Soccer team in a huddle

Anwenderschulungen gestartet: Das Vermittlungskonzept

Blog | 17. Dezember 2015 von Harald Terzer 0

#SAPLIVEBLOG Neue Funktionen und Prozesse verstehen, die neue Software richtig anwenden: In 47 Kursen vermitteln Keyuser, Arbeitspaketleiter und SAP-Experten den Mitarbeitern von Ottakringer das neue ERP.

Kaum neigen sich die Integrationstests für die ERP-Einführung bei Ottakringer dem Ende entgegen, starten die Schulungen der Mitarbeiter. Denn sie müssen fit sein für den Start des neuen ERP-Systems Anfang Januar 2016. Jeder hat davon gehört, dass sich etwas verändern wird beim Umstieg von der AS 400 auf ein SAP-System. Doch was genau auf den Einzelnen zukommen würde, war unklar. Seit Ende November bis kurz vor Weihnachten laufen die Einführungskurse, die jeden Mitarbeiter in seiner individuellen Rolle abholen.

1. Vermittlung der Inhalte von Kollege zu Kollege:

In den 47 verschiedenen Kursen sind besonders die Keyuser gefordert, die Funktionalitäten der neuen Software, die sie in den Integrationstests bereits auf Herz und Nieren geprüft haben, an die Endanwender weiterzugeben. Die Arbeitspaketleiter sind ebenfalls in den Veranstaltungen dabei, besonders, um übergeordnete Fragen zur Software zu beantworten. Nur bei sehr speziellen Themen wie etwa dem Lager-Warehousemanagement kommen Mitarbeiter der Partner wie etwa von Scheer Austria als Vermittler zum Einsatz.

2. Erst die Vogelperspektive, dann die Details

Die neue Bedienoberfläche ist eine große Veränderung für die Nutzer. Wie loggt man sich ins System ein, wie sehen Berechtigungskonzepte aus, wie funktioniert die Navigation? Diese Fragen werden genauso in den allgemeinen Grundlagenkursen vermittelt wie die neue Logik hinsichtlich der Organisationseinheiten und Stammdaten. Die gesamte Datenhaltung richtet sich nun nach den Organisationseinheiten wie dem Verkauf, den Werken oder den Lagerorten. Hier geht es darum, ein Grundverständnis dafür zu bekommen, wie das SAP-System funktioniert. Erst im zweiten Schritt setzen wir mit den spezifischen Kursen an, die für einzelne Aufgaben und Abteilungen maßgeschneidert sind. Dazu gehören unter anderem Kurse zur Auftragserfassung, zur Nutzung der mobilen Lösung Mowis im SAP-System sowie zu Umbuchungen und Umlagen im Controlling.

3. Befürchtungen und Ängste ernst nehmen

Meistens haben die Mitarbeiter bis zu ihrer ersten Schulung „nur“ über Dritte etwas über die neue Software erfahren. Viele sind verunsichert und fragen sich, was auf sie zukommt. Schließlich waren die bisherigen Prozesse zwanzig Jahre im Einsatz. Diese Veränderung ist besonders für jene Mitarbeiter ein großer Schritt, die bereits viele Jahre mit dem alten System gearbeitet haben. Sie tun sich da schwerer als jene, die gerade erst bei Ottakringer begonnen haben oder in einer anderen Firma bereits mit einem SAP-System gearbeitet haben. Wieder andere tun sich schwerer mit dem Abstrahieren, also damit, sich auf eine neue Logik einzustellen. Deshalb ist es wichtig, jede Frage in den Kursen ernst zu nehmen, möglichst transparent die Neuerungen darzustellen und auch nach den Schulungen noch ein offenes Ohr für Fragen zu haben.

SIE FRAGEN, UNSERE EXPERTEN ANTWORTEN!

Stellen Sie Ihre spezifischen Fragen zu dem Projekt BierKuLT an unsere Experten von Scheer Austria und Ottakringer aus dem Blogger-Team über liveblog@sap.com und via #SAPLIVEBLOG.

Tags:

Leave a Reply