshops durchgeführt. Ziel ist, jungen Menschen digitale Kompetenzen zu vermitteln und den Zugang zu Bildungsmöglichkeiten im Bereich Programmierung zu erleichtern. Das Angebot richtet sich an Kinder und Jugendliche zwischen acht und 24 Jahren in insgesamt 17 Ländern (Ägypten, Äthiopien, Benin, Botswana, Elfenbeinküste, Ghana, Kamerun, Kenia, Madagaskar, Marokko, Nigeria, Ruanda, Senegal, Südafrika, Togo, Tunesien und Uganda).

„Die Vermittlung digitaler Kompetenzen kann Millionen von jungen Afrikanern den Weg in ein erfolgreiches Berufsleben ebnen“, erklärt Rachid Belmokhtar, Minister für Erziehung und Sprachtraining des Königreichs Marokko. „Afrika benötigt gut ausgebildete Fachkräfte mit technischem Know-how, um im weltweiten Wettbewerb der wissensbasierten Geschäftswelt von heute bestehen zu können. Von den Behörden und Bildungseinrichtungen bis hin zu Nichtregierungsorganisationen und Unternehmen müssen alle dazu beitragen, die digitalen Kompetenzen der Afrikaner zu verbessern.“

Die Africa Code Week gehört zu einer Reihe von Initiativen, mit denen SAP Bildungslücken im Bereich Digitaltechnologie schließen und nachhaltiges Wachstum in Afrika fördern möchte. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen auch das Ausbildungsprogramm „SAP Skills for Africa“ ins Leben gerufen, das Hochschulabsolventen betriebswirtschaftliches Know-how und IT-Kenntnisse vermittelt. Mit der Africa Code Week untermauert SAP das Engagement für Berufsanfänger und weitet dieses zugleich auf Schüler aus. Auf diese Weise sollen Jugendliche bereits während der Schulzeit die Möglichkeit haben, sich digitales Know-how anzueignen.

Die Africa Code Week wurde von SAP in Zusammenarbeit mit Simplon.co, AMPION, dem Galway Education Centre, dem Cape Town Science Centre und der King Baudouin Foundation entwickelt und wird von immer mehr Ländern, internationalen und lokalen Bildungseinrichtungen, Nichtregierungsorganisationen und Softwareunternehmen auf dem ganzen Kontinent unterstützt. Auch Google hat sich der Initiative als strategischer Partner angeschlossen und unterstützt die Veranstalter vor Ort bei der Organisation der Kurse und Programmierworkshops, die in ganz Afrika stattfinden.

Afrika ist der am schnellsten wachsende Markt für Digitaltechnologien und weist weltweit die größte Erwerbsbevölkerung auf. Nach Angaben des Weltwirtschaftsforums1) wird sich die Zahl der Afrikaner im erwerbsfähigen Alter bis 2050 auf eine Milliarde verdoppeln, und Afrika wird damit China und Indien hinter sich lassen. Ein weiteres Problem im Zusammenhang mit dieser demografischen Entwicklung stellt der Mangel an Bildungsmöglichkeiten dar, insbesondere im Technologiebereich. Schätzungen zufolge verfügt in ganz Afrika weniger als ein Prozent der Jugendlichen, die die Schule verlassen, über grundlegende Programmierkenntnisse, obwohl Unternehmen verzweifelt nach Mitarbeitern suchen, die ebendiese Kompetenzen besitzen.

Im Vorfeld der Africa Code Week haben IT-Experten der SAP ehrenamtlich insgesamt rund 1.500 Eltern, Lehrer und Behördenmitarbeiter geschult und ihnen die nötigen Tools an die Hand gegeben, mit denen sie Kindern und Jugendlichen Programmierkenntnisse vermitteln können.

In den Workshops für die Altersgruppen 8-11 und 12-17 Jahre kommt die kostenlose Programmiersprache Scratch zum Einsatz, die vom MIT Media Lab entwickelt wurde, um Kinder und Jugendliche mit den Grundkonzepten der Programmierung vertraut zu machen. Millionen von Kindern und Jugendlichen auf der ganzen Welt entwickeln bereits mithilfe von Scratch interaktive Geschichten, Animationen und Spiele, die sie mit anderen austauschen können. Über die Schulungsplattform openSAP bietet die SAP außerdem kostenlose Onlinekurse (MOOCs) für all diejenigen an, die nicht an den Veranstaltungen im Rahmen der Africa Code Week teilnehmen können oder ihre Scratch-Programmierkenntnisse vertiefen möchten. Die Organisatoren vor Ort haben auch die Möglichkeit, Informatik-Clubs in Schulen zu gründen, um Schüler im Alter von 9 bis 14 Jahren mithilfe der kostenlosen und benutzerfreundlichen Materialien des Programms Google CS First in die Welt der Informatik einzuführen.

Für die Altersgruppe der 18- bis 24-Jährigen werden Kurse zum Einsatz von Webtechnologien (HTML, CSS und JavaScript) und des Frameworks Meteor.js angeboten, in denen die Teilnehmer einen eigenen WhatsApp-Klon in Form einer einfachen Messaging-App für mobile Endgeräte entwickeln. Parallel zu den Veranstaltungen sind die AMPION-Busse zur Africa Code Week in Ruanda und der südafrikanischen Provinz Western Cape unterwegs, damit auch Kinder in ländlichen Gebieten an den Workshops teilnehmen können.

„In den kommenden zehn Jahren werden die Jugendlichen von heute maßgeblichen Einfluss auf den Erfolg von Unternehmen haben“, so die Einschätzung von Franck Cohen, President der Region EMEA bei SAP. „Diese jungen Afrikaner werden die Innovation in den Unternehmen vorantreiben, damit Abläufe einfacher, schneller, intelligenter und nachhaltiger werden. Unsere Welt wird sich dadurch verändern. Wenn wir jungen Menschen Spitzentechnologie an die Hand geben, ihnen die Kenntnisse für einen erfolgreichen Start ins Berufsleben vermitteln und ihr Vertrauen stärken, wird die nächste Generation Unglaubliches vollbringen.“

SAP ruft weitere Unternehmen und gemeinnützige Organisationen dazu auf, sich dieser Initiative anzuschließen und als Partner der Africa Code Week 2015 jungen Afrikanern digitales Know-how für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn zu vermitteln. Weitere Informationen finden Sie auch auf der Website zur Africa Code Week.

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