Anpassung der Gewinn- und Verlustrechnung (Webnachricht)

Pressemitteilung | 8. März 2007 von SAP News 0

WalldorfWie anlässlich der Bekanntgabe der vorläufigen Unternehmensergebnisse für das vierte Quartal 2006 am 24. Januar angekündigt, wird SAP die Struktur ihrer Gewinn- und Verlustrechnung beginnend mit dem ersten Quartal 2007 erweitern. Ziel dieser Erweiterung ist eine noch höhere Transparenz im Hinblick auf die Darstellung neuer Umsatzströme, die sowohl auf neue SAP-Produkte als auch auf zusätzliche Geschäftsmodelle zurückzuführen sind, mit denen die SAP den sich schrittweise ändernden Lösungsanforderungen und Lizensierungspräferenzen existierender und neuer Kunden Rechnung trägt.

Die wichtigsten Änderungen sind die Hinzufügung des Postens „Subskriptions- und sonstige softwarebezogene Serviceerlöse“ und die Umbenennung des Postens „Produktumsatz“ in „Software- und softwarebezogene Serviceerlöse“. Dementsprechend umfasst der Posten „Software- und softwarebezogene Serviceerlöse“ die Summe der Posten „Softwareerlöse“, „Wartungserlöse“ sowie „Subskriptions- und sonstige softwarebezogene Serviceerlöse“. Die SAP betrachtet „Software- und softwarebezogene Serviceerlöse“ als zentrale Kennzahl für eine Analyse der Umsatzentwicklung.

Die folgende Darstellung stellt die bisherige und die erweiterte Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung gegenüber und verdeutlicht Namensänderungen und strukturelle Erweiterungen:
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Gewinn- und Verlustrechnung für 2005 und Q1 – Q4 2006 auf Basis der erweiterten Struktur

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht der Gewinn- und Verlustrechnung für das Gesamtjahr 2005 und Q1 – Q4 2006.
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Subskriptions- und sonstige softwarebezogene Serviceerlöse

Der neue Posten „Subskriptions- und sonstige softwarebezogene Serviceerlöse“umfasst die folgenden Umsatzarten:

Umsatzart Beschreibung und Hinweise
Subskriptionserlöse – Verträge beinhalten Software und Wartungsleistungen
– Kunden erhalten Zugang zu bereits existierenden und während Vertragslaufzeit verfügbar werdenden SAP Produkten
– SAP erhält in der Regel konstante, regelmäßige Zahlungen und realisiert den Umsatz ratierlich über die Vertragslaufzeit, die typischerweise fünf Jahre beträgt
– Subskriptionserlöse beinhalten beispielsweise Umsätze aus sogenannten “Global Enterprise Agreements” (GEAs)
Mieterlöse – Verträge beinhalten Software- und Wartungsleistungen
– Kunden erhalten lediglich Zugang zu den ausdrücklich lizensierten Produkten
– Mieterlöse beinhalten beispielsweise Softwarelizenzen, die Partnern zu Demo- oder Business-Process-Outsourcing-Zwecken zur Verfügung gestellt werden
Sonstige softwarebezogene Serviceerlöse – Sonstige softwarebezogene Serviceerlöse beinhalten beispielsweise
– “On-Demand” Lösungen, wie zum Beispiel CRM on-demand
– Erlöse aus verbindlichen “Hosting“ Verträgen

Derzeit besteht der Posten „Subskriptions- und sonstige softwarebezogene Serviceerlöse“ vornehmlich aus Subskriptionserlösen, die ihrerseits hauptsächlich aus “Global Enterprise Agreements” (GEAs) stammen. Bei den GEAs handelt es sich um großvolumige Verträge, die SAP mit ausgewählten, strategischen Kunden abschließt. Diese Verträge haben in der Regel eine Laufzeit von fünf Jahren und gestatten dem Kunden die Implementierung und Nutzung von SAP-Lösungen im gewünschten Umfang. Die Umsatzrealisierung findet ratierlich und quartalsweise statt.

Dementsprechend würde in einem vereinfachten Beispiel ein hypothetischer GEA mit einem Gesamtvolumen von 100 Millionen Euro und einer Gesamtlaufzeit von fünf Jahren ratierlich über 20 Quartale verbucht und somit zu Subskriptionserlösen in Höhe von fünf Millionen Euro pro Quartal führen. Diese Subskriptionserlöse decken dabei sowohl die Softwarelizenzen als auch die Wartungsleistungen ab.

Die Zunahme der Subskriptions- und sonstigen softwarebezogenen Serviceerlöse im Jahr 2006 ist vornehmlich auf einen Anstieg der GEAs zurückzuführen.

Sämtliche in diesem Dokument enthaltenen Aussagen, die keine vergangen-heitsbezogenen Tatsachen darstellen, sind vorausschauende Aussagen wie in dem US-amerikanischen „Private Securities Litigation Reform Act“ von 1995 festgelegt. Worte wie „erwarten“, „glauben“, „rechnen mit“, „fortführen“, „schätzen“, „voraussagen“, „beabsichtigen“, „zuversichtlich sein“, „davon ausgehen“, „planen“, „vorhersagen“, „sollen“, „sollten“, „können“ und „werden“ sowie ähnliche Begriffe in Bezug auf die SAP sollen solche vorausschauenden Aussagen anzeigen. SAP übernimmt keine Verpflichtung gegenüber der Öffentlichkeit, vorausschauende Aussagen zu aktualisieren oder zu korrigieren. Sämtliche vorausschauenden Aussagen unterliegen unterschiedlichen Risiken und Unsicherheiten, durch die die tatsächlichen Ergebnisse von den Erwartungen abweichen können. Auf die Faktoren, welche die zukünftigen Ergebnisse der SAP beeinflussen können, wird ausführlicher in den bei der US-amerikanischen „Securities and Exchange Commission“ hinterlegten Unterlagen eingegangen, unter anderem im aktuellsten Jahresbericht „Form 20-F“. Die vorausschauenden Aussagen geben die Sicht zu dem Zeitpunkt wieder, zu dem sie getätigt wurden. Dem Leser wird empfohlen, diesen Aussagen kein übertriebenes Vertrauen zu schenken.

Informationen zu SAP

Die SAP AG, mit Hauptsitz in Walldorf, ist der weltweit führende Anbieter von Unternehmenssoftware. Das Portfolio der SAP umfasst Geschäftsanwendungen für große Unternehmen und den Mittelstand, die auf der SAP NetWeaver-Plattform aufbauen, sowie leistungsfähige Standardlösungen für kleine und mittelgroße Firmen. Darüber hinaus unterstützt SAP mit mehr als 25 branchenspezifischen Lösungsportfolios Kernprozesse in Industrien wie Handel, Finanzen, High-Tech, im Gesundheitswesen und in öffentlichen Verwaltungen. Damit sind Organisationen in der Lage, ihre Geschäftsprozesse intern sowie mit Kunden, Partnern und Lieferanten erfolgreich zu organisieren und die betriebliche Wertschöpfung maßgeblich zu verbessern. SAP-Anwendungen sind bei über 38.000 Kunden in mehr als 120 Ländern im Einsatz. SAP wurde 1972 gegründet und ist heute der weltweit drittgrößte unabhängige Softwareanbieter, mit Niederlassungen in über 50 Ländern. Im Geschäftsjahr 2006 erzielte das Unternehmen einen vorläufigen Umsatz von rund 9,4 Mrd. Euro. Derzeit beschäftigt SAP über 39.300 Mitarbeiter, davon mehr als 14.200 in Deutschland.

Weitere Informationen unter: www.sap.de oder www.sap.com.

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