Analyse-Tool spürt redundante Daten auf

Feature | 14. Juli 2005 von admin 0

Prüfung und Abgleich der einzelnen Adressdatensätze erfolgen anhand unterschiedlicher Kriterien wie Vor- und Zuname, Adresse, Bankverbindung, Telefonnummer etc. Nach dem Suchlauf listet die Software redundante oder ähnliche Datensätze auf. Der Fachbereich kann nun entscheiden, welche Verträge in einen neuen migriert werden sollen. Ein Mitarbeiter der IT-Abteilung kennzeichnet im Anschluss den Kundenstammsatz, der nach der Zusammenführung erhalten bleiben soll, als Zielgeschäftspartner. Die restlichen Daten markiert er als Quelle beziehungsweise als nicht zu bearbeiten. Die Software führt nun alle Daten aus den jeweiligen Dubletten automatisch in die neue Kategorie zusammen. Implementiert haben die TWF das Analysewerkzeug in nur zwei Tagen und in eigener Regie. “Die Software ist wegen ihrer Programmlogik weitgehend selbsterklärend, sodass selbst Laien sie sehr schnell bedienen können”, begründet Stephan Köppel, Projektleiter bei TWF, die Entscheidung für die command-Lösung.
Energieversorger verwalten in ihren EDV-Systemen oft Zehntausende von Kundenstammsätzen. Dabei sind bis zu 20 Prozent Dubletten keine Seltenheit. Diese verursachen nicht nur hohe Porto- und Verwaltungskosten – sie machen auch ein systematisches Kundenmanagement nahezu unmöglich. Dafür gibt es im Wesentlichen zwei Ursachen: Oftmals legen Sachbearbeiter einen Kunden mit bestehendem Vertragsverhältnis kurzerhand neu an, wenn sie keine Zeit oder Möglichkeit haben, eine vorhandene Adresse zu recherchieren. Und: Viele ältere Systeme kennen einen Oberbegriff “Geschäftspartner” oft gar nicht, unter dem sämtliche Verträge mit einem Kunden vereint sind. Mit jedem Umzug und jedem neuen Vertrag wird ein neuer Stammsatz angelegt. Diese Daten werden jedoch bei jeder Umstellung auf ein neues System nur teilweise überarbeitet.

Quelle: command ag

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